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Spiele um 20 Euro im Test: Risen 3, Payday 2 und Metro Redux für den PC noch brauchbar?

Spiele sind teuer und das nicht erst seit heute oder gestern nein, eigentlich schon immer und früher sogar noch viel mehr. Man erinnere sich zurück, als noch 100 Mark für eine Diskette aufgerufen wurden, die dann "ein paar Byte Spiel" enthielt. Mit der Jahrtausendwende und Einführung des Euros war der Kaufpreis der Standard Ausführungen "nur" noch zweistellig, der Trend in den letzten Jahren ist aber erneut ein langsames Annähern an die dreistellige Marke. Während Konsolenspieler besonders betroffen sind, kommt man als PC-Spieler etwas günstiger davon, dennoch überlegen es sich immer mehr Spieler lieber etwas länger zu warten, bis die Preise fallen. Natürlich wird das Spiel so auch etwas älter bis man es in Händen halt, aber ist es deshalb auch schlechter und weniger spaßig?

Von rationaler Seite her nicht, schließlich ist es dasselbe Spiel und kein Downgrade der ursprünglichen Version, im Gegenteil, oftmals wird der Release lange und groß angekündigt. Allerdings kann es sich nicht jeder Publisher leisten, wie zum Beispiel Rockstar Games sein Spiel um Tage, Monate oder gar Jahre (siehe GTA 5) zu verschieben, sodass ab und zu mit einem Day One Patch gearbeitet wird oder zumindest in der Anfangszeit (siehe Driveclub) nachgebessert werden muss. Allerdings sind zweifelsohne viele Spiele einfach irgendwann durch, das liegt wohl daran, dass in diesem Fall weniger das Spiel als die Technik dahinter faszinierte, diese ist eben alles andere als zeitlos, sodass das Spiel schlichtweg veraltet.

Spiele um 20 Euro Header

Jetzt zum Alter unserer Probanden, das ja durchaus nicht zu unterschätzen ist. Payday 2 ist dabei der "Opa" unter den Kandidaten, das Spiel wurde im Herbst 2013 veröffentlicht, während Risen 3: The Titan Lords sowie Metro Redux im Sommer 2014 das Licht der Verkaufsräume erblicken durften (anbei ein Dankeschön an Deep Silver für die problemlose Bereitstellung der Testexemplare). Obwohl wir hier also keine richtig "alten Schinken" vorliegen haben, sind die Spiele schon deutlich im Preisniveau gesunken, für Payday 2 legt man noch gut 19 und für Metro Redux nur noch knapp 17 Euro auf den Tisch. Für Risen 3 kommt es alle Käufern mit knapp 25 Euro etwas teurer zu stehen, als bei den anderen beiden Titeln.

Anforderungen

Weiter zu den Systemanforderungen, auch wenn man vielleicht den Eindruck bekommt, solch "billige" Spiele ohne Probleme starten und spielen zu können, zeigen zumindest die Anforderungen von Metro, dass dem nicht so sein muss.

Empfohlene Hardware (Payday 2) Empfohlene Hardware (Risen 3) Empfohlene Hardware (Metro Redux)
Prozessor (CPU) Intel Core 2 Quad Q6600 / AMD Phenom II X4 910 Intel Core 2 Duo Q8300 / AMD Athlon II X3 740 Intel Core i7 3,4 GHz / [AMD FX 9590]
Arbeitsspeicher (RAM) 3 Gigabyte 2 Gigabyte 8 Gigabyte
Grafikkarte (GPU) Nvidia GTX 460 /
AMD HD 5850
Nvidia GTX 480 /
AMD HD 5870
Nvidia GTX 690/Titan / [AMD R9 290/5x]
DirectX (DX) 9.0c 9.0c 11
Festplattenspeicher (HDD) 10 Gigabyte 8 Gigabyte 10 Gigabyte
Betriebssystem (OS) Windows 7 Windows 7 Windows 8

Es ist eine einmalige Aktivierung über Steam erforderlich. Dazu wird eine Internetverbindung benötigt.

