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Oculus Rift S beerbt die Rift (CV1) für 449€

Das Jahr 2019 wird für VR-Fans besonders spannend, denn es sollen über 19 VR-Brillen vorgestellt werden. Zu den Favoriten zählt neben der HP Reverb, der Vive Index auch die gerade erst vorgestellte Rift S von Oculus. Bei der Rift S arbeitet Oculus mit Lenovo zusammen und bringt einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger Rift (CV1).

Oculus Rift S Headset und Touch Controller

Rift S mit neuem Trackingsystem

Der von Facebook gekaufte Hersteller Oculus, hat kürzlich die Oculus Quest für Smartphone-Nutzer und die Rift S für Desktop-Nutzer vorgestellt. Der Rift CV1-Nachfolger macht einiges anders und bedient sich neuerdings eher dem Konzept von Microsofts inside out HDMs. Dadurch fallen die Infrarot-Sensoren im Raum weg und die Position im Raum wird mittels von Sensoren und Kameras im Head Mounted Display (HMD) abgewickelt.

Kleine Lautsprecher statt Kopfhörern

Die bei der Rift zum Einsatz kommenden Kopfhörer waren abnehmbar und haben guten Klang geliefert. Die ersten Berichte über die Soundqualität der in der Lasche eingebauten Lautsprecher sind dagegen überwiegend negativ. Hier sollte man zu eigene Kopfhörer greifen oder diese ins Budget entsprechend einplanen.

Oculus Rift S VR-Brille

Neues LCD Display mit 2560x1440px

Die Konkurrenz setzt vermehrt auf höher auflösende Displays, höheren Blinkwinkel und auch höhere Refreshraten der Displays. Höhere Refreshraten sind sehr positiv für das VR-Erlebnis und speziell 100 bis 140 Herz sollen den Nutzer deutlich weniger belasten. All diese Steigerungen setzen deutlich bessere Hardware voraus und schmälern die Zielgruppe an potenziellen Käufern. Oculus geht daher einen anderen Weg und greift bei seiner Rift S zu einem LCD, das mit 2560x1440px, also 1280x1440 pro Auge auflöst. Nichtsdestotrotz löst das Display der Rift S besser auf, als das der Rift, die mit 1080x1200 Pixeln pro Auge mit maximal 90 Herz arbeitet.

Mindestvoraussetungen der Rift S

  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 1050Ti / AMD Radeon RX 470 oder besser
  • Alternative Grafikkarte: NVIDIA GTX 960 / AMD Radeon R9 290 oder besser
  • CPU: Intel i3-6100 / AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder besser
  • RAM: 8 GB+ RAM
  • Anschlüsse: DisplayPortTM 1.2 / Mini DisplayPort (with adapter included in the box)
  • USB Ports: 1x USB 3.0
  • Betriebssystem: Windows 10

Systemempfehlung für Rift S

  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 1060 / AMD Radeon RX 480 oder besser
  • Alternative Grafikkarte: NVIDIA GTX 970 / AMD Radeon R9 290 oder besser
  • CPU Intel i5-4590 / AMD Ryzen 5 1500X oder besser
  • RAM: 8GB+ RAM
  • Anschlüsse: DisplayPortTM 1.2 / Mini DisplayPort (with adapter included in the box)
  • USB Ports: 1x USB 3.0
  • Betriebssystem: Windows 10

Oculus Rift S Paket

Kleinere Verbesserungen gab es auch bei den Linsen und den Touch Controllern. Durch die Einhaltung von geringeren Systemanforderungen und die Wahl von 2560x1440px Displays, anstatt von 4k oder 5k Paneln, ist der Marktpreis von 449€ realisierbar, wo die Konkurrenz meist jenseits der 700€-Marke landet. Oculus hat es ganz klar auf den Massenmarkt bei den PC-Nutzern abgesehen und will Marktanteile sichern. Die Rift S wird voraussichtlich ab dem 24.05.2019 ausgeliefert und kann bei Oculus oder bei Online Shops bestellt werden.


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