Die Aeolus-Serie ist natürlich nicht für den Ottonormalverbraucher, sondern für Enthusiasten und Übertakter konzipiert. Das Design ist in jedem Falle polarisierend, doch geht es Apacer offensichtlich vor allem um den praktischen Nutzen. Der Heatspreader in Verbindung mit Lüfter hält die Module laut Hersteller bis zu 20° kühler, als herkömmliche Speicher es sind. So sollen gute Übertaktungsergebnisse erzielt werden können, als wenn die Taktraten noch nicht hoch genug wären: Es stehen Varianten mit 1600 und 1800 Megahertz zur Wahl, die Timings sind in beiden Fällen gleich gut (7-7-7-20), während die Spannung mit 1,8 (1600mhz) und 1,9 Volt (1800mhz) leicht variiert. Die Speicher unterstützen die Intel-XMP (Extreme Memory Profiles), die es seit dem X38-Chipsatz gibt.


Es sind also noch nicht wirklich viele Informationen vorhanden, wie teuer die Speicher-Kits werden und in welchen Konstellationen Apacer sie über 2x1Gb Kits hinaus vertreiben wird, blieb bisher im Dunkeln. Auch die Lautstärke des Lüfters wird sich erst bei der öffentlichen Vorstellung auf der Computex in Taipei (3. bis 7. Juni) hoffentlich zeigen. Dort soll auch eine Version mit 2000mhz enthüllt werden, die wie die ganze Aeolus-Reihe auf die Messe folgend auf den Markt kommen soll.


Quelle: Apacer Aeolus DDR3 Overclocking Serie