Der PCM Fahrrad Thread

Ja hoch kommen...mit dem HT kommst auch überall runter ^^ oft nur langsamer. Du bist halt entweder bergauf oder bergab langsamer, zmd wenn du im Vergleich mit einem HT bzw. Fully fährst, sonst gurkt man wohl einfach ^^.

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Dann hab ich lieber bergab mehr Spaß, als bergauf 😉
Ich fand den Unterschied von meinem HT zum All Mountain schon sehr, sehr klein. Ich hab die Reifen vom HT übernommen. Für mich überwiegen da eindeutig die Vorteile.
Ich kenne da auf meinem Hometrail nur 2 Stellen, die mit dem Fully etwas tricky bergauf sind. Da hatte ich aber auch schon mit dem HT arge probleme, und im zweifel heißt es dann halt: Lieber Tot, als Schwung verlieren 😉
 
Geht mir ähnlich, aber was für ein HT hattest du denn, dass es mit dem AM nur unwesentlich schlechter Bergauf geht? War das noch aus Stahl oder wie? ^°

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Ich hab es nie gewogen, vielleicht 1-2 KG leichter. Fahre ein Slide AM 140
Ist mir auch relativ egal, da ich immer Halbtagestouren fahre, die bis zu 5-6h gehen. Da hat man dann im Sommer sowieso ~6 KG Gepäck dabei, im Extremfall sogar ein wenig mehr. Da kommt es auf die paar Gramm durch den Dämpfer auch nicht an.
 
Ist ja nicht nur der Dämpfer. Gabel und LR sind genauso schwerer und evtl. der Rahmen je nach Bike auch noch.

Das dürftest du dir aber nur einbilden, da das AM min. 1-2 Kg schwerer sein sollte, durch eine Vario Stütze (falls verbaut) hast du ebenfalls nochmal gut 300g mehr, als an dem ZR.

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Hat einer von euch Erfahrung mit einem Carbonfahrrad gemacht, mich würde interessieren ob es deuttlich leichter ist vorranzukommen.
 
Ja wenn ich jetzt zum Beispiel ein Mountainbike Merida O.Nine Pro XT-D Carbon 2012 beispielsweise eine 2km lange total ebene Strecke fahren und danach fahre ich mit einem ganz normalen Straßenrad.
Da das Carbonfahrrad leichter ist braucht man wohl auch weniger Muskelkraft aber steigert die denn ach die maximale Geschwindigkeit die ich mit dem Rad aufbauen kann?
 
Das ist jetzt ja "nur" ein Hardtail, da würde ich schon fast auf 29" setzen, das nützt dir in Verbindung mit Carbon fast noch mehr, außer du musst einen sehr sehr kleinen Rahmen fahren.

Natürlich merkst du das niedrigere Gewicht, natürlich bist du schneller (aber vor allem bergauf und nicht auf der Ebene) aber versprich dir davon mal keine Wunder, du holst auch ein 29" Carbon Hardtail mit einem 26" Alu Hardtail ein, wenn du körperlich/konditionell überlegen bist, auch bergauf. Das sollte klar sein (dann ist es natürlich noch ein preisliche Sache, ob dir das den Aufpreis wert ist, du kannst ja mal schauen, was ein vergleichbares Alu Rad kostet...).

Wie gesagt, ich würde fast zu einem 29" Rad greifen, wenn schon Hardtail und Carbon. Zusätzlich würde ich nicht auf ein gebrauchtes Carbon Rad setzen, zumindest wenn du es lange Zeit fahren willst (und selbstverständlich auch genug Strecke machst), es gibt nicht umsonst nur zwei und nicht fünf Jahre Garantie auf Carbonrahmen.


Also Neurad würde ich zu so einem tendieren (ich möchte ja nicht ungerechtfertigt Werbung für Radon machen, aber preislich ist Radon auf jeden Fall unangefochten, die Qualität stimmt aber auch, also kein Billigschrott). Am besten wären natürlich Auslaufmodelle, bei Radon sind die aber auch noch 26" (abgesehen von Alu Rädern ), hier ist Canyon etwas besser aufgestellt, aber auch mittlerweile nicht mehr so ganz günstig. Zusätzlich findest du dort im Outlet aber auch immer wieder schöne Modelle. Gerade aus 2014 <2000€, aber nur in Rahmengröße XL, also pi Mal Daumen Körpergröße >1,90m.





Selbstverständlich kannst du auch auf ein Scott, Cube, Merida oder was auch immer setzen, da zahlst du aber deutlich mehr.
 
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Ob es ein Carbonrahmen mit 1,2kg oder ein Alurahmen mit 1,2kg ist merkst du nur daran, dass der Carbonrahmen wesentlich steifer ist. Das sehe ich auch eher als Vorteil gegenüber dem 300-500g die man bei einem Hardtail spart.

Bewegende Massen wie Laufräder, Kurbel, Reifen merkt man deutlich wenn sie leichter sind. Den Rahmen wirst du mit aller warscheinlichkeit nicht merken!
 
