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Ouya: 15 Millionen US-Dollar neues Kapital

Es war einer der größten Erfolge auf der Kickstarter-Plattform: die Android-Spielekonsole Ouya. Nachdem die ersten Beta-Konsolen an Tester und Spender verschickt worden waren, fiel das Ergebnis allerdings ernüchternd aus: zu langsam, zu unausgereift und ein zu schlecht verarbeiteter Controller – um nur wenige Punkte zu nennen. Doch der Hersteller versprach Besserung; aus diesem Grund verspätet sich auch der Verkaufsstart, der nun für den 25. Juli angedacht ist.

Ouya

Geldsorgen braucht das Ouya-Projekt eigentlich nicht zu haben, denn anstatt der anvisierten 950.000 US-Dollar wurden bei Kickstarter satte 8,5 Millionen US-Dollar eingefahren. Da die Entwicklung der Konsole sowie der eigenen Oberfläche allerdings Geld gekostet hat und auch in Zukunft noch einiges der finanziellen Reserven kosten wird, darf man sich nun aber über 15 Millionen neues Kapital freuen. Die freundlichen „Spender“ sind keine Unbekannten, so zählen Kleiner, Perkins, Caufield & Byers (eine der ersten EA-Investoren), Bing Gordon sowie Chip-Gigant Nvidia, dessen Tegra 3 im Ouya Verwendung findet, zu den Investoren.

Ouya CEO Julie Uhrmann freut sich jedenfalls über das zusätzliche Geld und verspricht den sehnsüchtig wartenden Anwendern, dass es dazu genutzt wird, um „ aus Ouya alles zu machen, was es sein kann“. So soll unter anderem die Produktion vergrößert und Spieleentwickler noch mehr unterstützt werden.


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