Apple MacBook Pro  Bild © AppleApple MacBook Pro (Bild © Apple)

Dieser Artikel wirft einen Blick auf mögliche Gefahren für enthusiastische Apple-Fans. Insbesondere kurz nach einer Produkteinführung sollte man nicht allen Quellen Vertrauen schenken, es kann sich nämlich um Kriminelle mit bösen Absichten handeln.

Betrüger erstellen spezielle Phishing-Seiten und Scams

Direkt nach einem Apple-Event ist das Interesse nach weiteren Informationen besonders hoch. Viele Nutzer suchen im Internet nach neuen Quellen und stoßen dann auf vermeintliche seriöse Seite, die angeblich über Insider-Informationen verfügt. Im Grunde genommen handelt es sich aber nur um eine Phishing-Seite, die E-Mail-Adressen und Passwörter abgreift.

Das Prinzip dahinter funktioniert ganz einfach: Wer weitere Informationen möchte, muss sich für den Newsletter anmelden oder ein Konto erstellen. Die daraus gewonnenen Daten werden anschließend für weitere Phishing-Versuche genutzt. Zudem verzichten viele Menschen auf einen Passwort-Manager und verwenden stattdessen immer wieder das gleiche Passwort.

So gelangen die Kriminellen an ein Passwort, das womöglich für alle Konten eines Nutzers gültig ist. Das bietet ihnen viele weitere Möglichkeiten für Betrug und Missbrauch. Oder sie verkaufen wertvolle Daten für gutes Geld im Dark Web. Deswegen gilt: Apple-Fans sollten die Augen offenhalten und im Zweifelsfall keine wichtigen Daten teilen.

Das Geschäft mit gefälschten Produkten blüht

Ein weiteres Problem ist die Wartezeit zwischen Event und tatsächlicher Verfügbarkeit des neuen Produkts. Einige Anbieter im Internet locken aber schon vorab mit dem neuen Gerät, der Preis scheint ebenfalls zu stimmen. Doch die eher teuren Produkte von Apple werden aufgrund ihrer hohen Marge besonders gerne gefälscht und zum Verkauf angeboten.

So ist es kaum überraschend, dass innerhalb kürzester Zeit nach einer Produktvorstellung vermeintlich authentische Geräte auf Seiten und E-Commerce-Plattformen auftauchen. Einige der Fakes sind auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden. Sie verfügen sogar über ein Betriebssystem, das iOS erschreckend ähnlich ist, aber auf Android basiert.

Für Laien ist das gefälschte Produkt also nur sehr schwer zu erkennen. Grundsätzlich gilt: Wenn es derzeit keine Verfügbarkeit bei Apple oder seriösen Anbietern gibt, ist Geduld meistens die beste Option. So verhindert man nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch weitere Cyberrisiken. Gefälschte Produkte enthalten nämlich sehr oft Malware.

Apple-Geräte werden als Angriffsziele immer beliebter

Die Betriebssysteme iOS und MacOS galten lange Zeit als besonders sicher. Das war teilweise dem eher geschlossenen Design geschuldet, aber auch der geringeren Verbreitung gegenüber Windows oder Android. Heute sieht das aber ein wenig anders aus. Apple-Geräte sind ausgesprochen beliebt und werden dadurch zu einem attraktiven Angriffsziel.

So werden regelmäßig neue Sicherheitslücken entdeckt, die es umgehend zu schließen gilt. Insbesondere neue Produkte und Softwareversionen erweisen sich dabei als anfällig. Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) kann zusätzlichen Schutz bieten, indem es alle Übertragungen sicher verschlüsselt. Weitere Features wie Anti-Malware-Schutz sind ebenfalls praktisch.

Die gute Nachricht: Mit einem VPN lassen sich heute alle Apple-Geräte umfassend schützen, ob iPhone, iPad oder MacBook. Jahresabos bieten dabei mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. So ist man im Rahmen einer Produkteinführung sicherer unterwegs und kann sorgenfrei nach zusätzlichen Informationen im Internet suchen.

Wer alle Gefahren kennt, kann der nächsten Produkteinführung unbeschwert entgegenfiebern

Apple-Fans gelten als besonders enthusiastisch und wissensdurstig, insbesondere direkt nach einer neuen Vorstellung oder Produkteinführung. Kriminelle machen sich das zunutze und setzen Phishing-Seiten auf oder bieten gefälschte Produkte zum Verkauf an. Das alles kann mit erheblichen Sicherheitsrisiken einhergehen – Nutzer sollten deshalb die Augen offenhalten. Wichtig ist, keine sensiblen oder wichtigen Daten auf unbekannten Seiten anzugeben. Zudem gilt besondere Vorsicht vor angeblichen Angeboten, obwohl die offizielle Verfügbarkeit neuer Produkte noch gar nicht vorhanden ist. Wer darüber hinaus alle vorhandenen Apple-Geräte zusätzlich absichern möchte, kann einfach auf eine moderne VPN-App setzen.