Intels Sandy Bridge bekommt eigenen Sockel: LGA 2011 Diskussion

Kommentare-Dealer
Dass für Intels neue Sandy Bridge Prozessoren neue Sockel notwendig werden war mittlerweile fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Bereits zur CeBit diesen Jahres wurden wir darauf aufmerksam gemacht, Intel nach dem LGA 1155 zu fragen. Nun kam jedoch ein Foto von JCornell von XtremeSystems, das den neuen LGA 2011 zeigt, der in Zukunft den bisherigen Sockel LGA 1366 ablösen wird.

Intel_LGA_2011.jpg

Auffällig ist, dass der Sockel wohl noch größer werden wird, als das bisherige Exemplar und dazu fast exakt quadratisch. Was allerdings viel mehr verwirrt sind die zwei Hebel, mit denen der Prozessor befestigt wird. In ...

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist echt was Negatives an Intel, die müssen dauernd neue Sockel rausbringen, wo AMD doch (bis jetzt) bei AM3 geblieben ist.

Außerdem bin ich gespannt wie viele Tausender man anfangs dann für ein Sandy Bridge System hinlegen muss :D
 
So etwas ist dann doch wieder sehr betrüblich. Stellt sich die Frage, was das dann wieder kostet, denn mit der neuen CPU, die sicher kein Schnapper sein wird, kommen dann auch wieder die Kosten für ein neues Board dazu.
Schaut man auf die Preise der LGA 1366er MoBos kann man eins und ein zusammenzählen und sich an einer Hand ausrechnen, dass die Geschichte dann doch ziemlich teuer sein wird.
Nun ja, man muß ja nicht immer alles neue sofort mit machen. EInstweilen ist man eh mit der akuellen Hardware sehr gut bedient, den diese biete ja schon Leistung im Überfluß.
 
Man wird sehen, was die neuen Prozessoren letztlich leisten. Ich schätze, dass die trotzdem stärker sein werden als AMDs Bulldozer.
Aber Intel scheint jetzt klar zwischen Mainstream und High-End zu trennen. Die Mainstream Prozessoren werden wohl alle mit integrierter Grafik kommen, bei den neuen High-End Modellen wird es keine integrierte Grafik geben, dafür wohl auch Octa-Cores in absehbarer Zeit.
 
Doch doch, wurde ausdrücklich bei der Quelle erwähnt, dass auch die High End Modelle eine Grafik verpasst bekommen, ein weiterer Grund für mehr Pins.
Da habe ich bisher nur andere Informationen. Mehr Pins wegen Quad-Channel unter anderem.
Aber eventuell wird es ein oder zwei Modelle mit Grafik geben. Ich bezweifle nämlich, dass Intel einen Octa-Core mit SMT und integrierter Grafik bringen wird.
 
hi,


warten lohnt nicht ;), wer immer wartet bekommt nie 'nen computer, es gibt hier threads in denen einige nur warten bis usb 3 sich durchsetzt dabei ist usb 3 totgeboren, usb 3.0 wird ersetzt von light peak, wahrscheinlich schon auf dem sockel 2010 drauf (würde mich nicht wundern), und das der sockel 1366 dranglauben wird geistert schon lange durchs internet. ich schätze mal intel möchte einen gewissen leistungsmäßigen abstand zum low cost sockel 1156 haben und ich glaube nicht das intel dreigleisig fährt 1156(low), 1366(midrange), 2010(high).


greetz
Leader
 
hi,

naja irgendwo muss man halt die trennstriche ziehen:coolblue: da nehme ich halt die anzahl der pins :)weil sockel 1156 und sockel 1366 überlappen sich doch schon sehr stark, rein von der prozessor leistung ausgehend, sockel 1366 hat nur 2 echte überflieger zu bieten einmal den sechskerner und den entsperrten 975er, und nur mit extra pci express support um eventuell ne 2.te oder dritte grafikkarte einzubauen lockt nur powergamer :)

greetz
leader


EDIT (autom. Beitragszusammenführung):


hi,

jau und vom sockel 1356 habe ich auch schon etwas gelesen!? also fünfgleisig :D. oder doch dreigleisig?

greetz
Leader
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal unter anderem was zu der TDP

Computerbase@Awardfabrik schrieb:
Wie so oft ist die Gerüchteküche bei Intel-Produkten fast zu 100 Prozent genau. Denn neben den bereits durchgesickerten Bezeichnungen für die Desktop-Modelle stimmen auch die Chipsätze. Hier und da kommt jedoch in allen Bereichen noch etwas hinzu.

