Windows 11 26H1  Bild © WindowscentralWindows 11 26H1 (Bild © Windowscentral)

Zu den wichtigsten Änderungen gehört Emoji 16.0, eine kleine, aber feine Erweiterung des Emoji-Panels, die für jede Hauptkategorie ein neues Symbol hinzufügt. Die Ergänzung ist rein visueller Natur, spiegelt aber die kontinuierlichen Bemühungen von Microsoft wider, die integrierten Kommunikationswerkzeuge auf dem neuesten Stand zu halten.

Die Sicherung und Wiederherstellung unterstützt jetzt die automatische Wiederherstellung bei der ersten Anmeldung für Geräte, die mit Microsoft Entra Hybrid, Cloud PCs und Umgebungen mit mehreren Benutzern verbunden sind. Wenn sich ein Benutzer zum ersten Mal anmeldet, ruft das System die gespeicherten Einstellungen und Store-Apps ab und optimiert so die Aktualisierung, Aufrüstung und Migration von Geräten.

**Quick Machine Recovery (QMR) ** ist standardmäßig auf Windows Professional-Geräten aktiviert, die weder einer Domäne angehören noch in der Unternehmens-Endpunktverwaltung registriert sind, sodass diese PCs über dieselben Wiederherstellungstools verfügen, die zuvor auf Home-Editionen beschränkt waren. Bei verwalteten Geräten bleibt QMR deaktiviert, sofern es nicht von einem Administrator aktiviert wird.

Zu den Verbesserungen der Taskleiste gehört eine Verknüpfung zum Testen der Netzwerkgeschwindigkeit, die in die Taskleiste eingebettet ist. Durch einen Rechtsklick auf das Netzwerksymbol oder das Öffnen der Wi-Fi-/Mobilfunk-Schnelleinstellungen wird ein browserbasierter Test gestartet, der den Durchsatz von Ethernet, Wi-Fi und Mobilfunk misst. Das gleiche Update behebt auch das Überlaufverhalten von nicht kombinierten Taskleisten: Nur Fenster, denen wirklich Platz fehlt, werden in den Überlaufbereich verschoben, wodurch verhindert wird, dass die gesamte Gruppe verschwindet, wenn die Leiste überfüllt ist.

Ein neuer Eintrag im Startmenü-Kontofenster führt direkt zur Seite mit den Vorteilen des Microsoft-Kontos, sodass Benutzer die Vorteile ihres Abonnements leichter entdecken und verwalten können. Gleichzeitig löst Windows jetzt die Sicherheits-IDs von Microsoft Entra ID-Gruppen und -Rollen in lesbare Namen auf, sodass reine Cloud-Gruppen in Dateiberechtigungsdialogen und lokalen Gruppenlisten korrekt angezeigt werden, ohne dass ein lokales Active Directory erforderlich ist.

Die Kamerasteuerung wurde verbessert: Unterstützte Webcams zeigen Schieberegler für Schwenken und Neigen unter „Einstellungen ► Bluetooth & Geräte ► Kameras” an. Für Sicherheitsexperten hat Microsoft die Sysmon-Funktionalität in das Betriebssystem integriert. Sysmon ist zwar standardmäßig deaktiviert, kann aber über die Benutzeroberfläche „Optionale Features” oder DISM/PowerShell aktiviert werden. Mit benutzerdefinierten Konfigurationsdateien können Administratoren filtern, welche Systemereignisse im Windows-Ereignisprotokoll protokolliert werden.

Weitere Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit sind eine ganzseitige Ansicht der Widget-Einstellungen, die Unterstützung von .webp-Hintergrundbilddateien, ein aktualisiertes Lupensymbol für den Suchvorgang im Task-Manager, modernisierte Speichereinstellungsdialoge mit schnelleren Scans temporärer Dateien und eine reaktionsschnellere Windows Update-Einstellungsseite. Zu den Verbesserungen der Zuverlässigkeit gehören der Anmeldebildschirm, die Nahbereichsfreigabe großer Dateien, das Win+P-Projektionsfenster und der Druckspooler für Arbeitslasten mit hohem Volumen.

Der Datei-Explorer hat jetzt eine Schaltfläche „Alle extrahieren” in der Befehlsleiste für das Durchsuchen von Nicht-ZIP-Ordnern, Verbesserungen beim Verhalten von Umschalt-Klick und Mittelklick sowie eine stabilere Aufzählung von Netzwerkgeräten. Auch die Anzeigeleistung wurde verbessert: Die Zeit zum Fortsetzen aus dem Ruhezustand wurde auf stark ausgelasteten PCs verkürzt, und angedockte Laptops können aus dem Ruhezustand aufwachen, ohne dass der Deckel geöffnet werden muss, wenn sie an das Stromnetz angeschlossen sind.

Kleinere visuelle Fehler, wie die Interaktion beim automatischen Ausblenden der Taskleiste, die Felder für Anmeldeinformationen in Windows-Sicherheit und der Druckdialog, wurden behoben.

All diese Änderungen werden derzeit von Windows Insidern im Release Preview-Kanal getestet und sollen zusammen mit dem kommenden Sicherheitsupdate im Februar, das vor Ende des Monats erwartet wird, breiter verteilt werden.