Bambu Lab P2S Combo Test Review (Bild © PCMasters.de)
Was der P2S noch besser macht als P1S
Der neue P2S soll an der Erfolg des P1S anknüpfen und so einiges besser machen. So bringt der P2S ein ähnliches Features-Set, das auch der deutlich teurere X1C von Bambu Lab inne hat. Nachdem wir den P1S nun ein Jahr in Betrieb hatten und uns an die Dienste des Druckers gewöhnt haben, fallen die Neuerungen beim P2S schon beim Aufbau deutlich auf. Neben Quality-of-Life-Upgrades gibt es Verbesserungen auf fast allen Ebenen. Hinzu kommt, dass das Gesamtpaket des P2S samt AMS 2 zu einem noch aggressiveren Preis oft beworben wird, wodurch der P1S aktuell auch noch für 399 € (Affiliate) verkauft wird und es sich hier wohl um Restbessrtänge handelt. Der P2S positioniert sich mit 585 € (Affiliate) damit etwas teurer, ist aber deutlich preiswerter als der X1C und mit dem AMS 2 als P2S Combo kostet 642 € bis 735 € (Affiliate).
Verbesserungen im Inneren
Rein technisch hat Bambu Lab auf einen verbesserten Extruder gesetzt, der leichter zu wechseln ist. Der Standard-Extruder ist mit 0,4-mm-Dicke wohl der Sweetspot für die meisten Drucke und Materialien. Auch wenn das Druckbett und Druckvolument gleich bleibt und Drucke mit einer Maximalgröße von 256 x 256 x 256 mm ermöglicht, ist innen doch viel passiert. Was direkt gut auffällt, ist das verbesserte Licht im Inneren, was für eine viel bessere Druckraumbeleuchtung sorgt, als noch beim P1S. Dazu besticht die neue Kamera mit signifikant besserer Qualität und soll auch Fehldrucke erkennen.
Neues Touch-Display
Ein signifikantes Upgrade sehen wir auch beim mitgeleiferten Display. Beim P1S war dieses für uns eher sinnlos, denn wir haben dieses nur für Debugging und Statusabfragen verwendet. Beim P2S ist jedoch ein 5" Panel mit 854x480-px-Auflösung Teil des Pakets und das hat es in sich. Nicht nur ist es bunt, es bietet auch endlich eine Alternative zur Software, denn wenn man STL oder andere Dateien drucken möchte, kann man das auch gut über das Display koordinieren. Dazu gibt es viel mehr Informationen aus und stellt eine gute Stillstelle für eine Interaktion mit dem Drucker dar.
AMS 2 Pro vs. AMS 1
Wir haben uns das Paket mit dem AMS 2 Pro bestellt, denn auch beim Filament-Management hat sich einiges getan. Es können noch immer bis zu vier Rollen Filament eingelegt werden, doch nun kann man in der Software die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit des Inneren des AMS 2 Pro auslesen, was enorm wichtig ist, wenn man mit Materialien wie ABS druckt. Neu ist auch, dass man das AMS 2 Pro über ein zusätzliches Stromkabel dazu ver wenden kann, um die innere Kammer und damit das Filament zu trocknen! Dafür brauchte man früher separate Geräte. Durch die bessere Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, wird Warping beim Druck reduziert, was die Misserfolge mindert. Dazu kann man am P2S auch noch ein weiteres AMS oder AMS 2 Pro anschließen, falls man mehrfarbig druckt. Der P2S wechselt für Multi-Color-Druck immer von alleine das Filament und stoppt, falls es irgendwelche Probleme gibt. Das System hat Bambu Lab inzwischen wirklich ausgereift.
Verpackung und Lieferumfang
Gleich vorab lässt sich sagen, dass man den P2S bedenkenlos online kaufen kann, denn die Verpackung ist genau dafür ausgelegt und sehr durchdacht. Bei dem P1S seinerzeit hatten wir nur einen Transportschaden am Knauf des Frontglases, alles andere war unbeschadet und das Ersatzteil gibt es bei Bambu Lab als STL zum Download. Damit war das auch kein Problem. Bei dem P2S haben wir absolut keine Schäden nach Lieferung feststellen können.
