AM5 und AM4 Lebenszyklus erweitert  Bild © AMDAM5 und AM4 Lebenszyklus erweitert (Bild © AMD)

Socket AM4 sorgte durch die Unterstützung einer breiten Palette von Architekturen für langfristige Stabilität. Das begann mit den ursprünglichen Zen- und Zen+-Designs der Ryzen 1000- und 2000-Serien, gefolgt von der Zen 2-Architektur in den Ryzen 3000- und 4000-APUs. Die Plattform erreichte ihren Höhepunkt mit der Zen 3-basierten Ryzen 5000-Serie, die einen Leistungsvorsprung gegenüber den konkurrierenden Desktop-Angeboten von Intel etablierte. Um dieses Ökosystem weiterhin zu unterstützen, hat AMD eine neue Produktionsserie des Ryzen 7 5800X3D gestartet, dem derzeit schnellsten Gaming-Prozessor für den AM4-Sockel.

AM5 und AM4 Lebenszyklus 2AM5 und AM4 Lebenszyklus 2 (Bild © AMD)

Der Übergang zum Sockel AM5 erfolgte 2022 mit der Veröffentlichung der Zen-4-Architektur und der Ryzen-7000-Serie. Während das Unternehmen ursprünglich einen Supportzeitraum bis 2027 angedeutet hatte, hat AMD nun die Lebensdauer der AM5-Plattform offiziell bis 2029 verlängert.

AM5 und AM4 LebenszyklusAM5 und AM4 Lebenszyklus (Bild © AMD)

Die aktuelle AM5-Produktpalette umfasst die APUs der Ryzen 8000-Serie, die Zen 5-basierte Ryzen 9000-Serie und die kürzlich vorgestellten Ryzen AI 400 Desktop-APUs. Auch wenn AMD die nächste Prozessorgeneration nicht ausdrücklich genannt hat, deutet die Verlängerung des Sockel-Lebenszyklus stark auf die bevorstehende Einführung der Zen 6-Mikroarchitektur hin.

Da während der Computex keine konkreten Details zu Zen 6 veröffentlicht wurden, wird nicht damit gerechnet, dass die Architektur bereits 2026 auf den Markt kommt. Marktanalysen deuten darauf hin, dass AMD Zen 6 wahrscheinlich 2027 vorstellen oder einen ersten Vorgeschmack darauf geben wird, wobei die anschließende Produkteinführung den Rest des AM5-Lebenszyklus bis 2029 ausfüllen wird.