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Erste Details zu GeForce 9 Mobile

Die betagte GeForce 8 Reihe wird jetzt auch im Notebook Segment abgelöst, denn die neuen GeForce 9800M GTX, 9800M GT, 9700M GTS und 9700M GT locken nicht nur mit viel Power. Es ist Stromsparen angesagt – möglichst ohne auf die Leistung zu verzichten. Dass so etwas geht, beweist Nvidia jetzt auch im Notebook-Bereich mit der raffinierten „Hybrid Power“- Technik. Für einen besonders stromsparenden Desktopbetrieb wird hier auf einen On-Board-Grafikchip umgeschaltet, wenn die Grafikkarte nicht beansprucht wird und die Grafikkarte so ohne Bedenken abgeschaltet werden kann. Das heißt aber noch lange nicht, dass sich diese verstecken muss.

Als neue Speerspitze im Notebook-Segment löst die GeForce 9800M GTX die 8800M GTX ab. Der altbewährte G92-Chip (GeForce 8800GT, 8800GTS 512MB, 9800GTX), der hier zum Einsatz kommt taktet mit 500 MHz, das sind 100MHz weniger als bei der Desktop-Karte GeForce 8800GT. Auf 8800GT-Niveau sind auch die 112 Shader-Einheiten, die mit 1250MHz laufen.  Das sind exakt 250MHz weniger, als bei der GeForce 8800GT. Die 9800M GTX soll so auf eine Rechenleistung von 420 GigaFlops kommen, sie ist außerdem SLI-fähig.

Einen Schritt nach unten auf der Skala findet sich die GeForce 9800M GT. Diese basiert auf dem G94-Chip, ihn gibt es auch in der Desktop-Karte GeForce 9600GT. Dieser stellt eine abgespeckte Version des G92 dar. Mit 96 Stück besitzt die 9800M GT für den G94-Chip ungewöhnlich viele Shader-Einheiten. Kern- und Shadertakt entsprechen mit 500/1250 genau dem der GeForce 9800M GTX. Die 9800M GT soll 360 GigaFlops Rechenleistung erreichen.
Für Nvidia-Verhältnisse ungewöhnlich gibt es eine beschnitte Version der 9800M GT namens 9800M GTS, ein „GTS“ im Namen wurde bisher stets für eine schnellere „GT“-Version verwendet. Die 9800M GTS verfügt auch über den G94-Chip, besitzt wie die GeForce 9600GT aber nur 64 Shader-Einheiten. Der Chip taktet hier auch mit 5500MHz, die Shader-Einheiten aber nur mit 600MHz, was eine Rechenleistung von 288 GigaFlops ergeben soll.

Die 9700M GTS und die 9700M GT bilden vorerst die Schlusslichter der neuen Serie. Hier wird die eigentlich richtige Namensgebung verwendet – die „GTS“-Variante leistet mehr als die „GT“-Version. So besitzt die 9700M GTS den G94-Chip, der mit 530MHz Core-Takt läuft, die Shader auf 1325MHz. Hier kommen allerdings nur 48 Shader-Einheiten zum Zug. Die Rechenleistung liegt hier bei 190,8 GigaFlops. Die 9700M GT läuft mit einem G96-Chip – seine 32 Shader laufen auf 1550MHz, während er selbst mit 625MHz taktet. Das bewirkt eine Rechenleistung von 148,8 GigaFlops.

Das Namenschaos ist bis jetzt leider genauso wenig geklärt, wie das Erscheinungsdatum und die Preis der neuen Grafikgeneration für Notebooks.

Quelle: Dailytech.com


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