News

Browservergleich: Wie gut sind Internet Explorer, Firefox, Opera, Chrome und Safari?

Langsam kommt Bewegung in den Browsermarkt: Während noch vor zwei Jahren das Internet eindeutig von Microsoft’s Internet Explorer dominiert wurde und andere Browser mit Ausnahme von Firefox eher Randerscheinungen waren, ändert sich die weltweite Nutzung der Browser immer mehr zugunsten der kleinen Konkurrenten. Der Marktanteil des Internet Explorers ist seit Jahren am Fallen und liegt momentan bei knappen 60% und Firefox ist kurz davor die 25%-Marke zu durchbrechen. Die bemerkenswerteste Leistung erbrachte jedoch der neuste Kandidat unter allen Browsern, Google Chrome: Innerhalb von weniger als zwei Jahren konnte Chrome einen Marktanteil von über 6% erreichen und hat damit Opera und Safari schnell überholt.

Es kann davon ausgegangen werden, dass sich der Trend, vom Internet Explorer auf einen anderen Browser zu wechseln, in Zukunft noch ausdehnen wird. Jedoch stehen die meisten Nutzer vor der Schwierigkeit, sich für einen passenden Browser zu entscheiden, daher soll ein Browservergleich in verschiedenen Kategorien die Wahl erleichtern. Getestet wurden jeweils die aktuellsten Versionen von Internet Explorer, Firefox, Opera, Chrome und Safari mit anschließender Bewertung ihrer Leistungsfähigkeit. Ein Diagramm zeigt anschaulich, welches Programm in welchen Bereichen besonders punkten kann.  

  Für den Bereich Performance wurde getestet, wie effizient der jeweilige Browser die vorhandene Systemleistung für das Rendern von Websites und das Ausführen von JavaScripts nutzt. Opera und Chrome bilden klar die Spitze, dicht gefolgt von Safari, während sowohl der beliebte Firefox als auch der weit verbreitete Internet Explorer sehr schlecht abschneiden. Beim Vergleich, wie gut sich die Browser an aktuelle Webstandards wie HTML5, CSS und JavaScript halten kommt lediglich der Internet Explorer schlecht davon. Dies kann eine starke Belastung für Entwickler von Internetseiten und –anwendungen darstellen, da Scripts immer auf die Kompatibilität zu den einzelnen Programmen getestet werden müssen.   Bei der Ladegeschwindigkeit gibt es kaum Unterschiede, alle Browser laden im Durchschnitt fast gleich schnell, wobei hauptsächlich die Internetverbindung limitiert. Am schnellsten startet der Internet Explorer, was sicherlich durch die enge Integration in das Windows-Betriebssystem gefördert wird. Firefox benötigt die meiste Zeit, um dem Nutzer den Zugriff auf das Internet zu gewährleisten, ist jedoch mit gemessenen 2.4 Sekunden immer noch schnell genug. Speichertechnisch arbeiten Firefox und Safari am effizientesten und können besonders auf älteren Systemen eine Überlastung der Speicherkapazität verhindern (Firefox brauchte für 25 Tabs 271MB, Internet Explorer 521MB).
Den Vergleich der Anpassungsfähigkeit kann Firefox klar für sich entscheiden: Mit ca. 12000 Addons und 400 Themes liegt er deutlich vor der Konkurrenz Opera (1400 Addons, 400 Themes) und Chrome (4000 Addons, 120 Themes). Internet Explorer und Safari hingegen bieten kaum Möglichkeiten der Anpassung.   Aus diesen Daten lässt sich keiner der Fünf als besser als die Konkurrenz einstufen, da eigentlich jeder Browser seine eigenen Stärken besitzt und auch die Anwender unterschiedliche Ansprüche haben. Recht eindeutig lässt sich jedoch feststellen, dass der Internet Explorer in fast allen Kategorien als klarer Verlierer da steht. Der vollständige Vergleich mit allen Details und Benchmarkwerten lässt sich hier lesen.   Quelle: multimolti’s Techblog


Welovetech