News

Intel Ivy Bridge: Weitere Details zu Panther Point Chipsätzen

Nach dem Chipsatz Debakel zu Beginn des Jahres scheinen sich die Sandy Bridge Prozessoren so langsam ihren Weg in die heimischen Computer zu bahnen. Mit Sandy Bridge E stehen die High End Varianten für das 4. Quartal mehr oder weniger in den Startlöchern, da plant man bereits für die 1. Hälfte 2012 fleißig die Details des kommenden Panther Point Chipsatzes.

Die neuen Features klingen dabei ziemlich verlockend: SATA 6 GBit/s, USB 3.0 und PCI Express 3.0 laden die kommenden Prozessoren und andere Komponenten im Zusammenspiel zu Höchstleistungen ein. Bei der letztgenannten Technologie kommt nun ein 128b130b-Code statt dem bisher genutzten 8b10b-Code zum Einsatz. Daraus folgt eine um 25% höhere Effizienz und eine verdoppelte Bandbreite von 1 GBit/s pro Lane und Richtung. Wie immer werden 16 Lanes in einem Slot gegeben oder in verschiedenen Konfigurationen (bzw. x8/x8) bereitgestellt.  

  Anscheinend wird mit den neuen Chipsätzen die P-Reihe komplett ausradiert, sodass man nur noch von einem Z75 und Z77 spricht. Ebenso abgeschafft sind die PCI Steckplätze, die immer mehr vom Consumer Markt verschwinden. RAM Steckplätze bietet man wie gewohnt 4 Stück, die im Dual Channel Modus angesprochen werden. Dazu kommen 2x SATA 6 GBit/s und 4x USB 3.0 sowie integriertes Gigabit Thernet und HD Audio. Neu ist die Smart Response Technology, die wir bereits bei den Z68 Mainboards erläutert haben. Wie gewohnt ist die Eigenschaft des H77 Chipsatz, dass auf Overclocking und SLI/CrossFire verzichtet werden muss.   Enttäuschend ist die Anzahl der SATA 6 GBit/s Anschlüsse, die im Business Bereich sogar auf nur 1 beschnitten wurde. Dafür bietet man diverse andere Eigenschaften wie bspw. eine Anti-Diebstahl-Technologie oder andere Managementmöglichkeiten wie Intels vPro oder ISM und SBA - auf Overclocking wurde hier (selbstverständlich) verzichtet.  

  Quelle: XFastest / ComputerBase


Welovetech