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Apple und Foxconn verbessern Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken

Über die letzten Jahre hinweg gab es mehrfach Meldungen bezüglich schlechter Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken des taiwanischen Unternehmens Foxconn. Einige Mitarbeiter sollen unter anderem wegen den schlechten Verhältnissen Selbstmord begangen haben. Erst im Januar 2012 hatten rund 300 Foxconn-Mitarbeiter mit Selbstmord gedroht, sollte sich nicht etwas ändern. In Folge dessen und als Antwort auf die negativen Berichte der Presse haben Apple und deren Zulieferer Foxconn nun dafür gesorgt, dass die Arbeitskonditionen angenehmer werden.

Arbeitszeiten verkürzt Die Arbeiter sollen durch weniger Arbeitsstunden entlastet werden. Das sieht ein neues chinesisches Arbeitsgesetz so vor. Bis 2013 wird Foxconn die Arbeiter weiter entlasten müssen, damit nicht gegen Recht verstoßen wird. Für die Führungsspitze von Foxconn ist das jedoch ein Problem: Foxconn benötigt nun mehr Angestellte, da durch den Einschnitt viel Ertrag verloren gehe. Dies wiederum bedeutet, dass das Unternehmen mehr Geld auszahlen muss, um zumindest den Gewinn halten zu können.

Einem Bericht der chinesischen Arbeiteraufsicht zufolge müssen viele Foxconn-Angestellte immer noch rund 60 Stunden pro Woche arbeiten. Sie müssten nun die Arbeit, die sie vorher in 66 Stunden erledigen sollten, in nur noch 90 Prozent der Zeit erledigen. Damit entlastet Foxconn seine Angestellten nur wenig. Es dürfte nicht lange dauern, bis sich auch Arbeiter des Auftragherstellers an die Öffentlichkeit wenden werden.

Sollte es Neuigkeiten geben, werden wir euch unverzüglich informieren.

Quelle: Reuters

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