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Einige Lösungsansätze

Langsamer PC? So erzielt man höhere Leistung, ohne teure Hardware-Upgrades

Es gibt nichts Frustrierenderes als einen trägen Computer. Besonders dann, wenn man im Home-Office arbeitet und nur so schnell wie mögliche seine Arbeit erledigen möchte, kann langsame Hardware schnell zu strapazierten Nerven führen. Denn die Realität vieler ist, dass ein Großteil der acht Stunden Arbeitszeit, damit verbracht wird, auf den Monitor zu starren, während der PC versucht eine Webseite zu laden. Auch verschiedene Programme lassen sich oft Zeit, die gewünschten Befehle auszuführen.

In stressigen Zeiten ist ein langsamer oder nicht reagierender Computer deshalb oft eines der letzten Dinge, mit denen wir uns befassen möchten. Mit einer Nachricht an den technischen Support oder an die IT können diese Probleme zwar oft gelöst werden, allerdings kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb gibt es einige Dinge, die jeder zunächst selbst versuchen kann, um das Problem zu lösen.

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Häufige Gründe für einen langsamen PC

Es gibt viel zu viele Apps und Dienste, um eine Liste der möglichen Verlangsamungen eines PCs zu erstellen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Schuldigen gibt. So nehmen Antivirus-Scans wie der von Avast oft viele Ressourcen des Computers in Anspruch. Dies liegt daran, dass die Programme regelmäßige Checks durchführen, und den PC dabei auf mögliche Bedrohungen untersuchen. Leider kann Antivirensoftware das System verlangsamen, während der Computer aktiv auf Malware und Viren überprüft wird. Um dies zu vermeiden, kann man die Ausführung der Scans im Voraus planen, sodass diese beispielsweise in der Mittagspause durchgeführt werden.

Ein weiterer Grund, der häufig mit einem längeren Zeitraum, den der PC benötigt, um hochzufahren, zusammenhängt, sind die ausgewählten Programme, die beim Start ausgeführt werden. Häufig sind hier Programme dabei, die man normalerweise überhaupt nicht aktiv benötigt. Um dies zu beheben, muss zunächst der Task-Manager ausgeführt werden und anschließend auf die Registerkarte Start geklickt werden. Dort werden alle Programme angezeigt, die beim Start ausgeführt werden. Hier kann man alles entfernen, was man nicht geladen und bereit haben muss, sobald sich der PC einschaltet, indem man auf den App-Namen und anschließend auf Deaktivieren klickt.

Task-Manager und Leistungsüberwachung

Task-Manager und Leistungsüberwachung

Es gibt einige Dinge, die jeder tun kann, um die langsame Ausführung von Programmen zu vermeiden. Hier ist vor allem eines wichtig: die Überwachung der CPU-Auslastung. Für viele Unternehmen ist dies in der IT essenziell, um einen reibungslosen Ablauf des Geschäftsalltages zu gewährleisten. So können beispielsweise die Leistung von Servern sowie von Programmen mit Tools wie dem Server & Application Monitor von SolarWinds überwacht werden und präventiv eingegriffen werden, sollten die Server überlastet werden. Dies führt dazu, dass Downzeiten von Servern und anderen Applikationen minimiert werden. Dies kann auch im kleinen Stile auf dem eigenen Computer bis zu einem gewissen Grad gemacht werden. So kann die CPU-Leistung ganz einfach im Task-Manager überwacht werden. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass der Task-Manager keine präventiven Maßnahmen bereitstellt und erst agieren kann, sobald der PC überlastet ist. Dennoch sollte man immer ein Auge auf dem Task-Manager haben. Es gibt weitere Dinge, die jeder Benutzer tun kann, um die Leistung des Computers zu erhöhen. Beispielsweise hat sich bewährt, die OneDrive-Synchronisierung auszuschalten und den verfügbaren Speicherplatz sowie den Zustand der Festplatte zu überwachen. Und im Zweifelsfall kann jeder auf die erste Frage des technischen Supports zurückgreifen: „Haben Sie versucht, den Computer aus- und wieder einzuschalten?"

Wem das als Hilfe nicht ausreicht, der kann sich auch in unserem Computerforum weitere Hilfe suchen.


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