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Huawei P8 auf Diät (Lite), Vorsicht vor alten Windows 10 Versionen, SSL-Sicherheitslücke in Apples iOS, Google mit "himmlischen" Mobilfunkangebot aus der Cloud: Die Tech-News 07/2015

Nach Huaweis Phablet/Smartphone dem P8 Max, wird nun die etwas kompaktere Lite Version vorgestellt. Technisch weiterhin völlig auf der Höhe der Zeit, dafür aber erheblich kleiner und noch mit einer Handy mehr oder weniger problemlos zu bedienen. Nicht mehr bedienen können manche iPhone Besitzer ihre "Obstgeräte", denn durch Sicherheitslücken in Apples SSL-Implementierung sind betroffene Geräte quasi nutzlos. Das könnte auch ersten Windows 10 Rechner ende April so gehen, denn ältere Testversionen von Windows 10 lassen sich dann nicht mehr booten. Gänzlich unberührt davon steigt Google in die Mobilfunkbranche als Provider ein - völlig drahtlos versteht sich.

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Nach Max(i) folgt "Mini": Huawei P8 Lite schon ab Mitte Mai verfügbar

Huawei P8 Lite in Schwarz, Weiß und Silber Nachdem Huawei mit seinem riesigen P8 Max für ordentlich Furore gesorgt hatte, kommt nun die abgespecktere Variante mit "nur" fünf Zoll Displaygröße, 7,7 Milimeter Dicke und schmalen 131 Gramm Gesamtgewicht. Technisch speckt man das Gerät aber nicht so sehr ab. Ein IPS Display mit HD Auflösung sowie ein Achtkernprozessor (Kirin 620) mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher stehen dem Nutzer zur Verfügung. Eine 13 Megapixel Kamera soll für ein ordentliches Bild sorgen. Eine FullHD Videoaufnahme mit bis zu 30 FPS soll ebenfalls möglich sein.

Aber was sagt die Akkulaufzeit? Huawei stattet sein neues Phone mit einem optimistisch dimensionierten 2200 mAh Akku aus, der nicht austauschbar sein wird. Damit muss dann neben dem Prozessor sowie dem Display unter Umständen LTE (Cat. 4), n-WLAN, Bluetooth 4.0 und NFC betrieben werden. 16 Gigabyte interner Speicher sind zwar recht hager, diese können jedoch mittels einer SD-Karte auf satte 128 Gigabyte aufgerüstet werden. Das Smartphone wird mit Googles neuester Betriebssystemgeneration Android 5.0 Lolipop Mitte Mai für erschwingliche 249 Euro ausgeliefert - auch als Dual-SIM Version.

Microsoft gibt neue Windows 10 Test-Version mit einigen Neuerungen frei

Die neuste Windows 10 TP Version 10061 Build erhalten alle Windows 10 Tester über den "Fast Ring", der alle Updates möglichst schnell an den Mann bringt. Dagegen gibt es auch noch den "Slow Ring", dort werden nur Updates veröffentlicht, die bereits etwas gelaufen sind und allererste Testläufe hinter sich haben. Wichtig dabei, wer zu den Testern zählt und zu lange wartet, wird sich früher oder später vor einem nicht mehr bootbaren PC auffinden, denn zu alte Versionen werden sich ab Ende April nicht mehr booten lassen.

Betroffen sind folgende Versionen:

Windows 10 auf Surface

  • 9841
  • 9860
  • 9879
  • 9926
  • 10041
  • 10049

Wobei die drei letztgenannten noch bis zum 15. Oktober 2015 booten sollen. Entsprechende Nutzer sollten aber eigentlich auch vom Betriebssystem darauf hingewiesen werden möglichst bald ein Update durchzuführen.

