Speichermedien

SSD Review: Intel X25-M vs. Patriot Inferno SSD

Wir leben in einer Zeit, in der die Zeit sehr kostbar ist und folglich immer alles schneller gehen muss. Offengestanden kann es den meisten oft gar nicht schnell genug gehen. Gerade in der IT-Branche, in der bei Firmen Zeit oftmals sogar noch bares Geld bedeutet, sind Hochleistungsrechner von Nöten.

Einleitung

Eine Solid State Disk, kurz auch SSD genannt, ist eine der Errungenschaften, welche die Computer in vielen Bereichen merklich beschleunigen. So wird beispielsweise die Bootdauer enorm verkürzt, gleichermaßen das Starten und Ausführen von komplexen Programmen, welche oftmals mit großen Dateien arbeiten. Photoshop sei hier als Beispiel genannt. Eine solche neuartige Festplatte, welche komplett ohne mechanische Bauelemente auskommt, ist jedoch nicht nur für Unternehmen interessant, sondern ebenso für den ambitionierten Gamer, der einen schnellen Ladevorgang des neuen Levels in einem Game zu schätzen weiß.

Für unser heutiges Review haben wir uns eben mit solchen Speichermedien beschäftigt. Da es von unserer Seite bisher noch kein SSD-Review gab, treten heute gleich zwei Platten gegeneinander an, um von Vornerein eine Vergleichbarkeit gewährleisten zu können.

 

Vertreten sind zum einen eine 160 GB SSD aus dem Hause Intel. Die genaue Bezeichnung lautet:
Intel® X25-M Mainstream SATA Solid-State Drive (SSDSA2M160G2GC 2.5'')

Zum anderen aus Patriots Schmiede stammend, eine 120 GB SSD mit folgender, ausführlicher Bezeichnung:
Patriot Extreme Flash Inferno SSD Drive 2.5" SATA (PI120GS25SSDR)


Da es bei Solid State Disks was die Leistung anbelangt "auf die Größe ankommt", haben wir uns bemüht, von der Kapazität her ähnliche Modelle aufzutreiben. 120 GB, verglichen mit 160 GB sollten von daher einen fairen Wettstreit garantieren. Was die beiden SSD Festplatten zum Leisten im Stande sind und ob eine der beiden Platten am Ende unsere Empfehlung erhält, wird sich im nachfolgenden Test zeigen.
Viel Spaß beim Lesen!

 


Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den Firmen Intel und Patriot, für die Problemlose Bereitstellung der Testexemplare.

 

Intel X25-M 160 GB

Die ersten flash-basierenden Laufwerke wurden bereits 1995 veröffentlicht. Der damalige Hersteller MSystems verkaufte derartige Datenträger jedoch hauptsächlich an Organisationen wie das Militär, welche nicht auf günstigere Alternativen angewiesen waren. Lange Zeit blieben die SSDs der Öffentlichkeit somit vorenthalten. Samsung jedoch, brachte 2006 ein neues Modell auf den Markt, welches verhältnismäßig preisgünstig zu erwerben war. Dies war somit die Geburtsstunde für den Massenmarkt. Seit 2007 forschen verschiedenste Unternehmen intensiv an einer Weiterentwicklung, was letztendlich weitere Preissenkungen zur Folge hatte und auch in Zukunft noch haben wird.

 

Intel zählt ebenfalls zu jenen Herstellern, welche SSDs für die breite Masse herstellten. Inzwischen haben sich Intels Flash-Laufwerke etabliert und gelten als zuverlässig und schnell. Unser Testmodell ist eines der zweiten Generation, was bedeutet, dass im Vergleich zum Vorgänger nun auf einen eigenen Controller und 32 MB statt der bisherigen 16 MB Cache gesetzt wird. Die bedeutendste Erneuerung ist jedoch die Fertigungstechnologie der MLC-NAND-Flash-Speicherchips. Diese werden nun in 34 nm, statt wie zuvor in 50 nm hergestellt. Nachfolgende Übersicht kristallisiert die einzelnen Fakten noch einmal heraus.

