Intel Xeon 6 P Cores  Bild © IntelIntel Xeon 6 P Cores (Bild © Intel)

Frühere Berichte vom April deuteten auf eine Einführung in zwei Phasen für Intels 16-Kanal-Serverplattform hin. Der ursprüngliche Plan sah die Markteinführung von Prozessoren mit bis zu 256 P-Kernen vor, gefolgt von einer separaten Variante mit 512 E-Kernen ein oder zwei Quartale später.

Neue Informationen deuten jedoch darauf hin, dass die 512-Kern-Konfiguration bereits in der Definitionsphase gestrichen wurde. Die Pläne für „Diamond Rapids“ mit hoher Kern-Dichte wurden Berichten zufolge im Dezember 2025 zurückgefahren. Durch diese Umstellung konzentriert Intel seine Bemühungen nun ausschließlich auf P-Core-Versionen für die Xeon-7-Produktreihe.

Mit maximal 256 Kernen entspricht Intels kommender Prozessor der Anzahl der physischen Kerne der Spitzenklasse der AMD EPYC 9006 Venice-Serie. Konkret nutzt der EPYC 9996 256 Zen-6-Kerne, um 512 Threads bereitzustellen, unterstützt von 1 GB L3-Cache und einer Standard-Leistungsaufnahme von 600 W. Andere Modelle dieser Serie, wie beispielsweise der EPYC 9966, bieten 192 Kerne und 384 Threads. Während AMD die EPYC-9006-Serie der 6. Generation bereits auf den Markt gebracht hat, wird Intels „Diamond Rapids“ voraussichtlich erst 2027 auf den Markt kommen. Damit befindet sich der Xeon 7 bei seiner Markteinführung in einer Position, in der er gegen eine etablierte Architektur antreten muss.