Der Lieferumfang ist nicht auf das Notwendige Beschränkt, denn es gibt neben Werkzeug auch noch Zusatzteile, auch wenn es beim P1S mehr Gimmicks gab, um den Druckspaß zu versüßen und mehrere Hot-Ends. Beim P2S gab es Wärmelitpaste und Hot-End-Cover sowie Schaber-Teile, damit man das entsprechende Bauteil drucken und direkt nutzen kann. Insgesamt würden wir den Lieferumfang als gut einstufen und die Verpackung als hervorragend.
Bambu Lab P2S-Aufbau
Wie weiter oben erklärt, ist Bambu Lab eine extra Meile gegangen bei der Transportsicerung. Alle beweglichen Teile sind entweder durch Styropor, Klemmen, verstärktes Klebeband oder Kabelbinder gesichert. So etwas sieht man eher selten!
Nach dem Öffnen des eigentlichen Kartons von oben, kommt einem direkt das Zubehör und Handbuch entgegen. Mit Hilfe des Handbuchs kann der Aufbau und die Demontage der Teile leicht erfolgen und es gibt auch Videos, die diesen Vorgang vereinfachen.
Innenraum vorbereitung
Man entfernt dann die oberste Styroporabdeckung und wird darauf hingewiesen, dass man den Drucker an der Plastiktüte hochzieht und dabei rechts und links an der abstehenden Folie festhalten soll. Dieser Vorgang geht leicht von der Hand und man kann es unserer Meinung nach auch ohne fremde Hilfe erledigen.
Alle Bauteile sind mit einer verstärkten Folie verklebt. Die Klebebänder müssen oben und an den Seiten gelöst werden. Damit löst man zuerst das obere Glaspanel, das in einer Plastiktüte nochmals geschützt ist. Erfreulich ist, dass die Klebebänder keine Klebereste hinterlassen und leicht zu entfernen sind.
An der Stelle kann man die Top-Glasplatte auch komplett von der Folie befreien, oder es auch später machen. Der Aufbau geht im Inneren weiter.
Unter der oberen Top-Glasplatte befindet sich auch schon direkt das AMS 2 Pro und der Zubehörkarton. Dieses ist als als ein Teil ins Innere gelegt und dort verankert worden.
Styropor-Abstandhalter befinden sich an vier Seiten und halten das Zubehör und das AMS 2 Pro fest. Man muss diese erst entfernen, doch das AMS 2 Pro ist auch noch unten verschraubt.
Die Hartglass-Fronttür vorne muss auch von den Klebestreifen und dann der Plastiktüte befreit werden, wonach man an eine weitere Styropor-Halterung ran kommt, die auch weg muss.
Unten wird das AMS 2 durch zwei Schrauben festgehalten, die orange umkreist sind. Generell sind alle wichtigen Teile orange markiert, die den Einbau betreffen. Der Inbusschlüssel ist in der Packung enthalten und wird hier herangezogen.
Danach entfernt man das AMS, drei weitere Styropor-Halterung und kann anschließend die Plastikhalterung unten abschrauben, die das Heatbed festhält. Dafür werden drei Schrauben entfernt. Das Heatbed wird am Ende noch von einer Schraube ganz hinten festgehalten, die wir ebenfalls abschrauben.
Z-Achsenstreben befreien
Die Streben für das Heatbed sind auch nochmals durch zwei rote Plastikpuffer gesichert. Diese Plastikpuffer lassen sich herausziehen, wonach das Heatbed bewegt werden kann.
Anschließend entfernt man die drei Kabelklemmen hinten, die den Extruder und die X-Y-Achse festhalten.
Extruder und X-Y-Achse
Anschließend entfernt man die drei Kabelklemmen hinten, die den Extruder festhalten.
Displaymontage
Als nächstes wird der große Zubehörkarton hinzugezogen, in dem sich das Display befindet. Es ist in einer Plastiktüte verstaut und muss davon befreit werden. Der eigentliche Anschluss ist wirklich simpel und wird auch auf der Rückseite des Displays mit Bildern gezeigt.
An der oberen linken Front steckt das Anschluss-Flachkabel hervor, das wird in das Display richtig orientiert einstecken müssen. Ist dies getan, kann das Display in die Haltevorrichtung eingesteckt werden, wonach es gesichert ist.
