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Samsung stoppt die Herstellung von e-Paper Displays

Samsung halt heute angekündigt, keine weiteren Displays speziell für e-Books und e-Reader herzustellen. Gründe hierfür seien die immensen Kosten sowie Probleme im Herstellungsverfahren, vermutlich also viele defekte Displays.

 


So basieren die einzelnen Pixel eines e-Paper Displays nicht wie herkömmliche Displays auf drei Farben, sondern nur aus einer einzigen. Diese Pixel schalten nur zwischen schwarz und weiß und behalten den einstellten Zustand auch ohne permanente Stromversorgung bei. Doch das verwendete Elektrophorese-Verfahren ist laut Samsung mit vielen Problem sowie sehr hohen Kosten verbunden, daher wolle man sich nun davon trennen und auf die bewährte LCD Technik für solche Einsatzgebiete setzen.  LCD Technik ist jedoch bei weiten nicht so sparsam wie die e-Papers, da sie, wie beschrieben, eine ständige Stromversorgung sowie mehrerer Subpixel pro sichtbaren Bildpunkt ansteuern muss. Im Gegenzug erhält man dafür farbige Bilder, die bei geschickter Wahl der Farbabstufungen sogar höhere Kontraste erreichen können.


Doch was bedeutet diese Änderung nun für den Kunden?
Spürbar wird der Unterschied maßgeblich im Preis. So kosten selbst die besten, kontrastreichsten und sparsamsten LCDs nur einen Bruchteil gegenüber einem e-Paper, was letztendlich dem Kunden entgegenkommt. Auch wird die Weiterentwicklung der LCD Technik gefördert, sodass auch in Zukunft stets angemessene Displays zur Verfügung stehen.

Quelle: TechConnect Magazin


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