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Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Focus möchte die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen jetzt gegen die ehemaligen Werbepartner vorgehen. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) habe berechnet, dass im letzten Jahr mindestens 14,6 Millionen Euro durch Werbung an Kino.to geflossen sind. Christine Ehlers, Sprecherin der GVU, sagte dem Nachrichtenmagazin dazu: „Es wäre tatsächlich das erste Mal, dass Unternehmen, die auf einer illegalen Seite werben, auch strafrechtlich belangt werden.“
Mit ziemlich hoher Sicherheit jedoch wird der Betreiber von Kino.to belangt. Allerdings muss er sich vor Gericht noch wegen etwas ganz anderem verantworten: wegen Steuerhinterziehung, wegen Geldwäsche und wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Laut Wolfang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, drohe ihm eine „empfindliche Freiheitsstrafe“. Mehr als 15 Jahre könne er allerdings nicht kriegen. Der ehemalige Betreiber soll dabei aus Leipzig stammen.
Quelle: golem



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