AMS 2 Pro Installation
Nun können wir uns dem AMS 2 Pro widmen, dass neben dem Drucker oder auf dem Drucker aufgestellt werden kann. Wir stellen es meist oben drauf, was am komfortabelsten erscheint. Im Zubehörkarton befinden sich einige Tubes, die man dafür nutzt, um das AMS 2 mit dem Drucker zu verbinden.
Durch die Schläuche wird das Filament geschoben und es können standardmäßig über den mittleren Hub auf der Rückseite auch zwei AMS oder ein AMS mit einer seitlichen Halterung kombiniert werden. Die letztere hat den Nachteil, dass das Filament einfach im Raum hängt und der Feuchtigkeit und Temperatur des Raumes ausgesetzt ist. Die Halterung ist enthalten, wir haben sie aber weggelassen.
Bei unserem Szenario mit einem AMS 2 Pro verbinden wir insgesamt zwei Tubes, die bereits eine perfekte Länge haben. Man steckt sie in die Öffnungen am Hub einfach ein. Aus dem Hub geht noch eine Tube, die man dann mit dem gelben Verbinder oben am Drucker findet. Vom AMS 2 Pro kommt außerdem ein Anschlusskabel,d as zur Kommunikation mit dem Drucker dient. Dieses schließt man einfach an einen der beiden Buchsen am Hub an.
Am AMS2 selbst muss man auch noch Hand anlegen. Nach dem Öffnen des Deckels, entfernt man die Styroporschicht und dann die Selika-Taschen an der Rückseite. Die Selica-Tütchen sind in Plastik verpackt, müssen dann daraus befreit und im AMS2 gelagert werden, um die Feuchtigkeit zu binden.
Sobald alles angeschlossen ist und das AMS2 fertig, kann man den P2S starten und über das Display die Einrichtung beginnen.
Installation und Einrichtung des P2S
Nach dem Start wird nach der Sprache und dann nach der Region gefragt. Man bestätigt alles jeweils über den grünen "weiter"-Knopf oben rechts. Das Touch-Panel ist schnell und ziemlich präzise.
Nach der Auswahl des WLANs und Eingabe des WLAN-Passworts, kann der Drucker über das WLAN erreicht und weiter konfiguriert werden.
Es müssen die AGBs bestätigt werden und daraufhin eine Verbindung mit der BambuHandy-App mittels QR-Code hergestellt werden, den man scannt. Danach verknüpft man den Drucker mit seinem Account bei Bambu Lab und muss den Rest der Einrichtung durchgehen.
Nach einer Benennung des Druckers wird auf dem Display noch weiter ausgefragt. Nach der Bestätigung kann die erste Kalibrierung beginnen, die etwa 26 min dauern sollte.
Steuerung über Display
Beim P1S war die Steuerung über das Display möglich, war aber langsam und mühselig, weshalb man das ziemlich schnell aufgibt. Beim P2S ist das anders, denn durch höher Aufläsung und Touch-Eingabe, ist die Bedienung tatsächlich sehr angenehm.
Im Home-Menü fibt es allgemeine Infos zum Druckerzustand und -status. Hier kommt man auch direkt zum AMS und sieht wie viele Filemente im AMS drin sind. Auch der Zugriff auf die Dateien ist hier mit einem Knopfdruck entfernt. Es gibt einige sinnvolle Projekte, die man hier direkt starten kann. Andere kann man nachladen. Der SD-Kartenslot des P1S fällt weg und man hat stattdessen einen USB Port für bspw. USB-Sticks.
Unter den Einstellungen sieht man bereits viele Informationen zum Drucker und kann auch Parameter direkt am Drucker anpassen, darunter Temperaturen, Lüfterdrehzahl usw.
Beim Untermenü für AMS kann man auch direkt am Drucker die Filamenteinstellungen weiter anpassen und erkennen, welches Filement gerade eingeladen wurde. Durch die Rollen kann der Drucker auch auslesen, wie viel Filament noch drauf ist und zeigt dies auch visuell an. Die Filementrollen von Bambu Lab haben alle RFID-Chips, wodurch der Drucker direkt das Filement erkennt und die richtigen Einstellungen für das Material auswählt. Das ist unfassbar komfortabel.
