Suche hochperformantes Workstation Mainboard für 5 SSDs

New member
Aktuell besitze ich einen Rechner mit einem ASUS X99-E WS-Mainboard und ASUS Strix GTX 980 zum Rendern von Raytracing 3D-Animationen unter Windows 10x64.

Nun möchte ich auf den neuesten Stand der Technik updaten und bin daher auf der Suche nach einem neuen Mainboard und einer neuen NVIDIA Grafikkarte, die im "Office"- bzw. Videowiedergabe-Betrieb silent ist, also ohne Lüfter läuft.

Wie ich hörte, scheint der "M.2"-Anschluss der derzeit schnellstmögliche SSD-Anschluss zu sein (ich weiß es aber nicht sicher). Die folgende Konfiguration möchte ich zusammenstellen:

- 1 * SSD 512 GB ("C:"-Laufwerk, "System+Progs")
- 2 * SSD 2 TB, RAID 1 ("D:"-Laufwerk, "Daten")
- 2 * SSD 4 TB, RAID 1 ("E:"-Laufwerk, "Archiv")

Als CPU möchte ich eine möglichst hochperformance Endanwender-CPU einsetzen (AMD/Intel). Der Rest kann aktueller Standard sein.

Welche Mainboards kann ich für meine Zwecke einsetzen? Hat jemand eine Kaufempfehlung?

Was ist die performanteste NVIDIA Grafikkarte (auch gerne Fremdanbieter-Klon) für 3D Raytracing-Rendering, die im "Office"-Modus die Lüfter abschaltet, also "silent" ist, wenn sie unterfordert läuft? Ich suche die bestmögliche Grafikkarte, brauche aber bei der Office-Arbeit absolute Ruhe.

Besten Dank für eure Hilfe im Voraus!
 
Hallo WhiteKnight,

aktuell ist der schlechtmöglichste Zeitpunkt eine Grafikkarte zu kaufen, da die Preise astronomisch hoch sind. Auch die großen Ryzen von AMD bekommt man kaum. Ich kenne kein Mainboard, dass out of the box fünf M.2. Schnittstellen anbietet. Du kannst aber auch einen bzw. eher mehrere PCIe x4 (müsste das immer sein) auf M.2 Adapter kaufen.

Allerdings brauchst du da fast ein EATX Mainboard, das genügend Schnittstellen zur Verfügung stellt.

Welche Software nutzt du denn zum Rendern? Geben die keine Empfehlung ab, was brauchbar ist und was nicht?

Ansonsten kannst du natürlich einfach das schnellste am Markt kaufen.
 
Hallo, Simlog,

vielen Dank für deine Antwort.

Hmmm, e-ATX, das würde gehen. Ich müsste mir halt ein neues Towergehäuse kaufen. Das will ich eh machen. Vorne soll noch ein Bluray-Brenner rein und die üblichen AV-/USB3/C-Anschlüsse.

Ich rendere mit Maxon Cinema 4D, Adobe Premiere Pro und Dassault Systèmes SolidWorks. Die verwenden alle CUDA (OK, SolidWorks verwendet OpenCL, aber das setzt ja sicherlich auf CUDA auf), deshalb benötige ich eine NVIDIA Grafikkarte.

Ich muss jetzt nicht sofort kaufen. Mich würde nur erst einmal interessieren, was ich denn da bekommen könnte.

Ich habe auch noch kein Mainboard gefunden mit mehr als 4 M.2-Schnittstellen. Deshalb wollte ich hier fragen. SATA-III-Schnittstellen gab's ja bislang immer genug in den Mainboards, die ich bislang hatte. Deshalb wundert es mich jetzt, dass die mit M.2-Schnittstellen so geizig sind. Ich würde ja dann auch RAID benötigen. Das müsste das Mainboard ja dann auch unterstützen (IRST).

Viele Grüße
WhiteKnight
 
Du könntest maximal eine RTX3090 bekommen, aber ich glaube der Straßenpreis dafür ist bei aktuell über 2.000 €.

Beim eATX kommt es wie gesagt darauf an, was für Boards sich finden lassen. Du brauchst aber defacto 6 PCIe Anschlüsse (5x PCIex4 [M.2 SSD] und 1x PCIex16 [GPU])

Das ist auch der Grund wieso die Hersteller nicht x M.2. Slots auf das Board "spammen", da gehen dir PCIe Lanes (verloren) dafür. SATA benötigt das nicht.
 
Danke für die Info!! 👍

Ich habe von Hardware nicht wirklich Ahnung, kenne nur so den üblichen Laienkram ... Sind denn die M.2-Slots nicht üblicherweise, so wie RAM-Slots, direkt auf dem Mainboard untergebracht? Bräuchte ich da wirklich 6 separate PCIe-Slots?
 
Kein Problem, ansonsten würdest du sicher nicht fragen :).

