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Weitere Details über kommende Bulldozer Prozessoren bekannt

Mal wieder sind neue Informationen ans Tageslicht gekommen, die weitere Details über AMDs aufkommende Prozessorgeneration preisgibt. So haben die Kollegen der XBit-Labs neben Modellnummern auch eine Folie erhalten, aus denen die Planung und Zielsetzung für die Aufstellung in diesem Jahr hervorgeht.

Neu sind auf dieser Folie zum Einen die Übersicht über die Preissegmente, also wie AMD welche Chips einordnet, und zum Anderen weitere Daten im Bezug auf vier CPUs der Bulldozer Familie. Leider entschied man sich bei AMD anscheinend für den Wegfall der alten Codenamen wie "Athlon", "Sempron" oder "Phenom", was aus den Neuankömmlingen schlichte Zahlen und Buchstabenkombinationen macht, die es zu entschlüsseln gilt.  

  Wichtigste Neuerung ist das komplett neue Design im 32 Nanometer Prozess, bei dem nicht mehr von Kernen im eigentlichen Sinne die Rede ist, sondern von Modulen, die jeweils zwei Threads gleichzeitig bearbeiten können, sich allerdings Ausführungseinheiten teilen und somit eben nur ein Modul bilden. Mit dieser Information im Hinterkopf werfen wir nun einen Blick auf die vier neuen, die man gegen die blaue Konkurrenz richtet:   - AMD FX-8130P (125 W, 8 Kerne, 4 Module, 8 MB L3 Cache)
- AMD FX-8110 (95 W, 8 Kerne, 4 Module, 8 MB L3 Cache)
- AMD FX-6110 (95 W, 6 Kerne, 3 Module, 8 MB L3 Cache)
- AMD FX-4110 (95 W, 4 Kerne, 2 Module, 8 MB L3 Cache)
  Interessant ist dabei zusätzlich, dass man wieder dazu übergegangen ist, den alten Markennamen mit FX wiederzubeleben, nachdem dieser seit fast fünf Jahren nicht mehr exsistent war. Neben dem Kürzel verbindet alle Prozessoren der neue Sockel AM3+, der offiziell nicht aufwärtskompatibel mit dem aktuellen Sockel AM3 ist. Da die 900er Chipsätze lediglich umbenannte Chipsätze der 800er Reihe sind und diese teils nicht mal ein Rebrand erfahren haben, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis erste AM3 Boards auch den Bulldozer aufnehmen können. Weiter gibt es für die vier Modelle den Dual Channel DDR3 Modus mit bis zu 1833MHz, Turbo Core 2.0 (vergleichbar mit Intels Turbo Boost) sowie einen freien Multiplikator für einfaches Übertakten.   Die ersten Modelle werden in der zweiten Jahreshälfte erwartet, vielleicht jetzt schon ein Grund für den ein oder anderen, einen geplanten Rechnerkauf ein wenig zu verschieben und abzuwarten, zu was AMDs großer Schlag wirklich im Stande ist zu leisten, oder ob sich ein ähnliches Desaster wie beim Phenom der ersten Generation anbahnt.   Quelle: Planet3DNow, XBitLabs


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