[*] - Annahme des Redakteurs

Für Metro Redux wird von Seiten Deep Silvers keine Auskunft über die Hardware Anforderungen gegeben, zumindest für Hardware aus dem Hause AMD. Das könnte damit zusammenhängen, dass bereits bei Metro 2033 nicht anders verfahren wurde oder auch weil bereits dort ein riesiges Nvidia Logo während dem Intro zu sehen war bzw. ist. Eventuell heißt das aber auch einfach nur, dass das Spiel auf Nvidia/Intel Hardware ausgelegt wurde und deshalb überhaupt keine AMD Komponenten zu empfehlen sind, seitens des Entwicklers.

Ansonsten kann man nichts an den Anforderungen aussetzen. Allerdings sollte erwähnt werden, dass ein solches System nicht zwingend für das Spielen der Spiele notwendig ist, sondern lediglich den empfohlenen Anforderungen entspricht, um die Spiele in hoher bis maximaler Qualität darzustellen.

Nicht nur ihr landet in Payday 2 mit Dallas, Wolf, Clover und Co. richtig dicke Coups, offensichtlich hat der Publisher 505 Games das auch und zwar mit dem Spiel selbst, zumindest glaubt das Studio an den Titel. So wurde offiziell bestätigt, dass dem Spiel mindestens bis 2016 weiterer Support (merke, Release war 2013), in Form von neuen Inhalten, zukommen wird. Das Ganze wird selbstredend nicht kostenfrei (zumindest meistens), sondern gegen eine kleine "Spende" ablaufen. Für andere Spiele gibt man ein Jahr oder sogar zwei Jahre später den Vollpreis nochmal aus und das nicht selten für einen etwas besseren DLC.

Payday 2 Thermopaste im Einsatz (mit HoxHud Mod)

Erst vor wenigen Wochen wurde ein weiterer DLC veröffentlicht, "The Bomb Heists". Wer also langfristig mit einem Spiel plant, ist hier wohl an der richtigen Adresse, hohe Spielerzahlen sprechen ebenfalls für sich.

Jetzt aber weiter zum Spiel. Optisch gewinnt das Spiel nicht wirklich einen Preis, sondern ist allenfalls Durchschnitt, dafür stimmt die Performance, selbst leistungsschwächere Systeme sollten damit zurecht kommen. Dabei wirkt die Optik aber nicht billig, sondern eher sparsam - sparsam mit Hardwareleistung.

Der eigentliche Spielspaß liegt aber nicht in der Auflösung der Grafik. Bis zu vier Spieler finden in einer Lobby Platz und starten einen Job (optional auch mit bis zu zwei K.I. Spielern, die allerdings dem Spieler nur im Kampf zur Seite stehen). Dabei gibt es eine Auswahl an Aufträgen, manche können lediglich mit heftiger Feuerkraft und Panzerung (loud), andere bzw. bisher nur einer muss zwingend leise, sprich ohne Entdeckt zu werden (stealth) ausgeführt werden. Payday 2 Feuergefecht (mit HoxHud Mod) Bei den meisten Aufträgen lässt man euch aber freie Hand, ob ihr laut oder leise vorgeht. Wichtig dabei, die meisten Aufträge stehen und fallen mit einem gut eingespielten Team, richtigem Skilling und passender Ausrüstung, zumindest wenn auf einer dem Spielerlevel entsprechenden Schwierigkeitsstufe (normal, schwer, sehr schwer, Overkill, Todeswunsch) gespielt wird. Zwar ist es auch durchaus möglich Aufträge alleine (solo) auszuführen, jedoch dauert das meistens sehr lange und trifft auch nicht wirklich den Sinn eines Koop-Spiels, was Payday 2 durch und durch ist. Zwar gibt es auch einen eigenständigen offline Modus, offensichtlich aber nur zur Zierde, Übung oder falls die Internetverbindung unterbrochen ist. Übung ist ein wichtiges Stichwort, denn wirklich viele Hinweise gibt der Entwickler Overkill nicht, was den Einstieg ins Spiel unheimlich schwer macht, da nicht wirklich klar ist, wie vorgegangen werden muss, was durchaus demotivieren kann. Allerdings andererseits als sehr positiv angesehen werden kann bzw. muss, da man nicht dermaßen an die Hand genommen wird, wie unter anderem in diversen bekannten Ego-Shootern. Zusätzlich stehen zu Anfang weder starkes Equipment noch nützliche Fähigkeiten (Skills & Perks) zur Verfügung, diese können mit einem Stufenaufsteig mittels Fähigkeitspunkten gekauft werden.

