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CES: Asus zeigt passiv gekühlte AMD Systeme

AMDs Brazos Plattform ist auf der CES hoch im Kurs, viele Hersteller setzten den ersten Fusion Chip von AMD in Tablets oder Minicomputern ein. Nun ist es ASUS, die den PC endlich wieder zum Schweigen bringen, fast zumindest. Auf Basis der kleinen Dual-Cores baute man zwei völlig passiv gekühlte Systeme, die damit geradezu für HTPCs oder kleine Officesysteme prädestiniert sind.

 

Beide Boards basieren auf dem rund 1,6 GHz schnellen Zacate Chip E350, welcher eine HD Radeon 6310 beherbergt, und somit genug Leistung für alle Lebenslagen bieten dürften. Von Office Arbeit, über Flashspiele bis hin zu FullHD Material, die Plattform weiß alles ausreichend zu beschleunigen und lässt damit alle Intelplattformenm die ohne zusätzliche Grafikeinheite (ION bzw. ION2) oder einen HD Decoder daherkommen, weit hinter sich.

 

Die Ausstattung des E35M1-I Deluxe ist mit  einen PCExpressslot, zwei DDR3 Speicherbänken sowie fünf SATA Ports sehr umfangreich. Das Anschlusspanel auf der Rückseite kommt noch besser bestückt daher. Selbstverständlich gibt es auch eine Draft-N WLAN Karte, welche über einen Mini-PCIEx Konnektor angeschlossen ist, und sich somit schnell austauschen lässt. Interessamt ist aber hauptsächlich der große Kühlkörper, der mit unzähligen, blau eloxierten Aluminiumfinnen das Silizium auf niedrigend Temperatur hält. Maximal 18 Watt gilt es abzuführen, sollten CPU und GPU auf Anschlag laufen, aber der Kühler weist das Format eines Vertreters aus den Reihen der Grafikkartenkühlern auf, und sollte so noch reichliche Reserven haben.

 

 

Ein wenig anders kommt das E35M1-M Pro daher. Hier setzt man auf das FlexATX Format, um neben den notwendigsten Schnittstellen gleich auch noch ein paar zusätzliche PCI und PCIExpressslots mit zu liefern. Dieses Board zielt daher eher auf Desktop-Rechner ab, bei denen noch Erweiterungskarten eingesetzt werden müssen, ohne dass man auf die neueste Technik in Form der Zacate Fusion CPU verzichten muss. Ebenfalls auffällig ist der deutlich kleinere Kühler, welcher wohl auf den Luftstrom nach ATX Standard abgestimmt ist – also Zwangsbeatmung durch Gehäuse und Netzeillüfter.

 

Genaue Termine und Preise nannte man seitens ASUS nicht, aber vermutlich werden die beiden Boards noch in diesem Quartal auf den Markt kommen. Geschätzt dürfte der Preis wohl oberhalb der 150 Euro Grenze liegen und somit eine gute Ausgangsbasis für kleine Rechner sein.

 

Quelle: Computerbase


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