MacBook Ultra (Bild © Apple)
Das kommende MacBook soll angeblich mit einem OLED-Touchscreen mit einer dynamischen Insel ausgestattet sein, was eine Abkehr von der traditionellen Kerbe der aktuellen MacBook-Displays bedeutet. Dieses Modell wird über den neuen MacBook Pro 14- und 16-Modellen mit M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren angesiedelt sein und damit eine der vielfältigsten Produktpaletten in der Geschichte von Apple bilden.
Zeitplan und Preisvorstellungen
Während im März die regulären MacBook Pro-Geräte auf den Markt kamen, ist die Überarbeitung des „MacBook Ultra” für Ende 2023 geplant. Dieser Zeitplan entspricht den Erwartungen für neue Chips, die dieses innovative Design antreiben. Es wird mit einer Preiserhöhung gerechnet, was den historischen Trends entspricht, wonach Apple einen Aufpreis für OLED-Bildschirme verlangt, ähnlich wie bei früheren Upgrades von Geräten wie dem iPad.
Die neuen MacBook Ultra mit den Codenamen K114 und K116 bedeuten eine Abkehr von Apples langjähriger Designphilosophie, die Touchscreen-Laptops seit Jahren kritisch gegenübersteht. Die Wettbewerbslandschaft hat sich erheblich verändert, was Apple dazu veranlasst hat, sich schrittweise, aber entschlossen an die Veränderungen in der Branche anzupassen.
Gurman weist darauf hin, dass es einige Unsicherheiten hinsichtlich der Namensgebung gibt. „MacBook Ultra” ist zwar eine Möglichkeit, aber es könnte auch die Pro-Modellbezeichnung mit klaren Unterscheidungsmerkmalen beibehalten werden, um an der Spitze der MacBook-Produktpalette zu stehen. Mit der Aktualisierung im März wurde eine neue Verpackungstechnologie mit SoIC-MH 2.5D von TSMC eingeführt, bei der die CPU/NPU von der GPU getrennt und die Einschränkungen des monolithischen Designs, die die Skalierungsmöglichkeiten für SoCs der M-Serie begrenzten, beseitigt wurden.
Dieser technologische Wandel ermöglicht es Apple, die Größe der CPU-Cluster mit mehr Kernen unabhängig zu skalieren und den GPU-Chip mit zusätzlichen Kernen zu verbessern, wodurch mehr Modelle geschaffen werden können, ohne die Retikelgrenze von 830 mm² zu überschreiten. Dieser Ansatz verbessert die Ausbeute, indem er Defekte im Zusammenhang mit großen Siliziumflächen reduziert. Zukünftige Iterationen könnten eine weitere Skalierung der CPU mit mehr „Super Cores” und „M-Tier”-Leistungskernen mit sich bringen, während die GPU über die aktuelle 40-Kern-Konfiguration des M5 Max hinaus skaliert werden könnte.