Nach einem Druck oder bei Fehlern, zeigt das Display Hilfestellungen oder Informationen an, die einem direkt helfen können. Das ist ebenfalls vorbildlich.
Wer einen Bambu Lab 3D-Drucker kauft, sollte am besten direkt mit BambuStudio arbeiten. Das Tool ist kostenlos, für alle Drucker einheitlich und ist wirklich sehr detailliert. Es gibt oft Patches und Erweiterungen. Der Hersteller versucht alles, um jegliche Limitierungen zu entfernen – klar gesagt sein muss, dass diese Version an Bambu Lab Clloud gebunden ist und man den Transfer mit Drucker auch über das Internet macht. So bekommt man die Vor- und Nachteile einer Cloud-Anbindung. Für kritische Umgebunden, gibt es teurere Versionen der Drucker, die auch ohne Cloud laufen, doch für Heimanwender und kleine Unternehmen ist diese Variante einfach die beste.
Nach einem Jahr Tuchfühlung sind wir von der Software überzeugt. Seine technischen Desgins erstellt man besser mit anderer Software, mit der man gut umgehen kann (Autodesk Fusion oder Blender). Aber wenn es um den Druck, Slicing und Druckvoprbereitung geht, ist BambuStudio einfach die beste Lösung.
Am Anfang tastet man sich mühselig voran, weil es so unfassbar viele Optionen gibt, doch auch hier hat Bambu Lab eine Lösung: BambuLab Academy! Man lernt über den Drucker und auch über die Siftware, schaut sich Videos und Texte an, legt dann pro Kapitel ein kurze Prüfung ab, bekommt dann Zertifikate und Punkte, die man für MakerWorld nutzen kann.
Wer nur Projekte von anderen drucken will, kommt mit der integrierten Suche bei MakerWorld sehr weit, denn hier findet man meist schon fertige Projekte mit Druckeisntellungen geliefert, die erprobt sind. Oft gibt es auch Fotos und Infos von anderen aus der Community.
Man kann aber auch andere STL oder CAD-Projekte laden und dann in Teilen oder mehrfarbig auch über BambuStudio drucken.
Bei Fehlern gibt es neben Fehlercode einen Link zur Webseite, die oftmals mit Videos Fehklerlösungen erklärt.
Neu beim P2S ist auch die Erkennung von Spaghetti und Fehldrucken. Diese sind aktivierbar und können auch in der Sensitivität nochmals abgestimmt werden. Das ist eine Hilfe, falls man nachts druckt.
BambuLab P2S Erfahrungsbericht - Druckqualität und Druckprojekte
Aufgrund der langen Erfahrung mit dem P1S, an dem wir viel ausprobiert haben und primär auf höhere Qualität beim Drucken gesetzt haben, sind wir mit hohen Erwartungen an den P2S herangegangen.
Die Aufbau-Experience war noch besser als beim P1S. Im Vergleich zu den kleinen 3D-Druckern, die man von Hand aus Einzelteilen aufbauen muss, ist der P2S schon fertig mit geschlossenem Gehäuse ein ganz anderes Kaliber. Der Aufbau verlief ohne jegliche Frustration und grenzte an Spaß. Auch die Einrichtung war easy und wenn man schon im Bambu Lab Ecosystem ist mit Account und Erfahrung mit der Software, ist der Betrieb ein Kinderspiel. Dazu kommt, dass wir mit der Original-Heat-Plate ebenfalls gute Erfahrungen gesammelt haben, denn wir verwenden keinen Kleber und tragen auch nichts auf das Bett auf. Die Haftung ist immer sehr gut und man muss nur manchmal mit Reinigungsalkohol die Platte reinigen. Der Fakt, dass die Platte entfernbar ist, macht die Arbeit mit dem P2S denkbar einfach.
Mit BambuStudio haben wir auch keinerlei Probleme, alles war super. Die bessere Kamera und das stärkere homogene Licht machten auch kurze Checks zwischendurch auf dem Smartphone zu einem guten Erlebnis.
