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Neue Informationen zu AMDs Fusion Prozessoren und Netbooks

AMD gab in den letzten Tagen viele Auskünfte über ihren Fahrplan in Sachen Notebook-Plattformen sowie den Fuison Prozessor für Desktops bei denen in die CPU auch eine GPU integriert ist. Eigentlich plante AMD die ersten Fusion CPUs zusammen mit dem in 45nm gefertigtem Shrike-Kern auf den Markt zu bringen, aber auf Grund erster Tests mit Prototypen zeigte es sich, dass es kaum einen Vorteil in Sachen Preis, Leistung und Energieaufnahme gibt. Deshalb wird AMD die GPU in die 32nm LIano-Kerne implementieren. Die neue Plattform wird dann auch DDR3 Speicher unterstützen. Die Produktion der ersten 32nm Orochi-CPUs mit Bulldozer-Kern wird 2010 beginnen und ab 2011 sind die CPUs für den breiten Massenmarkt verfügbar.


AMD plant außerdem neue Plattformen für Netbooks, aber nicht um bei den Netbooks ein Stück vom Kuchen abzubekommen, sondern um endlich genug Leistung in dieses Mini-Notebooks zu bringen und somit den Markt ein wenig zu revolutionieren. Begründet wird dieses Streben damit, dass in Europa viele Rückläufer unter den Netbooks zu verzeichnen sind, die auf mangelnde Leistung deuten lassen. Die beiden Plattformen heißen Yukon und Congo und sollen eine Leistungsaufnahme von unter 25Watt haben. Ziel ist es diese Plattformen auch in kleinen, leichten Notebooks wie dem Macbock Air oder dem Lenovo X300 zu integrieren.


Die Yukon Plattform besteht aus einer Huron-CPU und einem Radeon oder Avivo Chipsatz. Das Gleiche gilt auch für die Congo-Plattform, nur sie kommt mit einem Zweikern-Conesus-Prozessor daher. Beide werden in 45nm gefertigt und kommen 2009 auf den Markt. Beide beherrschen das Abspielen von hochauflösendem Filmmaterial, den 802.11n WLAN-Standard und unterstützen 3G Mobilfunkanbindungen. Später im Jahr kommt noch der stärkere Dual-Core-Prozessor Geneva dazu. 2011 erfolgt dann auch der Umstieg auf 32nm, wie auch bei den Desktop Prozessoren.


Quelle: Computerbase.de ; Winfuture.de


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