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AMD zeigt FM1 Llano Sockel / ASRock erklärt AM3+ detailliert

Erst kürzlich hat die asiatische Abteilung von AMD einige Folien präsentiert, die die neuen Sockel der Bulldozer Desktop CPUs und der neuen Llano Fusion APUs zeigt und ein paar Details liefert. So bekommt Bulldozer seinen schwarzen AM3+ Sockel mit Beschriftung "AM3b" und 938 Pins. Im Falle von FM1 sind es lediglich 905 Pins in einem weißen Sockel.

Die Oberseite der Llano CPU sieht dabei den bekannten AMD Prozessoren äußerst ähnlich, einen direkten Größenvergleich gibt es leider noch nicht.  

  Ähnlich sieht es beim Sockel AM3+ aus, allerdings ist dieser nichts Neues mehr.  

  Nun herrscht jedoch beim Sockel AM3+ dasselbe Problem, wie damals bei AM2 und AM2+. Im Prinzip waren viele neue Prozessoren mit dem alten Sockel durch ein BIOS Update kompatibel, die Leistung sank jedoch minimal. Um den neuen Sockel genau zu erklären (und vermutlich um den eigenen Absatz anzukurbeln) hat ASRock dem AM3+ nun eine eigene Website gewidmet.  

  Der neue Sockel ist vor allem durch seine schwarze Farbe auffällig und so vor einer Verwechslung geschützt. Zusätzlich sind die Löcher für die Pins 11% größer, was vor allem den Einbau erleichtert und auch das Problem der verbogenen Pins mindern soll.  

  Das zweite Kriterium betrifft die Stromversorgung der CPU. Während beim AM3 Sockel der Bedarf der CPU "lediglich" 400.000 Mal pro Sekunde abgefragt wird, geschieht das beim Sockel AM3+ mit 3,4 MHz um ein Vielfaches schneller, wodurch die Spannung auch schneller angepasst werden und im Endeffekt auch Strom gespart werden kann.  

  Bei den nun folgenden Folien geht man großteils auf die Spannungsversorgung ein, die einen effizientere Versorgung und einen stabileren Betrieb ermöglichen soll.  So soll die sog. Loadline auch bei starker Belastung stabil bleiben und eine gewisse Ersparnis bieten.  

  Auch den sog. "Noise", eine Störung der CPU Versorgung soll man um 22% gesenkt haben, was laut ASRock einen stabileren Betrieb ermöglicht. Möglich sind dank dieser und der anderen genannten Eigenschaften auch bessere Overclocking Möglichkeiten, was letztendlich aber auch von den auf dem Mainboard verbauten Komponenten abhängt.  

  Im Gegensatz zu den bisherigen 110 Ampere sollen AM3+ CPUs übrigens nun ganze 145 Ampere vertragen, was sich auch wieder im Overclocking zeigen könnte. Ob diese für den normalen User notwendig sind, ist jedoch fraglich.  

  Was vielen bestimmt bereits aufgefallen ist, ist das neue Combo Cooler Retention Module (C.C.R). Das soll bei gleicher Stabilität um bis zu 5,4 °C kühlere Temperaturen ermöglichen, was für die Nutzer von Tower Coolern jedoch eher uninteressant ist.   Man sieht also: AM3+ bietet mehr Features als man denkt, doch ob diese auch einen Kaufgrund darstellen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein wirklicher Leistungsverlust beim Betrieb auf einem AM3 Sockel sollte nicht entstehen, wie groß die Ersparnis in Sachen Strom ist, wird sich zeigen.   Quelle: ComputerBase / ASRock


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