Im Druckbetrieb ist der P2S oftmals deutlich hörbar, aber nicht übermäßig laut. Man kann die Lüfter bei Bedarf auch stark runter drehen. Wenn die Bauteile zu heiß werden, dreht der Drucker automatisch die Lüfter auf, aber meistens lässt er die Drehzahl der Lüfter niedrig, weil das ausreichend ist - hier ist das geschlossene Gehäuse vorteilhaft.
Es gibt nur eine Nozzle, weshalb zwangsläufig “Poop” hinten am Drucker herauskommt. Damit muss man leben und kann diese Überreste sammeln und wiederverwerten, wenn man es denn möchte.
Wenn man kein “Ironing” in BambuStudio einschaltet, sind die Übergänge zwischen den Layern grob. Man kann sie nachträglich wegschleifen oder nachbearbeiten, oder man druckt direkt mit der Ironing-Option, aber so dauert der Drück länger. Die Ergebnisse sind dann aber immer deutlich glatter und schöner – darum drucken wir eigentlich nur mit dieser Option
Die Quality-of-Life-Verbesserungen des P2S haben es uns angetan und deswegen würden wir immer eher zu dem Drucker raten. Mit dem AMS 2 Pro ist der Drucker eine starke Lösung, mit der man viele Materialien drucken kann und auch professionellere Produkte und Mockups drucken kann. Die Zuverlässigkeit des P2S ist hoch und wir sind in viel weniger Probleme geraten, als noch beim P1S.
Fazit zum Bambu Lab P2S
Der neue P2S von Bambu Lab ist eine wirkliche Bereicherung für diejenigen, die häufiger mit dem 3D-Drucker Modelle drucken möchten. Das neue Touch-Display macht die Interaktion mit dem Drucker nochmals angenehmer und die neue Innenbeleuchtung und hochauflösendere Kamera sorgen für bessere Überwachung des Drucks und das sogar unterwegs vom Smartphone. Die Cloud-Anbindung ist ein Muss und damit muss man sich leider abfinden, außer man ist gewillt zu den teureren Stand-Alone-Pro-Geräten zuzugreifen.
Der Druck und das Debugging ist mit dem P2S hervorragend. Vor allem in Kombination mit dem neuen AMS 2 Pro ist Drucken von mehreren Materialien und/oder Farben ein Kinderspiel. Die Automatisierung ist vorbildlich umgesetzt. Mit einem zusätzlichen Netzteil kann beim AMS 2 Pro sogar das Filament getrocknet werden und in der Software wird die Luftfeuchtigkeit und Temperatur angezeigt. Auch wenn das maximale Druckvolumen identisch bleibt, neue Filter, Lüftung und Verbesserungen an allen Ecken und Kanten geben uns den Eindruck, dass der P2S in eine höhere Klasse gehoben wurde, ohne den Preis steigen zu lassen.
Wer einen offenen und günstigen 3D-Drucker sucht, wird sicher nicht zum P2S greifen. Der P1S ist obsolet und wird für 399 € (Affiliate) verkauft und der P2S positioniert sich mit 585 € (Affiliate) in einem wettbewerbstauglichen Preissegment. Damit ist er weitaus teurer als die offenen 3D-Drucker, die man selbst zusammenbauen muss, doch er spielt auch in einer anderen Liga. Wir sehen den Preis als mehr als angemessen für das, was man bekommt, zumal er auf dem Level des teureren X1C liegt. Wir würden aber empfehlen den P2S immer mit dem AMS 2 Pro zu kaufen, den es als P2S Combo für 642 € bis 735 € (Affiliate) gibt, weil diese Kombination einem so viel mehr bietet.
Pro
- Sehr benutzerfreundlich
- Umfassende Software
- AMS 2 Pro für Mehrfarbendruck und Trcoknungsfunktion
- App-Steuerung über PC und Smartphone sehr umfassend
- Sehr gute Innenbeleuchtung und Kamera
- Fehlererkennung über Kamera
- Geschlossenes Gehäuse mit Belüftung und Filter
- Gute Preis-Leistung
- Große Material-Unterstützung
Contra
- Cloud-Anbindungs-Pflicht
- Filament idealerweise von BambuLab


















