Wie bereits berichtet wird Intel mit den „Sandy Bridge“ auch im Desktop-Bereich neue TDP-Gruppen einführen. Bei diesen Prozessoren folgt auf die entsprechende Nummerierung ein Buchstabenkürzel. Dieses Vorgehen ist keinesfalls unbekannt, fährt Intel aktuell doch bereits so. Für die neuen „Sandy Bridge“-CPUs heißt dies jedoch Einiges mehr an Buchstaben. Denn neben dem normalen Core i7-2600 mit vier Kernen und acht Threads bei 3,4 GHz (mit Turbo 3,8 GHz) gibt es diese Variante auch als i7-2600K. Das „K“ steht dabei, wie aktuell auch, für einen frei wählbaren Multiplikator. Die TDP der „K“-Modelle wird genau so ausfallen, wie die des Grundmodells, auf dem diese CPU basiert. In diesem Fall bedeutet dies 95 Watt.

Beim nächst folgenden Modell wird es dann kompliziert. Der Core i5-2500 wird sowohl als normale Version, zudem als i5-2500S und ganz neu als Core i5-2500T in den Handel kommen. Die Unterschiede liegen dabei sowohl im Grundtakt als auch beim maximalen Takt im Turbo, was wiederum der TDP geschuldet ist. Denn diese soll vom Core i5-2500 mit 95 Watt zum 2500S bei 65 Watt und 2500T mit lediglich noch 45 Watt fallen. Diese drei Quad-Core-Modelle unter vermeintlich sehr ähnlichem Namen haben jedoch nur noch die vier Kerne und 6 MByte L3-Cache gemeinsam.

Ebenfalls nicht weniger kompliziert ist das Modell Core i5-2390T. Dieses basiert auf zwei Kernen, aber vier Threads, weshalb es eigentlich ein Core i3 sein müsste. Diesem Modell verpasst man aber einen zusätzlichen Turbo und AES-Unterstützung, die den Core i3 auch mit den neuen Modellen verwehrt bleiben wird, so dass er der einzige Core i5 mit zwei Kernen wird. Da er aber nur zwei Kerne besitzt, wird die TDP das Zünglein an der Waage. Die uns zugespielten Informationen besagen bei einem Takt von 2,70 GHz und 3,50 GHz mit Turbo lediglich 35 Watt.

Tabellarisch ergibt sich daraus aktuell folgendes Bild. Diese Angaben sind wie immer nicht offiziell abgesegnet, dürften dennoch sehr nah am Anfang 2011 erscheinenden Portfolio für den neuen Sockel LGA1155 liegen.

sb6vlt.png


Aktuell stehen 13 Prozessoren als Nachfolger der Lynnfield und Clarkdale auf dem Plan. Mit den unterschiedlichen TDPs sollen sie auch alle Bereiche abdecken. Nach unten wird kurze Zeit später ein Pentium auf Basis der „Sandy Bridge“-Architektur folgen, dem auch ein etwas abgespeckter „Cougar Point“-Chipsatz vom Typ „H61“ zur Seite gestellt wird.

1kon4.png


Gleiches Spiel wie im Bereich der Desktop CPUs gilt auch bei den Notebooks....[ ]
 
Naja, ich glaube es geht Intel jetzt erstmal darum, mit AMDs "Fusion" Ideen gleichzuziehen, bzw sie gnadenlos in Grund und Boden zu stampfen :D

Wahrscheinlich weiß Intel die Zielgruppe und Anwendungsbereiche selbst nicht so genau, und es geht halt erstmal wieder um das Image "Wir haben starke CPUs mit integrierter Grafik"...ich denke dass das schon für den durchschnittsuser einen gewissen Werbeeffekt hat.
 

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