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Pentax stellt Optio W60 vor

Der Digitalkamera-Markt ist hart umkämpft. Um mit einem Produkt erfolgreich zu sein, muss es sich oft von der Masse absetzen, BenQ beispielsweise stellte vor kurzem eine Kamera mit großem Touchscreen vor. Pentax hat sich einmal angesehen, wann die Kunden am meisten fotografieren: Auf Ausflügen, bei besonderen Ereignissen und vor allem im Urlaub. So entwickelte man eine Kamera, die vor allem in Urlaubssituationen Vorteile hat.

Der Optio W60 sieht man von schon an, dass sie anders ist. Sie hat eine gedrungene Optik und wirkt in sich robust. Keine handschmeichlerischen Rundungen, die W60 will kein Designer-Objekt sein, sondern viel mehr eine Maschine, die in erster Linie eines tut: Fotos machen, und dies kann der Nachfolger der Optio W30 auch in extremen Situationen. So ist das Fotografieren bei Temperaturen bis -10°C problemlos möglich. Im Ski-Urlaub hat man kein Ausfall-Risiko und kann nach Herzenslust fotografieren. Doch auch im klassischen Sommerurlaub hat die W60 etwas besonderes zu bieten: Auch im Wasser nimmt sie auf, bis zu 4m tief darf sie geraten. Bilder beim Planschen, Schwimmen und Schnorcheln bei klarem Wasser sind keine Unmöglichkeit mehr.

Nun aber zu den technischen Daten: Das Objektiv ist natürlich komplett abgedichtet, um Wasserresistenz zu garantieren. Der dahinter liegende CCD-Sensor (1/2,3 Zoll) nimmt Bilder mit 10 Megapixeln auf, das Objektiv hat einen fünffachen optischen Zoom, die Brennweite beginnt bei geringen 28mm. Gerade bei nahen Gegenständen kommt einem dies sehr entgegen. Die Blende variiert von F3,5 bis F5,5. Ein Sucher ist nicht vorhanden, seine Funktion übernimmt das LCD-Display auf der Rückseite der Kamera. Seine Auflösung beträgt 230.000 Pixel auf einer Fläche mit 2,5 Zoll Diagonale. Über den Bildschirm werden also auch Einstellungen wie Empfindlichkeit (ISO 50 bis ISO 6400) oder Verschlusszeit (1/1500 bis 1/4 Sekunde, Nachts bis 4 Sek.) getroffen. Die Scharfstellung erfolgt über einen 9-Punkt-Autofokus, die Belichtung wird über Mehrfeldbelichtungsmessung (mittenbetont oder Spot) gewählt.

Für optimale Fotos stehen dem Fotografen zahlreiche Motivprogramme, z.B. für Unterwasseraufnahmen oder Portraits zur Wahl. Bei Personenfotografie wird eine Gesichtserkennung aktiv, die alle Gesichter (bis zu 32) in Sekundenbruchteilen erfasst und sie hervorhebt. Ohne den Lithium-Ionen-Akku (Energie für ca. 200 Aufnahmen) und ohne SD-Speicherkarte im Slot wiegt die Optio W60 etwa 125 Gramm bei Abmessungen von 98 x 55,5 x 24,5mm (LxBxT). Als Notlösung sind 38 Megabyte integrierter Speicher vorhanden.

Die Pentax Optio W60 kann also durchaus auch für den normalen Fotografen, der keine der Spezialfunktionen braucht, interessant sein. Ab Juli steht sie zu Preisen um 280 Euro in den Läden.

Quelle: Golem.de


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