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Was ist ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) und wozu dient es?

Virtual Private Network, Virtuelles Privates Netzwerk oder VPN, auch wenn man dieses noch nie benutzt hat, so hat man diese Begriffe bestimmt schon einmal gehört. Für viele stellt sich hier die Frage, was genau VPN bietet und wozu es ist.

Bei VPN handelt es sich um eine besonders in Firmen stark verbreitetes Netzwerktechnologie, um zwei räumlich getrennte Netzwerk sicher zu verbinden. Dabei ist oft der Nutzer außerhalb des Firmennetzes und möchte auf sensible Daten der Firma zugreifen. Dabei nutzt man bspw. Tools wie Tunnelblick, um seine VPN-Verbindungen zu verwalten und die Verbindungen aufzubauen.

Tunnelblick

Aktuell werden VPNs aber zum Surfen im Internet verwendet, weil es zahlreiche Vorteile bringt und das zudem, auch wenn der Begriff vielleicht anderes vermuten lässt, sehr einfach und ohne nötige Vorkenntnisse zu bedienen ist. Durch das VPN wird sozusagen ein geschützter „Tunnel“ zwischen dem Nutzer und einem anderen Netzwerk/Server aufgebaut, der oft in einem anderen Land steht und direkten Zugriff zum Internet hat. In dem Tunnel werden dabei Daten verschlüsselt übertragen. Dadurch wird die öffentliche IP-Adresse verborgen, was generell davor schützen soll, dass Tracking-Anbietern, Social Media Riesen, Regierungen oder anderen Autoritäten einen ausspionieren bzw. verfolgen. Die Daten sind somit theoretisch vollkommen geschützt, was speziell in Cafés oder öffentlichen Plätzen mit freiem WLAN sehr vorteilhaft ist.

Doch ein VPN hat neben dem Schutz der vertraulichen Daten und der Kommunikation noch zahlreiche andere Vorteile. Es kann auch durch Verbergen der IP-Adresse das sogenannte „Retargeting“ von Marken (oder Airlines) unterbinden und damit eine Preiserhöhung bei mehrmaligem Webseitenbesuch verhindern. Weitere Verwendungen sind unter anderem das Umgehen der geographischen Zensur in anderen Ländern (z.B. der Zugriff auf Facebook und Google in China), der Download sowie der Zugriff auf die Streaming-Kataloge zahlreicher Länder (z.B. um Netflix US in Deutschland und deutsche Fernsehsender aus dem Ausland anzusehen).

Wenn das VPN richtig aufgesetzt ist und kein Tracking beim Anbieter geschieht, ist man somit auf der sicheren Seite. Aus dem Grund sollte man sich genauer ansehen, wie qualitativ hochwertig ein VPN-Anbieter ist. So ist es zum Beispiel für ein gutes und schnelles Streaming wichtig, dass der Provider eine hohe Anzahl an Servern im Angebot hat. Je größer die Länderabdeckung ist, desto mehr Kataloge von verschiedenen Streaming-Anbietern hat man zur Auswahl. Was die Sicherheit der Daten angeht, so bieten die meisten der hochwertigen VPN-Provider eine AES-256bit Verschlüsselung, wodurch eine Verschlüsselung auf hohem Niveau gewährleistet wird. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Sicherheit ist die Garantie von anonymisierten IP-Adressen sowie die Nicht-Aufbewahrung von Logs (Aktivitäts- und Verbindungsprotokolle) hinsichtlich der Benutzer.

Jeder Provider hat seine eigenen Besonderheiten, CyberGhost und SpyOff bieten deutschsprachigen Kundenservice. Viele Anbieter stellen diesen nur auf Englisch zur Verfügung. Üblicherweise haben die VPN-Provider verschiedene Abonnements, bei denen die Preise je nach der Länge der Laufzeit variieren. Eine langfristigere Verpflichtung ermöglicht meist die größeren Rabatte. Zudem ist es bei den Qualitätsanbietern mittlerweile Standard, eine Testphase mit Geld-zurück-Garantie für einen Zeitraum von bis zu 45 Tagen anzubieten. Das ermöglicht es einem risikofrei seine Erfahrungen mit dem Umgang mit VPNs und den Funktionen zu sammeln. Natürlich muss man auch darauf achten, dass man in einem Inkognito-Modus oder gar auf einem sauberen Linux-System unterwegs ist, wenn man nicht erkannt und anonym unterwegs sein will.


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