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Intel "Llama Mountain"-Tablet schneller und dünner als das iPad Air

Intel hat auf der größten IT-Messe in Asien sein Referenzdesign für Android-Tablets und 2-in-1-Geräte auf Basis der neuen Core-M-CPUs präsentiert. Den Beginn macht "Llama Mountain 10", ein 10-Zoll-Tablet mit QHD-Auflösung, das lediglich 6,8 Millimeter dick ist und zudem komplett passiv gekühlt wird. Für entsprechende 2-in-1-Geräte gibt es den "Llama Mountain 2 in 1", der mit einem 12,5 Zoll großen QHD-Display sowie einer Dicke von 7,5 Millimetern punkten kann.

Intel "Llama Mountain"

Auf einer Presseveranstaltung hat Intel, genauer gesagt Kirk Skaugen, General Manager der "PC Client Group", gezeigt, wohin die Reise im mobilen Bereich gehen soll. Mit 14 nm "Broadwell"-CPUs, die als Core M ins Rennen gehen, soll der Android- und Windows-Markt revolutioniert werden.

Die vorgestellten Referenzlösungen haben jedenfalls das Potenzial dazu, denn die technischen Spezifikationen klingen beeindruckend. Für den Durchbruch im Tablet-Markt soll "Llama Mountain 10" sorgen. Im nur 6,8 Millimeter dicken Gehäuse steckt ein stromsparender Prozessor der neuen "Broadwell"-Generation, der ohne jegliche aktive Kühlung auskommt, sowie ein 10-Zoll-Bildschirm mit QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel). Als Kampfgewicht gibt Intel rund 550 Gramm an. Wie die Abmessungen verraten, zielt das Unternehmen ganz klar auf die Konkurrenz von Apple, besser gesagt auf das iPad Air, ab. Dieses ist mit 7,4 mm erheblich dicker, bringt allerdings nur 469 Gramm auf die Waage. Wie Skaugen verraten hat, ist die Leistung der eigenen Intel-Plattform der Apple-Lösung "um Meilen voraus".

Auch im stetig wachsenden 2-in-1-Segment hat man ein entsprechendes Produkt vorgestellt; den "Llama Mountain 2 in 1". Ausgestattet mit einem 12,5 Zoll großen QHD-Bildschirm, einer Dicke von 7,2 Millimetern und einem Gewicht von rund 640 Gramm, ist das Referenzgerät äußerst mobil. Sollte die Leistung des passiv gekühlten Core-M-Prozessors einmal nicht ausreichen, hat Intel auch gleich eine passende Lösung parat. Dank "Adaptive Perrformance", einem Dock mit integriertem Lüfter, soll sich die maximale Verlustleistung des Prozessors um 4 Watt anheben lassen; damit sind laut Intel bis zu 30 Prozent mehr Leistung möglich.

Quelle: VR-Zone

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