 

Intel X25-M 160 GB

Modellbezeichnung

SSDSA2M160G2GC

Kapazität

160 GB

Cache

32 MB

Controller

Intel

Chips

Intel MLC NAND (34 nm)

Leserate (theoretisch)

250 MB/s
Schreibrate (theoretisch)

70 MB/s

Formfaktor

2,5''

Garantie

3 Jahre

 

 

Intel gibt die erwartete Lebensdauer mit 1,2 Millionen Stunden an. Rechnet man diesen Wert in Jahre um, so erhält man knapp 137. Falls also nichts Außergewöhnliches vorfällt, sollte man also mit dieser SSD auf der Sicheren Seite sein.

Zur Verpackung beziehungsweise dem mitgelieferten Zubehör können wir an dieser Stelle leider keine Aussage treffen, da uns für unseren Bericht lediglich die „Bulk"-Variante zur Verfügung stand. Diese kam in einer neutralen braunen Kartonage bei uns an.

Während die erste Generation noch schwarz lackiert war, zeichnet sich die neue durch ihr schlicht gestaltetes, silberfarbenes Gehäuse aus. Anders als bei vielen Moddingprodukten wurde hier das Augenmerk im Wesentlichen auf die Funktionalität gelegt. Der schwarze Plastikaufsatz gewährleistet die entsprechende Höhe um die SSD in dafür vorgesehene Einbauschächte schieben zu können.

 

 

 

 

 

 

Patriot Inferno 120 GB

Im Gegensatz zu Intel setzen die Kalifornier aus dem Hause Patriot auf einen ganz anderen Controller. Im Fall der 120 GB SSD ist es ein Sandforce SF-1200 Controller. Anders als Beispielsweise Intels Controller kommt dieser ohne den sogenannten Cache aus. Bei der X25-M waren es, wie bereits erwähnt 32 MB. Durch seine besondere Architektur zählen die Steuereinheiten von Sandforce derzeit zu den schnellsten auf dem Markt. In Punkto Schreibgeschwindigkeit schlagen sie Intel im Normalfall sogar um ein Vielfaches. Ermöglicht wird der Geschwindigkeitsboost indem der Controller die zu schreibenden Daten komprimiert, bevor sie letztendlich in den Flash-Speicher abgelegt werden. Neben der Performance soll so auch die Lebensdauer erhöht werden, da der Speicher weniger beansprucht wird. Bei bereits komprimierten Dateien greift diese Technik jedoch nicht. Auch Patriot setze bei unserem Testmodell auf MLC (Multi Level Cell) NAND Flash Bausteine. Ein weiteres interessantes Feature ist die Verschlüsselung der Dateien. Es soll somit verhindert werden, ohne Weiteres auf sensible Dateien zuzugreifen. Auf dem Papier hat die Patriot SSD folgendes zu bieten:

 

Patriot Inferno 120 GB

Modellbezeichnung

PI120GS25SSDR

Kapazität

120 GB

Cache

keinen (lediglich ein kleiner Cache direkt im Controller)

Controller

Sandforce SF-1222

Chips

MLC NAND (34 nm)

Leserate (theoretisch)

285 MB/s
Schreibrate (theoretisch)

275 MB/s

Formfaktor

2,5''

Garantie

3 Jahre

 

Im Gegensatz zu Intel beträgt die Lebensdauer bis zum ersten Fehler 1,5 Millionen Stunden, was einer Anzahl von etwa 171 Jahren entsprechen würde. Anhand solcher Rechenbeispiele wird auch ein Vorteil von SSDs gegenüber alten Festplatten deutlich: Aufgrund des Verzichts auf bewegliche Bauteile, kann die Lebenserwartung enorm gesteigert werden. Die Garantie beträgt hier ebenfalls 3 Jahre.

Patriot schickte uns die SSD in der Retail Variante zu. Neben der Platte waren auch diverse Schräubchen und ein 3,5‘‘ Einbaurahmen im Lieferumfang enthalten. Somit ist es also Problemlos möglich, diese in gewöhnliche Einbauschächte in gewöhnlichen Gehäusen zu verbauen.

Patriot hat der Inferno, passend zum feurigen Namen, ein feuerrotes Gehäuse spendiert. Denn was passt besser zu einer schnellen SSD, als Ferrari-Rot? Diese Tatsache dürfte höchstwahrscheinlich nur für Casemodder von Bedeutung sein. Nichtsdestotrotz sei an dieser Stelle erwähnt: hübsch anzusehen ist das gute Stück!

