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Intel Skylake-Prozessoren unterstützen DDR3- und DDR4-RAM

Bis zum offiziellen Release von Intels "Skylake"-Prozessoren ist es noch etwas hin, denn selbst Intel spricht von einer Veröffentlichung im nächsten Jahr. Trotz des noch langen Zeitraumes sind schon zahlreiche Details zu den in 14 nm gefertigten "Broadwell"-Nachfolgern ans Tageslicht gelangt; etwa die schnellere IGP sowie die Unterstützung von PCIe 4.0. Heute legen die Kollegen von Sweclockers nach, denn nur einen Tag nach der Vorstellung der "Devil's Canyon"-Modelle verraten sie zahlreiche Informationen zur Kompatibilität sowie zum Arbeitsspeicher der "Skylake"-CPUs.

Intel Skylake

Intels Fahrplan, welche Prozessoren in den nächsten Monaten veröffentlicht werden sollen, ist schon seit mehreren Monaten bekannt. Die erst vor Kurzem vorgestellten "Haswell Refresh"-Modelle werden, genauso wie die gestern präsentierten "Devil's Canyon"-CPUs, gegen Ende des Jahres abgelöst; gegen die in 14 nm gefertigen "Broadwell"-Varianten, die zuerst im mobilen Bereich (Notebooks, Ultrabooks etc.) zum Einsatz kommen werden. Dies hat Intel-CEO Brian Krzanich erst kürzlich auf einer Hersteller-Messe verraten.

Die Desktop-Modelle werden dann später folgen, voraussichtlich sind sie im ersten Halbjahr 2015 verfügbar; also fast zeitgleich mit den überarbeiteten "Skylake"-Modellen, oder? Zumindest fast, denn wie Sweclockers berichtet, werden die neuen Prozessoren erst in der zweiten Jahreshälfte 2015 erscheinen, um Kunden nicht vor die Wahl stellen zu müssen. Über die technischen Spezifikationen der "Skylake"-CPUs sind schon zahlreiche Details bekannt, doch die swedischen Kollegen wissen noch mehr zu berichten. So sollen die neuen CPUs mit dem nächsten Sockel 1151 (mit Intels 100er-Chipsat), der zum "Broadwell"-Launch erscheint, kompatibel sein.

Zudem ist davon die Rede, dass die neuen Prozessoren sowohl mit DDR3- als auch mit DDR4-RAM zusammenarbeiten; bisher ist man lediglich von DDR4-Speicher ausgegangen. Allerdings sollen die neuen Modelle von ADATA, Corsair, Crucial & Co. recht teuer sein, sodass man für die Mittelklasse-Plattform Z170 lieber beide Optionen anbieten möchte.

Quelle: WCCFTech

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