Die M.2. Slots sind üblicherweise im Mainboard integriert. Die "klauen" sich aber so genannte PCIe Lanes, die auch die PCIe Slots zur Kommunikation benötigen. Teilweise gibts entweder/oder Lösungen. Sprich du kannst den M.2. Slot oder den PCIe x4 Slot nutzen. Allerdings kannst du auch PCIe Steckkarten kaufen, die M.2. Karten aufnehmen, falls dein Mainboard zu wenige oder keine M.2. Slots anbietet, dafür aber PCIe Slots. Im Prinzip ist dass, dasselbe nur in anderer Form.

Edit: Das sieht dann z.B. aus. Hier kannst du vier M.2. einstecken und belegst einen PCIex16 Slot (muss elektrisch dann auch mit 16 Lanes angebunden sein). Sprich 16 (Lanes muss dein Mainboard anbieten) /4(Lanes pro M.2. Steckplatz werden verbraucht) = 4 M.2. SSDs möglich pro Slot. Es gibt auch Karten die nur zwei oder eine M.2. SSD einstecken lassen, die brauchen dann auch am Mainboard nur einen Slot mit entsprechend acht oder vier Lanes.
 
- 2 * SSD 4 TB, RAID 1 ("E:"-Laufwerk, "Archiv")

Das macht doch Preislich eh nur Sinn, mit SATA SSD abzubilden oder irre ich mich?
4 TB m.2 SSDs sind doch Schweine teuer und das nur als Archiv?

Demnach reichen doch 3x m.2 und 2x SATA ?

Alternativ gibt es ja auch Adapter, womit du die M.2 in den Ramslot packen kannst.
Aber mir ist nicht bekannt, wie viele M.2 du damit ansteuern kannst.

So würde in der Theorie ein Board mit 4x DDR4 und 3x m.2 Slot ja ausreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sooo ... Dann würde ich gern zurück zur ursprünglichen Frage kommen:

Welche konkreten Mainboards könnte ich denn nehmen?

Hardwaremäßig kommt für mich nur das Größte in Frage:
  • PCIe 5.0 x16
  • AMD Ryzen (der größte und schnellste)
  • 5 * M.2 NVMe
  • NVIDIA Grafikkarte (größte und schnellste mit Silent-Feature im Office-Betrieb)
Hat jemand eine Empfehlung für mich?

PS: Auf Intel Boards gibt's ja RAID im UEFI gleich mit on-board (Intel Rapid Storage Technology). Gibt's das auch bei AMD Boards?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, Noble,

ja, vielleicht. Von der aktuellen SATA-Performance meiner "D:"-SSDs (beide Samsung SSD 850 Pro, 2 GB) im RAID 1-Verbund bin ich aktuell aber auch nicht gerade begeistert.

Wenn ich mir die so anschaue, das wäre preislich vielleicht gerade noch drin. Ich kann's ja von der Steuer absetzen.
 
ja, vielleicht. Von der aktuellen SATA-Performance meiner "D:"-SSDs (beide Samsung SSD 850 Pro, 2 GB) im RAID 1-Verbund bin ich aktuell aber auch nicht gerade begeistert.

Aber wir reden doch nur über ein Archiv-Laufwerk, wenn ich das richtig verstanden habe?
Muss dieses denn eine solche 'enorme' Performance aufweisen?

Ich finde 1300€ nur für ein Archiv schon sehr heftig... Soviel kostet ja mein PC gerade mal ^^
(Das Preis/Leistung-Verhältniss passt halt irgendwie gar nicht, aber gut das wäre ja dir überlassen)

finde ich als Board mit 4x PCI-E m.2 Slots.
Mehr lässt sich über GH nicht finden.

Aber dann könnte man eben mit solchen DDR4 Steckplatz Montageadapter für M2 SSD arbeiten. Ich weiß jedoch nicht, wie viele SSD dann generell ansteuern lassen. Ich habe sowas entsprechend bei einem Build von Roman (Der Bauer) mal gesehen, das solche Adapter genutzt wurden.
 
Aber wir reden doch nur über ein Archiv-Laufwerk, wenn ich das richtig verstanden habe?
Muss dieses denn eine solche 'enorme' Performance aufweisen?

Ich finde 1300€ nur für ein Archiv schon sehr heftig... Soviel kostet ja mein PC gerade mal ^^
(Das Preis/Leistung-Verhältniss passt halt irgendwie gar nicht, aber gut das wäre ja dir überlassen)

finde ich als Board mit 4x PCI-E m.2 Slots.
Mehr lässt sich über GH nicht finden.

Aber dann könnte man eben mit solchen DDR4 Steckplatz Montageadapter für M2 SSD arbeiten. Ich weiß jedoch nicht, wie viele SSD dann generell ansteuern lassen. Ich habe sowas entsprechend bei einem Build von Roman (Der Bauer) mal gesehen, das solche Adapter genutzt wurden.

