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Intel: Chip-Hersteller streicht 2014 circa 5000 Stellen

Im PC-Geschäft mag Intel, der noch immer weltgrößte Halbleiterhersteller mit Sitz in Santa Clara, zwar verhältnismäßig gut aufgestellt sein, doch die zuletzt schwächelnden Absatzzahlen klassischer Desktop-Computer scheinen auch an den Kaliforniern nicht spurlos vorüberzugehen. Dieses Jahr plant das Unternehmen daher offenbar eine Streichung von fünf Prozent seiner weltweit aktuell rund 107.000 Stellen.

Dies gab ein anonymer Intel-Mitarbeiter am Freitag bekannt. Erreicht werden solle dieses Ziel etwa, indem die Stellen von in den Ruhestand gehenden oder zu anderen Unternehmen wechselnden Mitarbeitern nicht neu besetzt würden. Mit den geplanten Anpassungen reagiert Intel auf die zuletzt schwächelnden PC-Verkäufe, die nach Angaben des Marktforschungsinstitutes Gartner im letzten Jahr um 10% im Vergleich zum Vorjahr sanken. Dies entspreche, so Gartner weiter, dem stärksten bisher verzeichneten Verkaufsrückgang, womit der weltweite Absatz 2013 nicht über das Niveau des Jahres 2009 herauskam, seine Talsohle jedoch vorerst erreicht habe.

Weiterhin macht Intel aktuell zu schaffen, anfangs zu zögerlich in das stark wachsende Segment mobiler SoCs eingestiegen zu sein. Allerdings konnte das Unternehmen seine mobile Präsenz im letzten Jahr bereits mit den insbesondere in Windows 8.1-Tablets anzutreffenden „Bay Trail“-SoCs spürbar steigern und beabsichtigt dies, unter anderem mit den erstmals in 14nm gefertigten „Cherry Trail“-SoCs, auch zukünftig, um nicht den Anschluss an Wettbewerber wie Qualcomm zu verlieren.


Quelle: New York Times

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