Neben einigen Bugfixes finden wir eine neue E-Mail und Kalender App bzw. beide Apps wurden grundlegend überarbeitet. Betroffen davon ist neben der Oberfläche und dem Funktionsumfang auch die Performance der beiden Programme. Zusätzlichen wurde der Taskleiste und der Mitteilungszentrale ein Update bzw. Upgrade spendiert. Die Änderungen hier sind aber hauptsächlich von optischer Natur, so kann sich über die "Autocolor-Funktion" auf Wunsch das farbliche Aussehen der Bedienelemente der Windows 10 Oberfläche automatisch an dem vom Anwender ausgewählten Desktop Hintergrund anpassen. Allgemein lässt sich vor allem eine Anpassung für Tablet-PCs oder auch Touchscreen Rechner mit geringer Bilddiagonale feststellen. Was wir davon später in der finalen Version wiederfinden und was nicht, hängt teilweise vom Feedback der Tester ab, je nachdem wie dieses ausfällt wird eine Funktion überarbeitet, übernommen oder verworfen.

iOS Bug kann endlose Reboot-Schleife starten

SSL-Sicherheitslücke, iOS Bug!! Eigentlich klingt alles schlimmer als es ist, denn der Bug stellt keine direkte Bedrohung für Gerät oder Nutzer dar, kann aber ziemlich nervig sein. Apps wie Whatsapp und jegliche weiteren Apps, die sich mit dem Internet verbinden lassen (also alle) beenden sich nämlich selbst beim Start, das Handy ist also nutzlos. Selbstredend nur, wenn eben der Bug betätigt wird, zu welchem übrigens bisher keine weiteren Details veröffentlicht wurden, sondern von Skycure zurückgehalten wird, bis dieser von Apple gefixt wurde. Damit will man potentiellen Hackern nicht Haus und Tor öffnen, sondern das Leben schwer machen.

Übrigens können so auch "no iOS Zones” implementiert werden, welche das Gerät in eine endlos Reboot-Schleife übergehen lassen können. Angeblich genügt es dann jedoch aus der Reichweite des WLAN Netztes zu gehen, über welches sich offenbar Dritte Zugang über das eigene Gerät verschafft haben. Generell lautet die Empfehlung dem Bug auszuweichen vorerst öffentliche WLAN-Netze zu meiden.

Google startet mit Project Fi erstes Mobilfunkangebot auf Cloud-Basis

Nachdem vor wenigen Jahren Googles "Geheimabteilung" bzw. Forschungsabteilung Google X bereits erste Pläne entwickelt hat sich als Mobilfunkprovider zu etablieren, damals hauptsächlich in Afrika und Asien, macht man jetzt ernst. In den USA ist das Pilotprojekt Project Fi gestartet, wodurch vorerst ausgewählte Nutzer auf Einladung hin Kunde werden können. Für 20 Dollar pro Monat befindet sich laut Nick Fox, Vice President of Communications Products bei Google die "Telefonnummer in der Cloud" mit Telefon- und SMS-Flatrate und WLAN-Tethering (1GB Datenvolumen) sowie internationaler Abdeckung in mehr als 120 Ländern. Pro weiteres Gigabyte Internetvolumen (auch im Ausland nutzbar) bezahlt der Kunde 10 Dollar on top. Google Project Fi Logo Allerdings wird nur das verrechnet, was auch verbraucht wird. Wird 3GB gebucht aber bloß 1,2GB verbraucht, kostet das nicht 30 sondern 12 Dollar. Dadurch stellt Google das bis jetzt günstigste Angebot in den USA für die eben genannten Dienstleistungen. Erst bei 3GB Internetvolumen wird die Konkurrenz günstiger, diese wiederum erstattet nicht genutztes Datenvolumen aber nicht zurück.

Durch die Cloud Anbindung soll man zumindest in Zukunft sämtliche Anrufe etc. mittels WLAN tätigen können, unabhängig vom genutzten Gerät, also egal ob Tablet, Smartphone, PC oder Laptop. Bisher funktioniert das Ganze jedoch hardwarebedingt ausschließlich mit dem Nexus 6. Falls kein WLAN zur Verfügung steht, wird LTE mit einem angeblich nahtlosen Übergang vom WLAN genutzt. Erste Verträge mit T-Mobile und Sprint hat Google schon abgeschlossen, aber keine Sorge eure Daten sind "sicher", denn alle Datenübertragungen in einem drahtlosen Netzwerk sind von Google verschlüsselt.

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