Ob es ein Carbonrahmen mit 1,2kg oder ein Alurahmen mit 1,2kg ist merkst du nur daran, dass der Carbonrahmen wesentlich steifer ist. Das sehe ich auch eher als Vorteil gegenüber dem 300-500g die man bei einem Hardtail spart.

Bewegende Massen wie Laufräder, Kurbel, Reifen merkt man deutlich wenn sie leichter sind. Den Rahmen wirst du mit aller warscheinlichkeit nicht merken!

Ja, aber nur beim Beschleunigen. Leichte Laufräder haben allerdings den Nachteil von wenig Laufruhe und die Carbonkurbel würde mir Sorgen machen (Bruchgefahr, wenn ich damit im Gelände hängen bleibe), aber das nur am Rande

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Ein leichteres Fahrrad, bedeutet i.d.r. keine höheren Geschwindigkeiten.
Natürlich bedeutet mehr Gewicht höhere Reibung, aber das ist bei 2%iger Erhöhung des Gesamtgewichts marginal. Der Luftwiderstand ist bei höheren Geschwindigkeit mit Abstand die höchste Widerstandsform, denn sie steigt exponentiell, im Gegensatz zu den anderen Reibungswiderständen, die (annähernd) linear steigen.

Insofern: (Übertriebene) 2KG Gewichtseinsparung durch Carbon bringen dir im allerbesten Fall vielleicht 0,05Km/H mehr 😉

Du wirst also, wenn überhaupt, nur etwas Bergauf oder beim Beschleunigen merken.
Aber selbst das wird schwer 😉 Da fällt die Tagesform viel mehr ins Gewicht. Ich halte Leichtbau für schwachsinn. Zumindest wenn es in solche Sphären wie "Wow, nur 500 Euro für 150 Gramm" kommt.
 
@Simlog: Naja, warum sollten leichte Laufräder schlechte Laufeigenschaften haben? Muss man halt die Gabel und den Luftdruck der Reifen anpassen!?
Ob Carbon oder Alu, kann dir beides bei bösem Kontakt brechen. Ich weiß nicht warum so viele Carbon unterschätzen... Hast du dich mal mit dem Material auseinander gesetzt, selber verarbeitet oder versucht es zu brechen?
Klar ist es teurer und wenn es kaputt geht ärgerlich, selbiges kann dir bei Alu-Komponenten aber genauso passieren.

@Icemaster: Viele sagen ja Leichtbau macht keinen Sinn, ist aber eine Leidenschaft. Ich finde das auch stimmig, denn ein leichtes Bike macht durchaus mehr Spaß. Vom Beschleunigen usw. mal abgesehen fühlt sich ein leichtes Bike einfach spritziger und agiler an. Warum baut man sonst immer leichtere Teile im Downhill/Freeride Bereich ...

Solange unter dem Leichtbau keine Funktionseinbußen entstehen kann ich das alles nachvollziehen.
 
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Wenn du dann quasi den kompletten Federweg opferst und nur noch mit 1,5 Bar durch die Gegen kurvst, hast du auch nichts gewonnen, im Gegenteil. Die geringere Masse ist eben weniger Laufruhig, das sollte doch logisch sein? Und bei weniger Luftdruck sackt dir unter Umständen das Ding schon fast im Stehen komplett ein, dann musst du auch noch das Tuning ändern und das kostet zumindest bei Fox gut 150 Euro, nichts billiges.

Natürlich ist leicht wendig, das ist ja nur logisch und fühlt sich nicht nur so an...Aber wo baut man im Downhill Bereich leicht? Siehe Saint Bremsen, die sind im Vergleich ziemlich schwer. Laufräder auch? Habe noch keinen aktuellen Downhiller mit Roam 60 Felgen, 30mm Gabeln oder gar Carbon Lenker o.Ä. gesehen. Natürlich schleppt man nicht unnötig Gewicht mit, ist ja logisch ist alles träge in schnellen Kurven und das ist natürlich ungünstig, aber von Leichtbau kann man nicht sprechen.

Aber da habe ich wieder eine Diskussion losgetreten :fresse:.

@Gablon

Ganz einfach für dich. Das ist eine Diskussion wie Android oder iOS, da kommt kein Sieger dabei raus. Kannst du die immensen Kosten von Carbonrädern (Anschaffung und ggf. Ersatzteile aus Carbon) tragen und verkraften, dann greif zu, ansonsten nimm ein gutes Alu Bike, damit wirst du auch genauso glücklich, hast aber noch mehr Geld in der Geldbörse. Letztlich ist das Ganze 1-1,2 KG Unterschied. Ein gutes Alubike wiegt ~11KG und ein gutes Carbon Bike ~10KG, ansonsten wirds ganz teuer.
 
