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Razer Diamondback 3G

Die aktuelle Version der Diamondback von Razer heisst Diamondback 3G und repräsentiert für Razer das neue Mittelklasse Modell im Markt für Gaming-Mäuse. In Ihrer Werbung verspricht Sie giftig, gefährlich und tödlich zu sein. Neben Blau ist Sie auch in den Farben Grün und Rot erhältlich. In wie weit die Diamondback 3G Ihren Vorgänger übertrumpfen kann, könnt ihr in diesem Review nachlesen.

Schon immer waren die Mäuse des Herstellers Razer ein wenig "anders" als der Rest. Dies liegt zum einen an der klar definierten Zielgruppe dieser Firma, den Spielern, aber auch am einschlägigen Design, das stets nur in Nuancen verändert wird. Funktionell konzentriert sich Razer auf Schnelligkeit und Exaktheit und verzichtet dabei auf zusätzliche Features. Auffällig ist auch, dass jede Maus sowohl für Links- als auch für Rechtshänder uneingeschränkt nutzbar ist.


An dieser Stelle möchten wir uns bei Razer für die Bereitstellung dieses Testmusters ausdrücklich bedanken.


Lieferumfang

Der Lieferumfang der Diamondback 3G fällt gewohnt spärlich aus. Neben der Maus liegt der Verpackung ein aufwendig designtes Handbuch mit integrierter Treiber-CD, ein Quick-Start-Guide und ein Echtheitszertifikat bei. Gimmicks oder etwa Gewichte zur individuellen Anpassung der Maus sind nicht vorhanden. Diesen Purismus ist man von Razer seit je her gewohnt.

Technische Daten

Sensor:

optisch, 800 / 1800 DPI

Anschluss:

USB (vergoldet)

Tasten:

7 + Scroll-Mausrad

Leitungslänge:

ca. 200 cm

Maße der Maus:

130 x 63 x 39 mm (L x B x H)

Gewicht:

ca. 98 g

Anzahl der Füße:

3 (Teflon)

Rechts- und Linkshänder geeignet:

Rechts- und Linkshänder

Besonderheiten:

- "On-The-Fly" einstellbare DPI (800, 1800)
- beleuchtetes Mausrad und Seitenleisten

- dauerhaft aktiver Sensor 

- erhältlich in Blau, Grün, Rot



Die Maus im Detail

Optisch ist der Maus klar anzusehen wo ihre Wurzeln liegen. Im Vergleich zum Vorgänger, der Diamondback, bietet die 3G ein verändertes Gehäuse und einen Sensor mit erhöhter Abstastrate. Das Gehäuse ist nun wie die beiden Haupttasten schwarz beschichtet, während gleichzeitig das Logo auf einen Schriftzug verzichtet. Unter den beleuchteten Seitenleisten ist Sie, wie auch an der Unterseite, Schwarz glänzend lackiert. Der Sensor an sich ist nicht beleuchtet, lediglich das Mausrad und eine LED im Inneren setzen die Maus in Scene. Die Form der Maus ist gradlinig und bietet keinerlei Überraschungen. Unscheinbar und stilistisch gut ist in die gummierten Seitenleisten auf beiden Seiten eine Taste eingebunden, die sich sowohl vorne als auch hinten drücken lässt. Das Anschlusskabel ist mit 2 Metern ausreichend bemessen und verfügt zusätzlich über einen vergoldeten USB-Stecker. Ein PS/2 Adapter liegt der Maus nicht bei.

