Steam Machine (Bild © Valve)
Die durchgesickerten Daten weisen auf einen Multicore-Wert von 7.316 und einen Single-Core-Wert von 2.334 hin. Im Vergleich zu aktueller Hardware zeigen diese Zahlen eine deutliche Lücke. So übertrifft beispielsweise der im ASUS VivoBook S16 verwendete Intel Core Ultra X7 358H diese Werte und erreicht 16.104 im Multicore-Test sowie 2.868 im Single-Core-Test.
Was die Hardware angeht, wird das Gerät von einer Sechs-Kern-Zen-4-CPU und einer RDNA-3-Radeon-Navi-33-GPU mit 8 GB VRAM angetrieben. Zwar sind noch keine konkreten GPU-Benchmark-Daten auf Geekbench aufgetaucht, doch gehen Branchenschätzungen von einem Leistungsniveau aus, das mit der AMD Radeon RX 7600 vergleichbar ist. Damit lägen die Grafikleistungen der Steam Machine etwa 50 Prozent über denen der integrierten Grafik des Intel Core Ultra X7 358H.
Obwohl die CPU-Benchmarks hinter einigen Laptop-Modellen zurückbleiben, hat Valve ehrgeizige Leistungsziele für das Gerät gesetzt. Das Unternehmen strebt an, dass das System hochskaliertes 4K-Gaming mit 60 FPS liefert, wobei FSR und Raytracing zum Einsatz kommen sollen, um diese Ergebnisse zu erreichen.
Das Auftauchen dieser konkreten Benchmarks deutet auf eine Verschiebung im Produktionszeitplan hin. Da die Daten offenbar von einem funktionsfähigen Gerät stammen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Hardware bereits an Tester verteilt wurde. Das lässt vermuten, dass Valve sich möglicherweise auf eine Produkteinführung in naher Zukunft vorbereitet.