 

 

 

 

Benchmarks

SSDs sind, wie bereits erwähnt, in erster Linie dazu da, das System schneller zu machen. Dabei muss man nicht einmal wahnsinnig viel für neue Prozessoren, oder horrende Summen für Overclocking-RAM ausgeben. In der Theorie reich eine einfache Investition in diese neue Art von Speichermedien aus, um den PC und viele damit verbundene Anwendungsgebiete merklich zu beschleunigen. Selbstverständlich haben auch SSDs ihren Preis - vergleicht man jedoch den theoretischen Leistungsanstieg mit den Kosten, so dürfte dieser sehr positiv ausfallen.
Wir würden uns nicht PCMasters schimpfen, wenn wir uns auf die Theorie verlassen würden, bei uns wird selbstverständlich auch getestet. Denn wie sagt man so schön: „Probieren geht über Studieren!"
In diesem Sinne, als erstes unser bewährtes Testsystem:

 

Testsystem Konfiguration

Prozessor

Intel Core i5 750 (2,67GHz)

CPU-Kühler

Scythe Katana III

Grafikkarte

XFX GeForce 8800 GTS 320MB (Treiberversion 191.07)

Mainboard

Gigabyte Ga-P55-UD4

Netzteil

Scythe Kamariki 550Watt

Betriebssystem

Microsoft Windows 7 Ultimate 64bit

Arbeitsspeicher

2x2 GB Kingston Hyper X DDR3 12800 - 1600 MHz



Um ein ausgewogenes Ergebnis zu erhalten, kamen bei unseren Tests 6 verschiedene Programme zum Einsatz, woraus wiederrum 13 Einzeldisziplinen resultierten. Eine kleine Einführung in die Vorgehensweise werde ich vor jedem Benchabschnitt bereitstellen. Aus diesem Grund zunächst eine einfache Einteilung der verwendeten Tests:

 

• Test 1: Installation von Windows 7 Ultimate 64 bit
• Test 2: Bootracer - Log In
• Test 3: Bootracer - Desktop
• Test 4: Installation von Microsoft Office 2007
• Test 5: WinRAR v3.90d x64: Packen meines Supreme Snowboarding Ordners (338MB, 6457 Dateien, 2212 Ordner)
• Test 6: WinRAR v3.90d x64: Entpacken des Supreme Snowboarding Archivs
• Test 7: Photoshop CS4: Öffnen einer 54,7 MB Datei
• Test 8: Kopieren eines Ordners:
• Test 9: HD-Tune v2.55: Minimale Lesegeschwindigkeit
• Test 10: HD-Tune v2.55: Maximale Lesegeschwindigkeit
• Test 11: HD-Tune v2.55: Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit
• Test 12: Atto Diskbenchmark v2.46: Maximale Lesegeschwindigkeit
• Test 13: Atto Diskbenchmark v2.46: Maximale Schreibgeschwindigkeit


Die Tests 1 bis einschließlich 8 sind Stellvertretend für alltägliche Anwendungen und somit auch repräsentativ für die tatsächliche Arbeitsgeschwindigkeit und die damit verbundene Leistungssteigerung. Die Tests 9 bis 13 sind eher theoretischer Natur und bringen in erster Linie Maximalwerte zum Vorschein.

 

Test 1: Installation von Windows 7 Ultimate 64 bit

Unser Test beginnt mit einer komplett leeren, unpartitionierten SSD. Mittels der Windows 7 Installations-DVD booten wir den Rechner, um das Betriebssystem aufzuspielen. Da eine schnelle Abhandlung dieser Routine durchaus von Bedeutung sein kann, haben wir die Zeit gemessen, in der der eigentliche Installationsvorgang abläuft, sprich ab dem Zeitpunkt, ab dem keine Eingaben mehr getätigt werden müssen. Die Zeit bis zum anschließen Reboot wurde per Stoppuhr festgehalten. Aufgrund der Abhängigkeit der restlichen Schritte vom Benutzer, wurde der Test auf diesen Bereich beschränkt.