Die Maus im Praxiseinsatz

Durch die sehr flache und langgestreckte Form der Diamondback 3G bietet Sie auch großen Händen ausreichend Aufliegefläche. Zwar ist Sie durch ihre symmetrische Konstruktion nicht exakt an die Hand angepasst, bietet jedoch in ausreichendem Maße Halt und auch bei längerem Benutzen verkrampft die bedienende Hand nicht. Die zusätzlichen Tasten in den Seitenleisten sind für einen Rechtshänder links nahezu perfekt positioniert und mit dem Daumen bedienbar. Auf der rechten Seite hingegen sind Sie jedoch sehr schlecht bis gar nicht erreichbar, da diese zu weit hinten für den Ringfinger und zu weit vorne für den kleinen Finger liegen. Die beiden Haupttasten sind wie bei allen Razer Mäusen über jeden Zweifel erhaben, bieten eine angenehme Oberfläche, sowie einen klar definierten Druckpunkt. Dieser ist auch bei den Seitentasten gut, während er beim Drücken des Mausrads, im Vergleich, übermäßig viel Kraft erfordert. Die Verarbeitung der Maus weisst an keinerlei Stellen Mängel auf und ist sowohl was die Materialanmutung, als auch die Spaltmaße, betrifft schlicht als perfekt zu bezeichnen. Durch das geringe Gewicht der Maus ist sie sehr agil und angenehm leicht zu bedienen. Diese Eigenschaft wird zudem von drei Teflonfüssen unterstützt, die auf jeder Oberfläche ein präzises und geräuscharmes Gleiten ermöglichen. Durch die wenigen Kontaktpunkte zum Untergrund und der schmalen Form ergibt sich das, auch von anderen Razer Modellen bekannte, leichte Kippeln der Maus. Dies beeinflusst den Sensor der Maus zwar nicht in erkennbarem Maße, wird jedoch als unangenehm empfunden. Der Abtastsensor lässt sich je nach Benutzer oder Anwendung auf 800 oder 1800 DPI mittels Software einstellen und leistet sich keinerlei Schwächen. Die "always-on" Technologie macht ihn jederzeit aufnahmefähig. Beim Spielen punktet die Maus durch ihre Exaktheit, Leichtigkeit und Agilität. Im Alltagsbetrieb fällt auf, dass ihre doch recht dezente Beleuchtung konstant ist und sie weder durch pulsieren oder auf- und abblenden die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Software

Typische für Razer Mäuse bringt auch die Diamondback 3G eine eigenständige, im Razer Look designte, Software mit, die sämtliche Einstellungen der Maus ermöglicht. Diese ist nur in Englisch erhältlich, ist aber durch viele Visualisierungen sehr anwenderfreundlich gestaltet und so auch Käufern ohne Englischkenntnisse weitestgehend verständlich. Hier lässt sich neben der Sensorauflösung auch noch die Empfindlichkeit auf einer Skala von 1 bis 10 in 0.5 Schritten regulieren. Diese lässt sich zusätzlich durch Aktivierung der On-The-Fly-Sensitivity Funktion jederzeit, mittels Tastendruck und Drehen des Mausrads, ändern. Das erspart eine mühsamere Einstellung in der Software und macht einen schnellen Wechsel zwischen Spielen und Alltagsbetrieb möglich. Von vorherigen Razermodellen schon bekannt, ist die Möglichkeit die X-Achsen Empfindlichkeit getrennt von der Y-Achsen Empfindlichkeit einzustellen. Natürlich lassen sich auch Basiseinstellungen wie Belegung der einzelnen Tasten, Doppelklickgeschwindigkeit und Scrollgeschwindigkeit konfigurieren. Auch eine schnelle Umstellung zwischen Links- und Rechtshänder ist hier möglich.
Fazit
Die Razer Diamondback 3G ist unserer Meinung nach eine gelungene Maus, die einen würdigen Nachfolger der Diamondback darstellt. Sie weisst eins hervorragende Verarbeitung auf und der Sensor arbeitet stets perfekt. Durch ihr niedriges Gewicht, die Teflonfüsse und ihre flache Bauart ist sie sehr agil und gut kontrollierbar. Negativ fallen die für Rechtshänder quasi nicht nutzbaren Tasten auf der rechten Seite und das für Razer typische Kippeln ins Gewicht. Trotz dieser Punkte vergibt die Redaktion für diese Maus eine Empfehlung. Zur Zeit wird Sie mit ca. 40,- € gehandelt und ist in Blau, Rot und Grün erhältlich.

Pro

Contra

sehr präzise und schnell

Ergonomie leidet unter der Linkshänderkompatibilität

angenehm leicht

kippelt leicht

hervorragend verarbeitet


ansprechende Software


Rechts- und Linkshänder geeignet


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