Wenn du dann quasi den kompletten Federweg opferst und nur noch mit 1,5 Bar durch die Gegen kurvst, hast du auch nichts gewonnen, im Gegenteil. Die geringere Masse ist eben weniger Laufruhig, das sollte doch logisch sein? Und bei weniger Luftdruck sackt dir unter Umständen das Ding schon fast im Stehen komplett ein, dann musst du auch noch das Tuning ändern und das kostet zumindest bei Fox gut 150 Euro, nichts billiges.

Wovon gehst du hier denn aus? Ein Unterschied von 300g am Vorderrad ist schon sehr viel, und wenn du da mal 0,1 bar weniger in der Gabel hast macht das praktisch keinen Unterschied mehr. Und da verschenkst du auch keinen Federweg oder sie rutscht ... Sonst läuft da irgendetwas falsch 😉
Und wenn man dann doch so extrem feinfühlig ist, was ich nicht glaube ... Dual Air und fertig.

Bei dem Ansprechverhalten von einer Fox brauch kommts auf ein paar zentel Bar ohnehin nicht an 😀


Wo man am Downhill leicht baut? Für den Einsatzbereich gibt es ohne Ende Leichtbauteile: Carbon Lenker, Stützen, Laufräder (Enve zum Beispiel), Bremshebel, Rahmen .... praktisch das selbe wie in den anderen Einsatzbereichen auch, nur das die Teile natürlich immernoch schwerer sind da sie mehr Kräfte aufnehmen müssen.
 
0,1 Bar merkst du ja kaum, du meinst wohl eher 1 Bar und das ist bergab schon weniger toll. Dual Air wird wirklich teuer. Fox mag ich nicht so, das Tune will mir nicht so.

Carbon Lenker werden eher nicht gefahren, wegen Bruchgefahr, Laufräder bei den meisten Hersteller genauso. Bremshebel werden ja recht wenig belastet, das sind dann vermutlich ganze drei Gramm Unterschied ^^. Sattelstütze hast du recht, Rahmen auch.

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Mehr ist es aber nicht um ein Laufradgewicht von +/- 200g auszugleichen, deswegen meine ich das ja. Dual Air teuer? Hat doch mittlerweile jede Gabel über 300€ ...

Gescheite Laufräder und Lenker halten auch, dass sowas nicht serienmäßig verbaut wird liegt schlichtweg daran das die Teile teuer sind.
 
Gibt es im Moment überhaupt noch eine aktuelle Gabel mit einzeln befüllbarer Dual Air? Die SID und Reba konnte das auf jeden Fall mal.


In der Serie bekommst du das noch eher. Die XX1 Kurbelarme sind OEM aus Carbon und im Aftermarkt aus Alu. Die Belastungen in Profisport sind schließlich exorbitant auch wenn das immer sehr flowig aus, aber das Material hat richtig Dampf.

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OK also kann man sagen, das Carbonfahrräder überhaupt keinen Vorteil haben über den Allufahrrädern haben außer, dass sie um einiges teurer sind.
Warum stellt man denn solche Fahrräder überhaupt her?
Damit man sagen kann "Guck mal mein Fahrrad ist aus Carbon", ist das selbe wie das iPhone, Haedware und Softwaremäßig 3 Jahre zurück, kostet aber 600€ das neue 6er und somit völlig überteuert.
 
Ne ne. Wie gesagt beim Beschleunigen merkst du das imens, das wars aber.

=> folglich brauchst du bergauf weniger Kraft und auch wenn du in der Ebene beschleunigst brauchst du weniger Kraft. Somit bist du jeweils schneller. Bergab ist das Rad durchs geringere Gewicht wendiger, dürfte Sinn machen 😉. Allerdings schiebt das geringere Gewicht natürlich auch weniger den Hügel runter, was Vorteil und Nachteil zugleich ist.

Aber du bist deswegen kein besserer Fahrer oder so 😛. Die Kombi 29er Hardtail und Carbon ist sehr interessant, wenn du viele Hm machst und/oder dich in nicht so heftigen Gelände bewegst, da hast du eine echte Waffe. Kannst zwar auch Downhill damit fahren, macht aber keinen wirklichen Spaß und den Geldbeutel räumst damit auch schnell leer ^^.

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Na sitz doch mal auf eins drauf beim Händler. Merkst du schon, dass du auf einem Carbonrad sitzt. Wobei sich ein High End Alu Rad nicht so extrem von einem Einsteiger Carbon Bike, da einerseits die Komponenten schwerer sind und oft auch weniger Effizienz bieten.

Also von mir aus Alu Rad mit XX1 Ausstattung und Carbon Bike mit Deore oder X5 (falls es die Combi überhaupt gibt).

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Besonders merkt man es wenn man im Wiegetritt richtig rein "drückt". Der Carbonrahmen ist steifer und gibt die Energie eher an das Hinterrad weiter als der Alurahmen, der die Energie zum Teil aufnimmt in Form von Biegung. Und man glaubt es nicht, aber ja man merkt es!

Bei mir ist es nun so weit. Wintersaison: Enduro komplett zerlegt, Revelation, Rahmen und Sattel sind unter dem Hammer!
 

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