 

 

Gute 2 Minuten und 38 Sekunden war Patriot in dieser Disziplin schneller als Intels Pendant. Somit steht es nach dem ersten Test 0:1. Der große Unterschied ist höchstwahrscheinlich auf die theoretisch bessere Schreibperformance des Sandforce Controllers zurückzuführen.

 

 

 

Test 2 und 3: Bootracer Log In und Desktop

Ebenfalls von großer Bedeutung ist ein schnell bootendes System. Mit Hilfe des Tools „Bootracer" lässt sich die Zeit die der Rechner beim Hochfahren bis zum Log In Screen bzw. zum Desktop benötigt automatisiert messen. Hierbei zählt die Ladezeit von Windows. Aus jeweils drei Durchgängen wurde der Durchschnittswert ermittelt.

 

 

Der Unterschied zwischen den beiden SSDs fällt denkbar gering aus. Lediglich eine Sekunde beim Log In- und gar nur 0,333 Sekunden beim Desktop-Test. Würde man es ganz genau nehmen, so bräuchte Intel sogar weniger Zeit, um vom Log In Screen zum Desktop zu gelangen. Patriot Punktet aufgrund der Gesamtgeschwindigkeit und Intel aufgrund der niedrigeren Differenz. Dieser Bench ist somit unentschieden. Neuer Spielstand 1:2.

 

 

 

 

Test 4: Installation von Microsoft Office 2007

Die Installation von Microsoft Office in der Version von 2007 ist sehr umfangreich, dementsprechend viel Zeit wird auch benötigt, um das Paket auf den Rechner zu transferieren. Die Dauer der Installation wurde hier, ähnlich wie schon zuvor, mit einer Stoppuhr gemessen. Dabei zählt die Zeit, die die eigentliche Installation braucht, praktisch ab der letzten manuellen Auswahl.

 


Nimmt man die zuvor gemessene Zeit der Windowsinstallation als Maßstab, so sollte auch in diesem Test die Inferno SSD die Nase vorn haben. Überraschenderweise gelingt es Intel jedoch durch diese Kategorie auszugleichen. Mit 2 Minuten und 6 Sekunden war diese im Vergleich ganze 9 Sekunden schneller.

 

 

 

 

Test 5 und 6: WinRAR Packen und Entpacken

Der Installierte Ordner des Kult-Snowboardgames „Supreme Snowboarding" besteht aus 6457 Dateien, welche sich in 2212 Ordnern verteilen. Ziel dieses Benchmarks ist es, das 338 MB große Paket möglichst schnell zu einem WinRAR-Archiv zu packen bzw. das fertige Archiv, mit einer Größe von 147 MB möglichst schnell zu extrahieren. Selbstverständlich wurde nach jedem Durchlauf von insgesamt dreien ein Reboot durchgeführt. Schließlich wollen wir die Platte und nicht unseren RAM testen.

 

 

In dieser Disziplin zeigt sich ein sehr ausgewogenes Bild. Zwar war das 120 GB Modell in jedem der insgesamt 6 Versuche einen Ticken schneller als sein Konkurrent, jedoch liegen diese Unterschiede lediglich im Messbaren Bereich. Gemittelt trennen die beiden Kontrahenten beim Packen als auch beim Entpacken gerade einmal 0,5 Sekunden. Für mich ein recht eindeutiges Unentschieden. Es steht somit 3:3.

 

 

 

Test 7: Öffnen einer Datei

Das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop muss oftmals sehr große Dateien handeln. Zum einen dauert der Startvorgang des Programms an sich mit einer herkömmlichen HDD schon eine ganze Weile, zum anderen kommt aber zusätzlich auch noch eine 54,7 MB große Datei hinzu. (Zum Vergleich: Der Startvorgang mit einer normalen HDD benötigte etwa 15 Sekunden.)

 


Beide SSDs arbeiten in etwa wieder gleich schnell, was wohl auch an der in etwa gleichen Herstellerangabe der Leserate liegen könnte. Fest zu halten sei jedoch, dass der Startvorgang im Vergleich zu gewöhnlichen HDD nur in etwa ein Fünftel der Zeit in Anspruch nimmt. Schnelles Arbeiten ist somit garantiert. 4:4 steht es nach dieser Disziplin.

