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Hersteller sind enttäuscht über das Desinteresse an flexiblen Bildschirmen

Die Verkaufszahlen der beiden Android-Smartphones, Galaxy Round und G Flex, sind wohl alles andere als berauschend. Wie die koreanische Electronic Times berichtet, halten sich Kunden beim Kauf der Devices, die als Besonderheit über einen gewölbten Bildschirm verfügen, so stark zurück, dass Samsung und LG die Produktion der Displays heruntergefahren haben. Ursprünglich wollten die Unternehmen ihre Fertigungsanlagen sogar noch weiter ausbauen, um für den bevorstehenden Ansturm gerüstet zu sein. Aufrund des Desinteresses will man nun Wearables, also etwa Smartwatches, in den Fokus rücken.

LG G Flex

Eigentlich wollte man mit der neuen Smartphone-Generation einen neuen Standard schaffen, denn die Vorteile eines gewölbten Displays, wie es beispielsweise beim Samsung Galaxy Round oder dem LG G Flex zum Einsatz kommt, liegt in der Flexibilität, sodass sie, zumindest in der Theorie, nicht so schnell brechen können.

Anwender waren wohl vom Design, also auch vom hohen Preis der beiden Devices abgeschreckt, denn wie die koreanische Electronic Times, unter Berufung auf informierte Quellen aus der Industrie, mitteilt, sei das Interesse an den Smartphones extrem gering. Die niedrige Nachfrage, gepaart mit einer sehr schlechten Ausbeute bei der Fertigung, die Rede ist von unter 50 Prozent, wollen die Unternehmen nun erst einmal die Produktion zurückfahren. Man möchte sich jetzt erst einmal auf "Wearables" konzentrieren, also etwa Smartwatches, da diese bei Technik-affinen Anwendern auf reges Interesse stoßen.

Quelle: etnews

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