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Assassin's Creed: Rogue angespielt

Neben vielen anderen Highlights hat Ubisoft auf der diesjährigen gamescom weitere Einblicke in den kommenden Assassin's Creed Ableger Assassin's Creed: Rogue gewährt. Während einer kurzen Präsentation und einem darauf folgenden Hands-On, wurde uns der Einstieg und das grobe Konzept des Spiels gezeigt, ohne jedoch tiefer auf die Geschichte einzugehen. Beliebte Spielkonzepte aus den vorherigen Assassin's Creed Teilen sind dabei wieder aufgetaucht.

Assassins Creed RogueBei unserem Termin in der Business Area wurde uns die Rahmensituation der vorhandenen Spiele-Demo erklärt. Hierbei belief sich der erste Teil der Demo auf bereits aus Assassin's Creed Black Flag bekannten Seeschlachten, allerdings zeitlich in der Kolonialzeit während den Territorial-Kämpfen der Britischen und der Französischen Armeen in der „neuen Welt“. Hier wurden uns die neusten Prototypen der damaligen Schiffe gezeigt. Die Broadside-Canons werden dabei strategisch eingesetzt um gegnerische Schiffe manövrierunfähig zu machen, um sie anschließend mit der verstärkten Front zu Rammen oder mit der Puckle-Gun gezielt unter Dauerfeuer zu nehmen. Um Verfolger auf Abstand zu halten kann brennendes Öl hinterlassen werden um eine Flammende Mauer zwischen sich und den Gegner zu bringen, durch die man nach einer Wende den Gegner mit einer Breitseite belagert.

Assassins Creed Rogue Die vom Vorgänger bekannten Schlachten auf Hoher See sind auch hier wieder vorhanden. Will man ein gegnerisches Schiff Entern, rammt man dieses mit der Seite und begibt sich dabei in den Hand-to-Hand Modus, in dem man sich komplett auf das Angreifen, oder Verteidigen an Deck konzentrieren kann, da es in einer Art eigenen Instanz stattfindet (andere feindliche Schiffe umkreisen das Gefecht dann lediglich, greifen aber nicht an). Besiegt man eine vorgegebene Anzahl an feindlichen Matrosen inklusive dem Assassinen an Board, erhält man die Möglichkeit das eigene Schiff zu reparieren, das eroberte Schiff zum Dock zu fahren, oder es zu zerstören. Zerstörte Schiffe hinterlassen Ladung und schiffbrüchige Crew-Mitglieder, letztere können gerettet werden, um diese zur eigenen Mannschaft zu rekrutieren. Geborgene Ladung kann die eigenen Ressourcen aufstocken. Sind alle feindlichen Schiffe in einem Gebiet besiegt, kann man an der betroffenen Insel anlegen um das Territorium für die eigene Fraktion zu erobern. Dabei müssen unterschiedliche Missionen erfüllt werden, die aber immer das Töten des Gebiets-Oberhaupts und das verbrennen der gegnerischen Flagge beinhalten. Dafür stehen dem Spieler natürlich viele bekannte, wie auch neue Waffen zur Verfügung.

Assassins Creed Rogue Das Gewehr bietet dabei höhere Reichweite und die Möglichkeit, es mit verschiedenen Gadgets zu kombinieren. Beispielsweise Betäubungspfeile zu verschießen, um Gegner lautlos kampfunfähig zu machen, oder unterschiedlich präparierte Granaten zu werfen. Ob man Gegner nun mit halluzinogenem Giftgas gegen die eigenen Verbündeten schickt, oder in die Luft jagt, bleibt jedem selbst überlassen. Da einige Assasinen-Burgen Gift-Fässer beherbergen, die es zu zerstören gilt (und welche man zu seinem eigenen Vorteil im Kampf nutzen kann) kommt eine zur damaligen Zeit neue Erfindung zum Einsatz: eine Gasmaske schützt den Protagonisten vor den Auswirkungen der besagten Gifte. Ein Spieler kann so beispielsweise Gegner durch gezieltes entdeckt-werden anlocken um dann direkt neben sich ein paar Giftgas-Fässer zu zerstören.

Assassins Creed RogueDie Ausrüstung sowohl des Spielers, als auch seiner Schiffe kann wie bei Assassin's Creed Black Flag aufgewertet und ausgetauscht werden, um mit immer schwereren Gegnern fertig zu werden. Immerhin kämpft man nun gegen Assassinen. Daher muss man sich an Land immer auf der Hut befinden und mit der bekannten Assassinen-Sicht nach Spähern Ausschau halten, die einen aus ihrem Versteck heraus mit Pfeilen und Kugeln zusetzen können. Doch auch in der direkten Konfrontation sollte man die Gegner nicht unterschätzen, denn Assassinen sind nicht mit 0-8-15 Soldaten zu vergleichen und werden dem Spieler die meisten der eigenen Tricks um die Ohren sausen lassen. Von Rauchbomben und Hinterhalten muss man auf alles gefasst sein, da die KI sich laut Aussage von Ubisoft auf die Spielweise des Spielers einstellt.

Quelle: Eigene

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