Payday 2 Transport knacken mit Hohlladungen (mit HoxHud Mod)

Ums Kaufen bzw. Geld dreht sich auch der Rest des Spiels, denn Payday wäre nicht Payday, wenn man nicht ordentlich zur Kasse gebeten würde. Zumindest ingame, gerade am Anfang sind die Preise meist viel zu heftig, während man nach einigen bzw. Dutzenden Spielstunden und Leveln die Millionen fast schon hortet. Einfache Aufträge bringen oft weniger als 100.000 $, während allein Waffenequipment gerne mal pro Erweiterung 200.000 $ oder mehr kosten kann. Auch für Skills drückt der Spieler einige grüne Scheine ab, genauso für Waffen.

Natürlich könnte man mutmaßen, dass das Spiel bei weniger als 30 verschiedenen Aufträgen schnell langweilig wird, nach über 100 Spielstunden kann das schon mal sein. Payday 2 auch große Kaliber sind mit von der Partie (mit HoxHud Mod) Dadurch, dass gerade die größeren Jobs (mit zum Teil mehreren sogenannten "Paydays") auf verschiedenen Wegen gelöst werden können, Kameras, Gegner, Beute (loot) usw. immer an verschiedenen Stellen im Level auftauchen und sich die Gegebenheiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad nicht gerade vereinfachen, weiß das Spiel auch über lange Zeit zu begeistern.

Zusätzlich gibt es ja immer noch die Möglichkeit die Level alleine zu lösen oder auf das nächste DLC zu warten, wodurch man allerdings nicht mehr unter 20 Euro davon kommt, sondern eher mit 40 Euro oder mehr (für alle DLCs) rechnen muss. Allerdings können auch bereits mit dem Hauptspiel alle Aufträge gespielt werden, lediglich Equipment, z.B. Waffen, Waffenerweiterungen und Masken sind nicht alle verfügbar und eine eigene Lobby mit den neuen Aufträgen kann auch nicht eröffnet werden. Der Spielumfang fällt aber auch ohne DLCs üppig aus, bis alle Archievements erspielt sind oder gar das Maximallevel von 500 bzw. V-100 erreicht ist dauert es eine ganze Weile.

Risen 3 Bosskampf um die Seele des Spielers Nachdem die alt ehrwürdige Gothic Reihe vermutlich am Ende sein dürfte, nicht zuletzt weil bereits seit geraumer keine weiteren Informationen dazu veröffentlicht wurden, obwohl die Rechte längst wieder bei Piranha Bytes sind, feiert der Entwickler mit seinem neuen Steckenpferd Risen seit 2009 beachtliche Erfolge, weshalb man sich sogar mit Erfolg ins DLC Geschäft vorgewagt hat, dass bei Risen 3 genauso Einzug fand.

Obwohl es das Hauptspiel bereits für 25 Euro zu Kaufen gibt, fällt der Kaufpreis insgesamt etwas höher aus, wobei es sich nicht wirklich lohnt das "Adventure Garb" DLC für 1,99 Euro zu kaufen, da es sich lediglich um etwas Ausrüstung handelt, die jedoch nicht wirklich gebraucht wird, wieso erfahren wir später. "Fog Island" und das "Uprising of the Little Guys" DLC sind dabei schon wesentlich lohnenswerter, aber auch teurer mit jeweils 4,99 Euro Kaufpreis. Angeblich handelt es sich dabei sogar um ursprüngliche Inhalte des Hauptspiels, die zwei Inseln gespickt mit Ausrüstung und Nebenmissionen freischalten - fast schon frech!

