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kino.to: Fahnder beschlagnahmen 2,5 Mio. Euro

Im Fall „kino.to“ wurden bereits über 20 Wohnungen und Einrichtungen wie Rechenzentren durchsucht und 13 Beschuldigte festgenommen. Die Fahndung ging jedoch nicht nur deutschlandweit, sondern wurde auch in Spanien und Frankreich ausgeweitet. Doch erst 2009 wurde der Fall der Suchmaschine für Videostreams erst richtig wegen des Anliegens eines Filmproduzenten und –verleihers aus Bayern aufgenommen. Jetzt wurden auch Konten des Hauptbetreibers beschlagnahmt.

So sollen die Fahnder über 2,5 Millionen Euro beschlagnahmt haben. Das Geld befand sich auf spanischen Konten des Hauptbetreibers Dirk B. aus Leipzig. Dieser hatte sich vom Verdienst der beliebten Suchmaschine neben einem Luxusleben auch diverse Autos und eine hochwertige IT-Ausrüstung leisten können. Auch ein Konto eines anderen Beteiligten wurde beschlagnahmt, auf dem sich über 200.000 Euro befanden. Laut eines Fahnders war Dirk B. kein „Robin Hood, der Daten einfach im Netz verteilte.“. Der Betreiber selbst schweigt allerdings bisher zu dem gesamten Fall und den Vorwürfen.   Viele Außenstehende haben die Abschaltung von kino.to kritisiert, da dies angeblich nur eine Suchmaschine für Streams war und damit den illegalen Inhalt selbst nicht anbot, sondern nur zu diesem weiterleite. Allerdings soll die Suchmaschine nun nicht nur dazu weitergeleitet haben, die Betreiber der Seite sollen auch selbst die Filme beschafft und auf diversen Anbietern hochgeladen haben. Auch die Hoster sollen von denselben Betreibern organisiert worden sein. Damit wäre endgültig klar, dass der Betrieb von kino.to illegal wäre.   Bis heute existiert noch der Hinweis auf der Domain „kino.to“ und lässt viele Diskussionen aufkochen, unter anderem sollen sich nun auch die Nutzer der Plattformen strafbar machen können.   Quelle: Golem


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