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Der Angriff auf Intel geht weiter

AMD Ryzen 7 4700U: Benchmarks zeigen die Performance von Zen 2

Frühe Geekbench-Ergebnisse für dne AMD Ryzen 7 4700U können sich gegenüber Intel Ice Lake und Comet Lake Modellen sehen lassen.

Die ersten nun veröffentlichten Geekbench-Ergebnisse für den erst vor kurzem angekündigten AMD Ryzen 7 4700U sind da! Der Chip gehört zu AMDS Renoir-Familie mobiler APUs, ist also für den Einsatz in Notebooks gedacht. Noch im ersten Quartal 2020 werden erste Notebooks mit diesen Chips erwartet, im Lauf des Jahres dürften zahlreiche weitere Rechner mit dieser Hardware auf den Markt kommen.

Der Ryzen 7 4700U basiert auf der Zen 2-Mikroarchitektur und verfügt über acht Kerne, besitzt allerdings kein simultanes Multithreading, kommt also mit acht Threads daher.

Wie jedes andere Zen 2-Produkt wird auch der Ryzen 7 4700U im 7-nm-FinFET-Fertigungsprozesses von TSMC hergestellt. Der Prozessor ist mit einer TDP von 15 W ausgelegt taktet im Basis-Modus mit 2 GHz, die im Boost-Betrieb auf 4,1 GHz gesteigert werden.

Der AMD Ryzen 7 4700U erzielte in den nun verfügbaren Geekbench-Ergebnissen einen Single-Core-Punktzahl von 4910 und einen Multi-Core-Score von 21693.

AMD Ryzen 7 4700U Geekbench

Vergleicht man dies mit den leider nur bedingt verlässlichen Scores für den mit vier Kernen und acht Threads ausgestatteten Intel Core i7-1065Gz (Ice Lake) bzw. dem mit sechs Kernen und 12 Threads bestückten Intel Core i7-10710U (Comet Lake) sind das sehr vorzeigbare Werte. Das Ice-Lake-Modell erreicht zwischen 1.800 und 6.300 Punkten im Single-Core-Modus und 3.700 bis 20.000 Multi-Core-Punkten, während der Comet-Lake-Vertreter zwischen 2.400 und 5.600 Punkten für einen einzelnen Kern erreicht und zwischen 7.400 und 24.000 Multi-Core-Zählern vorweisen kann.

Endgültige Schlussfolgerungen sind an dieser Stelle noch nicht möglich. Es deutet jedoch alles darauf hin, dass der AMD Ryzen 7 4700U Intel herausfordern kann.

Quelle: Toms Hardware

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