Risen 3 Kampfszene mit einem Skelet

Wieso lohnt es sich aber nicht die Ausrüstung zu kaufen? Ganz einfach, das Spiel ist viel zu einfach (auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad), als das noch stärkere Ausrüstung benötigt wird. Seid ihr mit einem eurer Gefährten unterwegs (das ist aber kein Muss!), kann euch nicht viel passieren, da diese unheimlich stark sind und zum Beispiel Bones euch auch ständig heilt, bevor ihr ins Gras beißt, was auch der einzige wirkliche Kritikpunkt am Spiel ist. Sofern ausgeklammert wird, dass der rote Faden im Spiel gerne verloren wird und ihr euch vor lauter Nebenmissionen schon fast in der riesigen Welt verlauft. Folglich kommt ihr natürlich schnell an starke Ausrüstung, da Piranha Bytes erfahrungsgemäß nicht an auffindbaren Schätzen spart, und seid in einem hohen Level, wodurch der Rest vom Spiel nicht unbedingt schwerer wird. Andererseits lädt das Ganze natürlich auch ein die erstklassig gestaltete und programmierte Spielwelt zu erkunden, trotz der zeitweise völlig in Vergessenheit geratenen Geschichte wurde uns nie langweilig, ganz im Gegenteil. Risen 3 Die Gefährten des Spielers Es lässt sich festhalten an Spielumfang mangelt es keineswegs, auch die Grafik lässt wenig Spielraum zum meckern, besonders Spiegelungen und das Licht-/Schattenspiel wissen zu gefallen. Die in Kapitel unterteilte Story scheint zu Beginn leicht zu durchschauen, als ihr als Pirat auf der Südsee unterwegs seid, um euch Schätze zu krallen. Alles erscheint ganz klar und es stellt sich eine leichte Ernüchterung ein, wer diese überwinden kann, wird das allerdings nicht bereuen, die Geschichte nimmt langsam fahrt auf. Sehr nett, auch die Vorgänger finden ihren Platz in der Geschichte rund um euren namenlosen Helden, Kaptain Stahlbart und dessen Tochter Patty. Allerdings seid Ihr quasi erstmals nicht der namenlose Held der in irgendeiner Weise in Ungnade gefallen ist, Ihr habt einen Namen, sollte man meinen, eine Herkunft und eine Geschichte, denn ihr seid der Bruder von Patty, sprich Stahlbarts zuvor noch nie erwähnter Sohn.

Als kleiner Hinweis zum Ende: Wie gewöhnlich kann man sich natürlich mit Textur Mods das Ganze Spiel etwas verschönen, diese gibt es auch für Risen 3 und sehen wirklich klasse aus. Dafür wird aber etwas mehr Systemleistung gefordert, da diese kostenlos sind lohnt sich ein Blick auf alle Fälle!

Zugegeben etwas unfair ist das schon und vor allem irreführend. Da ist Metro Redux, gerade mal sechs Monate alt, erstklassige Grafik, die Vorgänge in alle Höhen gelobt und ist günstiger als Payday 2, dass bereits über ein Jahr auf dem Buckel hat. Allerdings wurde der Remake von Metro 2033 und Last Light direkt von Anfang an günstiger unters Volk gebracht, als andere neue Titel, da es eben "nur" ein Remake war bzw. ist und kein völlig neues Spiel.

Metro Last Light Redux grusselige Höhle

Das zeigt sich dann auch recht deutlich, das Spiel ist im Grunde dasselbe wie die beiden Originale, eben nur mit neuem Anstrich. Dieser hat es dann aber ganz schön in sich. Es ist davon auszugehen, dass wohl fast sämtliche Texturen überarbeitet wurden und auch die Engine hat ein deutliches Upgrade erfahren. Neben Tessellation kann auch SSAA direkt im Spiel aktiviert werden, was dann aber richtig viel Leistung kostet. Metro 2033 Redux Feuergefecht gegen Mutanten Nvidias PhysX wird zwar immer noch umworben, allerdings längst nicht mehr von der Grafikkarte, sondern der CPU berechnet. Demzufolge lässt sich das Spiel auch gegen aller Erwartung mit einer AMD Grafikkarte gut spielen. Mit einem i7 3770k-Prozessor von Intel, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer AMD R9 285x Turbo Duo von PowerColor konnte das Spiel ohne SSAA mit den höchsten Einstellungen flüssig dargestellt werden. Eine GTX 690 bzw. Titan wäre wohl nur nötig, falls vierfaches SSAA genutzt werden würde. Das ist dann aber auch schon fast der Höhepunkt des Spiel(epakets), abgesehen von den beiden grandiosen Originalen, die jetzt nicht weniger spaßig sind, sondern mit der neuen Optik erst richtig Spaß machen - selbst für Metro Veteranen.

