Grafikkarten

Sapphire Radeon X800 XL ULTIMATE

Kann man leistungsstarke Grafikkarten auch leise kühlen? Sapphire schickt sich mit der vortgesetzten Ultimate-Edition an den Beweis dafür zu liefern. Ohne es selbst geprüft zu haben wollen wir natürlich kein Urteil fällen, aber lest selbst. Sapphire Radeon X800 XL ULTIMATE Review

Lange war die Geforce 6800 GT allein gestellt und stellte für viele Leute eine Karte mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis dar. Vor einer Weile setzte ATi den neuen X800 XL Chip entgegen. Karten mit der neuen VPU füllen die Lücke zwischen X800 Pro und X800 XT respektiv X850 Pro und X850 XT. Als Haus- und Hoflieferant von ATi benötigte Sapphire nicht lange um die neuen Karten auszuliefern und bei den X800 XL Karten setzt man auch die erfolgreiche „Ultimate“-Reihe fort. Die letzte Karte aus dieser Reihe war eine 9800 XT. Die Karte damals war noch mit einer Zalman Heatpipe, zusammen mit einem Lüfter, ausgestattet. Bei der neuen Karte aus der „Ultimate“-Reihe setzt man zwar wieder auf eine Kühllösung von Zalman, allerdings diesmal direkt mit einem Kühler der einen Lüfter einsetzt. Bei der Karte geht durch den großen Kühlkörper trotzdem wieder ein PCI-Slot verloren.

Danksagung Wir bedanken uns bei Sapphire für die freundliche Unterstützung.

Lieferumfang Die Karte kommt in einem Retail-Karton der farblich auf die Karte abgestimmt ist. Als Gimmick hat die Verpackung ein Sichtfenster durch welches man die Karte auch von außen bewundern kann. Einmal geöffnet findet man in der Packung außer der Karte noch einige Kabel zusammen mit einigen CDs auf denen Spiele, Treiber und andere Software sind. Im Einzelnen: - 1x DVI auf VGA Adapter - 1x S-VHS auf Chinch-Adapter - 1x Treiber CD - 1x Cyberlinks Power DVD5 - 1x Redline Tweak-Utility - 1x das Spiel Prince Of Persia - Ssands of Time - 1x das Spiel Splintercell - Pandora Tomorrow - 1x Chinchkabel - 1x S-VHS Kabel - 1x YUV-Kabel - 1x Kurzanleitung in verschiedenen Sprachen Hier die Technischen Daten die auch auf der Rückseite der Verpackung aufgelistet sind: - 256MB GDDR-3 Speicher - 256-bit Speicher Interface - 16 parallele Pixel Pipelines - PCI Express x16 Bahnen Unterstützung - Dual display Unterstützung - 2-fach integrierte 400MHz DAC's - 2048x1536 @ 85Hz maximale Auflösung - S-Video TV-out Port - Unterstützt die neueste DirectX® 9.0 und OpenGL® 2.0 Technology - SMARTSHADER™ HD Technologie - SMOOTHVISION™ HD Technologie - 3Dc™ High Quality 4:1 Normal Map Compression liefert wunderschöne Szenen                    ohne Leistung abzusaugen. - Der einzigartige VIDEOSHADER™ HD benutzt programmierbare Pixel Shaders um die Videobearbeitung zu beschleunigen und noch bessere visuelle Effekte zu erzeugen - HYPER Z™ HD ist optimiert für Leistung bei hoher Bildschirmauflösung, auch im Kinoformat und im neuen - Standard HDTV!

Äußeres der Karte Die Karte ist komplett in Blau gehalten, auch der Kühler von Zalman der eine leise Kühlung verspricht. Die Karte erinnert an die alten Hercules Karten die auch immer eine chice blaue Platine hatten.

Schön sind auch die, wiederum blauen, kleinen Kühler die auf den Speicher-Chips sitzen. Darunter verbergen sich Chips von Samsung die mit 2,0ns spezifiziert sind. Hier bleibt also, trotz des 2,0-ns-RAMs, kaum Spielraum fürs Übertakten. Aufgrund der guten Qualität des Samsung-Speichers dürfte aber dennoch noch das eine oder andere MHz rausquetschen können.

Die Anschlüsse dürften jedem bekannt sein, D-Sub für analoge (Röhren-)Monitor, S-Video um einen Fernseher anzuschließen und zu guter letzt der digitale DVI-Anschluss zum Anschluss von TFT-Monitoren.

Wirklich gut fanden wir das Sapphire sich auch bei der Wärmeleitpaste der „Ultimate“-Edition nicht hat lumpen lassen und auf augenscheinlich gute Wärmeleitpaste mit Silberanteil gesetzt hat.

Der Boden des Kühlers spiegelt nicht, ist aber plan und weißt keine großen Riefen auf.

Der R430 mit 16 Pixel-Pipelines in 110 nm gefertigt, besitzt ca. 160 Millionen Transistoren.

Noch vier weitere Fotos…

Testsystem

Testsystem: - 3500+ Venice - DFI LANparty UT nF4 Ultra-D - 2x 512MB Twinmos Speed Premium (2-2-5-2) - Silverstone Fanless 300 Watt - Seagate 80GB - Sapphire X800 XL Ultimate

Software: - Windows XP - DirectX 9c - Catalyst 5.5

Benchmarks

Overclocking/Lautstärke Wollen wir doch mal schauen, ob sich die Leistung der Karte noch etwas steigern lässt. Durch den guten Kühler sind die Grundvoraussetzungen bei der Karte besonders gut. Und auch die passive Kühlung des RAMs verspricht gute Ergebnisse. Zum erhöhen des Standardtaktes von 400 MHz beim Chip selbst und 500 MHz beim Speicher setzten wir das ATi-Tool ein. Dank des integrierten Artefakt-Testers lassen sich zu hohe Taktraten schnell erkennen! Wir kamen schlussendlich auf 456/524. Der Speicher ist, wie schon anfangs erwähnt, nah an seiner Leistungsgrenze, das eher dürftige Ergebnis stellt daher keine große Überraschung dar. Die 456 MHz beim Chiptakt sind da schon besser und stellen ein gutes Ergebnis dar.

Noch ein Wort zur Lautstärke der Karte, der Lüfter auf der „Ultimate“-Edition ist im Vergleich zu anderen Grafikkarten sehr leise und trotzdem ist die Kühlleistung sehr gut. Zu verdanke ist das der guten Zusammenarbeit zwischen Sapphire und Zalman.

Als Tipp, mit den ATi-Traytools kann man den Lüfter sehr komfortabel steuern. Es ist möglich die Lüfterdrehzahl automatisch der Temperatur anzupassen, so kann der Lüfter seine Arbeit die meiste Zeit unauffällig verrichten und macht sich nur unter Volllast bemerkbar.

Fazit

Die Sapphire „Ultimate“-Edition weiß sich durch das schicke Blau und durch die gute Kühllösung von der Maße der X800 XL-Karten absetzen. Der gute Kühler verleit der Karte ein gutes Übertaktungspotenzial. Allerdings belegt die Karte durch den größeren Kühler auch einen Nachbarslot. Das Gute Preis/Leitungs-Verhältnis der X800 XL-Karten ist auch bei dieser Karte vorhanden. Wer also eine Karte mit einem starken und leisen Kühler und/oder einem schicken Äußeren sucht ist bei der Sapphire „Ultimate“-Edition genau richtig!

by Lukaz


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