ASUS ProArt GeForce RTX 5080  Bild © ASUSASUS ProArt GeForce RTX 5080 (Bild © ASUS)

Bei den RTX‑50‑Modellen der aktuellen Generation ist ein deutlicher Rückgang der Produktion zu beobachten. Die Verlangsamung wird das Angebot verknappen, die Straßenpreise hoch halten und Systemintegratoren weniger Einheiten zur Verfügung stellen, die sie auf dem Markt anbieten können.

GeForce RTX 50 Super auf das 3. Quartal 2026 verschoben

Der GPU‑Refresh, der eigentlich als Highlight der diesjährigen CES hätte sein sollen, ist auf das dritte Quartal 2026 verschoben worden. Damit endet die langjährige Tradition von NVIDIA, fast jedes Jahr eine neue Grafikarchitektur für Verbraucher auf den Markt zu bringen.

GeForce RTX 60 „Rubin” verzögert sich

Die GeForce RTX 60‑Serie mit dem Codenamen „Rubin” war ursprünglich für Ende 2027 geplant, ist auch von der DRAM‑Knappheit betroffen. Hier soll es ebenfalls zu Verzögerungen kommen, wodurch diese Generation wohl erst auf 2028 zurückfällt.

Leidiges Thema: Nachfrage nach KI‑Infrastruktur

Der Fokus der Hersteller auf KI‑Rechenzentren sorgt für massive Probleme, da sie einen großen Teil des begrenzten DRAM‑Pools verbrauchen und eine höhere Rentabilität als der Gaming‑Bereich bieten. Darunter leidet der gesamte PC‑Markt nun, weil Konsumenten auf einmal egal sind, weil man hier nicht so viel Geld verdienen kann. So zeigt sich wieder, dass NVIDIA der Consumer‑Markt egal ist, auch wenn die Beziehung zu OpenAI nun bröckelt und wohl zu Problemen führen wird.

Eine Verschiebung der GPU‑Releases und reduzierte Produktionsmengen werden sich auf die gesamte PC‑Lieferkette noch weiter negativ auswirken, wenn die Hersteller nicht endlich einlenken. Add‑in‑Board‑Partner, Systemhersteller und Einzelhändler werden mit geringeren Margen und eingeschränkten Lagerbeständen konfrontiert, während Gamer mit längeren Wartezeiten und höheren Preisen für bestehende Hardware rechnen müssen. Auch AMD‑AIBs haben deren Pläne geändert und werden den Fokus auf 8‑GB‑Modelle legen und wohl auch die Preise anheben.