AMD FSR 4 Neuheiten (Bild © AMD)
Die Implementierung ist derzeit auf den „Proton Experimental“-Zweig beschränkt. Da sie in der experimentellen Version bereitgestellt wird, gilt die Funktion noch nicht als stabile Version. Der Entwicklungsfokus liegt in erster Linie auf SteamOS und der Steam Machine. Das deutet darauf hin, dass Valve der Optimierung des Upscalers für die eigene Hardware und das eigene Betriebssystem Vorrang einräumt, bevor eine breitere, stabilere Einführung erfolgt.
Hardware-Einschränkungen und integrierte GPUs
Während diskrete RDNA-3-GPUs unterstützt werden, gibt es bei integrierten Grafikkarten eine deutliche Lücke. Derzeit werden Radeon-iGPUs, darunter die Modelle 780M und 890M, die auf dem Markt für Gaming-Handhelds und Mini-PCs weit verbreitet sind, in diesem Update nicht offiziell unterstützt. Es bleibt unklar, ob Valve die offizielle Unterstützung in zukünftigen Updates auf diese integrierten Chips ausweiten wird, obwohl das Unternehmen in der Vergangenheit bereits zu Linux-Grafiktreibern und Spieloptimierungen beigetragen hat.
Alternativen von Drittanbietern für iGPU-Nutzer
Trotz der fehlenden offiziellen Unterstützung für integrierte GPUs haben einige Mitglieder der Community Wege gefunden, die Funktion zu implementieren. Berichten zufolge können Nutzer von RDNA-3-basierten iGPU-Systemen FSR 4 manuell aktivieren, indem sie externe Tools wie OptiScaler verwenden, was angeblich zu einer funktionierenden Implementierung des Upscalers auf nicht unterstützter Hardware führt.
