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Medal of Honor: Warfighter: Verschiebung aufgrund geheimer Militärinformationen?

Kenner der Shooter-Reihe wissen bestimmt Bescheid: In den Medal of Honor-Spielen geht es, ähnlich wie auch in Battlefield oder Call of Duty, um die möglichst realistische Darstellung verschiedener Kriegsszenerien. Um diese zu erreichen, sprechen Entwickler häufig mit Militärvertretern, um sich unterstützen zu lassen und neue Ideen zu erlangen. Im Fall von Medal of Honor: Warfighter könnte sich diese Unterstützung nun als fatal herausstellen.

Wie die L.A. Times nämlich berichtet, hat sich Electronic Arts vor dem Einholen von Militärinformationen nicht um eine Genehmigung durch das US-amerikanische Verteidigungsministerium gekümmert. Durch diesen Schritt will das entsprechende Ministerium verhindern, dass sensible Informationen ausgetauscht werden und somit an den „Feind" gelangen.

Der Skandal dreht sich dabei vor allem um den Navy Seal Matt Bissonette, welcher in den USA bereits für seine unerlaubte Buch-Veröffentlichung über seine Jagd auf Bin Laden in den Schlagzeilen steht. Nun soll er ebenfalls als Berater für Medal of Honor: Warfighter fungiert haben und das ohne Erlaubnis. Da sich einer der zukünftigen Download-Inhalte mit Bin Laden beschäftigt, befürchtet man nun eine Verschiebung des Actionspiels.

Electronic Arts hingegen behauptet, dass man nur über einen Mittelsmann mit Bissonette in Verbindung stand und ihn nie direkt engagiert hatte. Da das Verteidigungsministerium zudem nie eine Überprüfung verlangt hat, sah man in der Spieleschmiede keine Verpflichtung sicherzustellen, ob der Berater offiziell als solcher arbeiten darf. Es bleibt abzuwarten ob der Release am 25. Oktober gehalten werden kann - EA hat sich dahingehend bisher noch nicht geäußert.

Quelle: LATimes


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