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Oculus Killer auf der CES, Apps für Apple werden teurer und das Ende der Steam Machine: Tech-News 01/2015

Die Consumer Electronics Show (CES) ist traditionell im Januar das erste Highlight im Kalender für Technik-Messen, Ankündigungen und Produktvorstellungen. Auch 2015 gab es diverse neue Produkte in Las Vegas zu bestaunen. Eines der unumstrittetenen Highlights dürfte der VR-Head sein, bei dem noch niemand sicher sein kann ob es sich um einen Troll handelt oder um ein ernstgemeintes Produkt. Gleichzeitig streiten sich Valve und Origin-PC darüber ob die Steam Machines noch eine Zukunft haben. Apple zeigt sich, wie üblich, wenig beeindruckt vom Rest der Branche und verteuert Apps im Appstore. Facebook investiert viel Geld in Spracherkennung.

Facebook investiert in Sprachsteuerung

Nachdem sich Facebook die Kontrolle über Whats App verschafft hat war es auffällig ruhig um das Unternehmen von Mark Zuckerberg, dies dürfte nun vorbei sein. Der Social-Media Konzern hat den Softwareentwickler wit.ai gekauft, der sich auf die Entwicklung von Software zur Spracherkennung spezialisiert hat. Die Frima, die gerade erst vor 18 Monaten gegründet wurde, hat laut eigenen Aussagen eine Technologie entwickelt mit der gesprochene und geschriebene Sprache erkannt werden können. Facebook hat für diese Übernahme rund zwei Millionen US-Dollar ausgegeben.

Apple erhöht Preise im Appstore

iOS 8 auf iPhone 5S und iPadWer in der Europäischen Union, Norwegen oder Kanada lebt muss zukünftig tiefer in die Tasche greifen um Apps für das iPhone oder das iPad zu erwerben. Aufgrund des veränderten Wechselkurses zwischen dem Euro und dem Dollar mussten die Preise in diesen Ländern laut Angaben von Apple angehoben werden. Alle Preise wurden nun auf 99 cent Aufgerundet, damit werden Apps mindestens 11% teurer als bislang. Doch nicht nur Endkunden werden zur Kasse gebeten, auch Entwickler müssen mehr Geld auf den virtuellen Tisch legen: Die Teilnahme am Apple-Entwicklerprogramm kostet von nun an 100€ statt bisher 80€. Stolze 25% mehr.

Das Ende der Steam Machine?

Steam ControllerDass Valve in den letzten Monaten intensiv am Steam Controller, ursprünnglich als Zubehör für die Steam Machine konzipiert, gearbeitet hat dürfte bekannt sein. Wie die Kollegen von Gamesport berichten ist das Design des Controllers nun abgeschlossen. Ursprung dieser Meldung ist Kevin Wasielewski, CEO von Origin-PC, der berichtet dass details auf der Games Developers Conference (GDC) enthült werden sollen. Laut Wasielewski hat Valve den Coontroller mehrfach von Fans testen lassen und auf Basis des Feedbacks überarbetiet, sodass nun ein finales Produkt feststeht. Weiter führt er aus, dass er das Projekt Steam Machines, da sie letztlich nichts anderes sind als klassische Wohnzimmer-PCs mit Steam-OS, für tot hält. Valve selbst hat inzwischen ein Dementi veröffentlicht, die Steam Machines sind laut Valve nicht tot und werden auf der GDC zu sehen sein. Zu den Aussagne über den Steam Controller äußerte sich Valve nicht.

Oculus Killer: Troll oder ernsthaftes Produkt?

Ein Highlight der CES dürfte mit sicherheit das Virtual Reality Device "VR Head" sein, dass vom ausstellenden Unternehmen und dem Milliardär der das Budget bereitstellte als "Oculus Killer" vorgestellt wurde. Neben dem Namen lässt auch das Verhalten des COO des Unternehmens den Verdacht auf einen Troll aufkommen, denn dieser antwortet auf auffällig viele Fragen damit dass er sich mit "Marketing-Zeug" nicht auskenne. Technisch funktioniert der VR Head etwas anders als die meisten aktuell bekannten Systeme. Anstelle zweier kleiner Displays arbeitet der VR Head mit einem 7 Zoll großen Tablet welches auch ohne 3D-Brille in der Lage ist, 3D-Inhalte darzustellen. Messebesucher auf der CES berichten, dass der VR Head recht gut funktionieren soll. Mit einem mitgelieferten Controller liess sich Minecraft wohl recht gut spielen. Die Gewichtsbalance des VR Head soll aber, vermutlich durch das große Tablet, noch nicht ideal sein. Ob man dieses Produkt, dass zwischen 600 und 1000 Dollar kosten soll, ernstnehmen muss oder nicht ist noch unklar, man darf aber momentan noch skeptisch sein.


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