Metro Last Light Redux Umzingelt von dem Bösen

Der einzige Kritikpunkt ist wohl der Spielumfang, ohne Mehrspielermodus und mit jeweils nicht einmal 20 Spielstunden fasst sich der Einzelspielermodus beider Titel sehr kurz und macht sogar The Order 1886 Konkurrenz in Sachen Spielzeit. Im Gegensatz dazu fesselt Payday 2 oder Risen 3 deutlich länger, wenngleich natürlich bei Metro stets gilt Qualität statt Quantität und Risen 3 sowie Payday 2 ohne DLCs auch deutlich weniger Spielumfang zu bieten hätten.

Metro Redux, Risen 3 und Payday 2

Payday 2

Ist eine klare Kaufempfehlung wert, das Spiel glänzt durch Koop-Spielspaß, viele neue Inhalte vom Entwickler, auch deutlich nach dem Release und ein vielfältiges Spielkonzept, das von Splinter Cell bis hin zu Call of Duty reicht und eine kleine Mischung aus beidem gewährleistet. Der Kaufpreis geht dabei völlig in Ordnung, zumindest wenn man keine Pixelorgie erwartet. Der Kaufpreis der DLCs der um fünf Euro pro DLC liegt, stößt zwar etwas bitter auf, allerdings muss die Arbeit der Entwickler ja auch irgendwie gedeckt werden.

Risen 3

Ähnliches gilt für Risen 3, auch hier wurde ganze Arbeit geleistet, das Spiel leistet sich nur wenig Schwächen, über die man sicherlich hinwegsehen kann, besonders bei einem Kaufpreis von fast 25 Euro. Das ein paar Story-Teile jetzt als DLCs verhökert werden gefällt uns dabei nicht besonders gut. Wer das genauso geht, muss hier nicht zugreifen denn das Spiel macht auch mit ein paar weniger Nebenmissionen viel Spaß, eventuell bleiben dann auch gierige Rollenspieler etwas näher an den Hauptmissionen. Der etwas fehlende Schwierigkeitsgrad ist dabei aber etwas anderes, dieser lässt sich nicht so leicht ignorieren, wenngleich es dem Spieler natürlich auch offen steht, ob er einen Gefährten mit sich nimmt oder nicht! Diese Wahl hätte man dem Spieler eventuell besser nicht lassen sollen, sondern die Waffengefährten nur in einigen Spielsituationen an der Seite des Helden Kämpfen lassen dürfen. Andererseits hat der Entwickler das nicht auf sich sitzen lassen und durch diverse Updates den Schwierigkeitsgrad zumindest etwas angehoben.

Metro Redux

Metro Redux wirkt sehr ausgereift, das tat es jedoch bereits zur Veröffentlichung des ersten Titels 2010, jetzt mit neuem Anstrich macht das Abenteuer im Untergrund von Moskau nicht weniger Spaß als damals. Zum Preis von knapp 17 Euro erhält man hier viel Spiel(spaß) zum kleinen Preis, wenngleich typischerweise kein Mehrspielermodus vorhanden ist und die Spielzeit des Einzelspielermouds ebenfalls überschaubar ist. Dabei sollte durch die beiden Spielmodi Survival (wenig Equipment, eben der "Überlebensmodus") und Spartan (viel Munition, Medkits, Luftfilter, der "Rambomodus") für jedes Gemüt etwas dabei sein. Alle Neueinsteiger der Serie sollten sich den Doppelpack zum Sparpreis auf keinen Fall entgehen lassen, wer auf neue Grafik verzichten kann, könnte sogar zum Original greifen, Metro 2033 gab es zeitweise sogar gratis! Doch auch alle Besitzer von Metro 2033 sowie Last Light sollten Redux nicht abschreiben, besonders wenn die Spielzeit bereits etwas zurück liegt, denn eine Menge Spaß ist garantiert, mit dem neuen Anstrich macht es auch direkt noch mehr Spaß die Metro von Moskau nochmals zu erkunden.


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