 

 

 

Test 8: Kopierleistung

Ein Ordner, bestückt mit Dateien mit einem Gesamtvolumen von 2,6 GB soll dupliziert werden. Der Ordner befindet sich zum Zeitpunkt des Tests ebenfalls auf der SSD. Diese muss also schnell Lesen und schnell Schreiben können und sollte am besten auch noch in der Lage sein, dies alles gleichzeitig zu tun.

 

Wie in diesem Fall aufgrund der besseren Schreibleistung zu erwarten, hängt der rote Ferrari den Silberpfeil ab. In etwa vier Sekunden beträgt die Differenz im Mittel. Patriot erkämpft sich erneut die Führung - es steht 4:5.


Test 9, 10 und 11: HD-Tune Schreibrate Minimal, Maximal und Durchschnitt

Wie bereits bei der Vorstellung der beiden Flash-Speicher erwähnt, beträgt die maximal Schreibrate bei Patriot 285 MB/s und bei Intel 250 MB/s. HD-Tune misst eben jene Leistung und gibt diese in 3 Kategorien wieder. Minimale, maximale und durchschnittliche Schreibrate.

 

 

Im Spitzenwert Top und im Durchschnitt ein Flop? Ganz so schlimm ist es um Patriots SSD freilich nicht bestellt, dennoch kann sie sich trotz besserer Einzelwerte nicht gegenüber der 160er Platte von Intel auf die gesamte Bandbreite des HD-Tune Tests durchsetzen. Das Ergebnis wird in HD-Tune ebenfalls graphisch dargestellt - Intels Testergebnis wirkte im Gegensatz zu Patriots Hügellandschaft vielmehr wie eine Gerade. Gleiches spiegeln auch die Zahlen wieder. Patriot punktet wegen guten Maximalwerten, Intel aufgrund von Beständigkeit. Da uns der Durchschnittswert etwas wichtiger vorkam, werten wir diese Disziplin unentschieden. Hinter den Herstellerangaben hinken beide um einiges hinterher.

 

 


Test 12 und 13: Atto Disk Benchmark Lesen und Schreiben

Die letzten beiden Tests unserer Reihe beschäftigen sich ebenfalls mit den Herstellerangaben. Da ein Test alleine oft nicht aussagekräftig genug ist und die Art und Weise, wie Programme testen oftmals unterschiedlich ist, haben wir neben HD-Tune auch noch den Atto Disk Benchmark herangezogen. Dieser misst ebenfalls die Maximalwerte, diesmal jedoch in den Kategorien Lesen & Schreiben.

 

 

Intels Postville liest und Patriots Inferno schreibt schneller. Abermals liegen die Ergebnisse jedoch unter denen der Hersteller. Nach Abschluss dieses Tests ist es uns möglich einen Gesamtsieger zu küren. Nach einem weiteren unentschieden in der letzten Disziplin, kann Patriot mit einem Punkt Vorsprung und einem Endstand 6:7 das Duell für sich entscheiden.

 

Fazit

Für den Kauf einer SSD sprechen viele Gründe. Vorzüge gegenüber einer herkömmlichen Festplatte wären beispielsweise die längere Lebensdauer, der geräuschlose Betrieb aufgrund fehlender Mechanischer Teile, die kürzere Zugriffszeit und vor allem eben die drastisch erhöhte Geschwindigkeit. Der Flaschenhals im Rechner wäre somit beseitigt. Die Kehrseite der Medaille ist zweifelsohne der Preis eines solchen neuartigen Speichermediums und in gewissem Maße auch die verringerte Speicherkapazität.

Nichtsdestotrotz stellt eine SSD eine sich wirklich lohnende Aufwertung des heimischen Rechners dar, vorausgesetzt man verwendet diesen zu mehr, als nur einmal im Monat eine Textdatei zu verfassen.

 

 

Beide in unserem Bericht begutachteten Exemplare hinterlassen einen guten Eindruck. Aufgrund der Hervorragenden Leistung und der guten Features des Sandforce Controllers, welcher Patriots SSD verbaut ist, ernennen wir selbige zum Testsieger. Diese ist derzeit ab etwa 200 Euro gelistet und somit auch um etwa 150€ günstiger als Intels Pendant.

 


Welovetech