Ihr müsst nur bedenken, dass die 5000er Ryzens maximal 20 Pci e. lanes bringen. Weil bereits 4 Lanes zur Kommunikation mit dem Chipsatz drauf gehen. Danach kommen noch weitere Lanes des jeweiligen Chipsatzes hinzu, die man unten gut sehen kann. Somit würde ich Anhand der vorhandenen Lanes vom Chipsatz, schonmal bei einem solchen Projekt den B550 Chipsatz ausschließen.





Ein weiterer Punkt der gegen B550 spricht, beim B550 Chipsatz sind nur die von der CPU gestellten Lanes 4.0 fähig. Und wenn es tatsächlich die schnellsten M.2 SSD´s sein sollen, ist man beim 4.0 Standard bei über 5000mb/s, hingegen der 3.0 Standard bei ca 3000-3500mb/s liegt.

Eine konkrete sinnvolle Empfehlung kann ich jedoch nicht aussprechen, weil ich keine Erfahrung mit RAID Kombinationen zwischen M.2 und Pci . e SSD´s habe. Für drei M.2 SSD´s kann man eigentlich fast jedes "High-End X570" Board mit 3 M.2 Slots nehmen. Beim
gibt es zumindest drei Gen4 M.2 Slots. Das Gegenpendant von Gigabyte soll noch ein paar Fehler in der Rev. 1.0 haben. Genaueres weiß ich jedoch nicht.
 
Wow..! Cooler Kommentar! Bin beeindruckt
smiley_emoticons_look.gif


Ich wusste gar nicht, dass ich mit dieser Begrenzung der Lanes grundsätzlich rechnen muss. Aber natürlich, @KoH, du hast recht. Auf so etwas muss ich natürlich dringend achten. Sonst laufe ich ja schnurstracks an meinem Ziel vorbei.

Puuh, ganz ehrlich: Bei einem Board für die "größte CPU von AMD" wäre ich von einer derartigen Beschränkung überhaupt nicht ausgegangen. Typisch Laie halt
smiley_emoticons_wp-rolleyes.gif


@Noble:
OK, du hast mich überzeugt ... Dann ist mein Plan ab jetzt: 3 * SSD M.2 (davon 2 im RAID 1) und dazu 2 * SSD SATA-III im RAID 1.

Hoffentlich kommt Windows 10x64 damit klar. Ich kann mich an alte Zeiten erinnern, wo ich bei jeder Neuinstallation von Windows erst einmal die RAID-Platten abklemmen musste, weil es mir nicht gelungen war, die einzelne Festplatte als Boot-/Systemfestplatte zu deklarieren, da sie auf dem 2. On-Board-Controller aufgesteckt war (der kein RAID unterstützte).

Also ....

Wenn ich die AMD Website richtig lese, dann wäre der oder die richtige CPU für mich. Das muss wohl die größte CPU von AMD sein, und wohl auch die beste, wenn man Raytracing und überhaupt Videobearbeitung machen möchte. (Wobei Maxon Cinema 4D und Adobe Premiere Pro eigentlich auf der GPGPU rendern und nicht auf der CPU, aber sei's drum.)

Wo kann man denn sehen, wieviele Lanes diese CPU hat?

Was haltet Ihr denn von den Mainboard-Empfehlungen auf der Website?
 
Also um nochmal auf deine ursprüngliche Frage zu kommen:

PCIE5.0 gibt es noch in keinem Mainboard das dauert sicher noch etwas

Die schnellste GPU von Nvidia müsste die RTX3090 sein, falls du die bekommst kostet das sicher allein mehrere tsd. €
Zotac GeForce RTX 3090 Trinity OC 24GB GDDR6X ab 2.655,86 € bei idealo:

Der Thread ripper, den du dir ausgesucht hast passt nur auf ein sTRX4 Board kein AM4.

PCIe Lanes waren schon immer begrenzt, da die direkt mit der CPU kommunizieren. Einen SATA Controller kann der Boardhersteller auch "einfach" nachträglich vorsehen. Eventuell bieten Boards mit Dual Sockel auch doppelt so viele Lanes an, das müsste ich aber auch erstmal prüfen. Das ist aber generell auch keine soo große Empfehlung von mir, da dual Sockel tendenziell schlechter von Windows unterstützt werden.

Ich würde einfach PCIe zu m2 Adapter nutzen, wie ich oben in einem Post angemerkt habe. Oder was spricht dagegen?

Folgendes Board wäre keine schlechte Wahl. Allerdings sehen fast alle strx4 Boards nach hochwertigen Brettern aus. Ich würde auf eine gute Kühlung Der CPU Versorgung achten, da die CPU rund 300 W frisst.
Asus Prime TRX40-Pro S ab 447,35 € bei idealo:

Generell denke ich, dass das P/L Verhältnis dieses Systems echt schwer zu rechtfertigen ist, aber das liegt natürlich letztlich in deinem Ermessen wie viel du bereit bist auf den Tisch zu legen und wie viel du an Rechenleistung wirklich brauchst.
 
Danke dir sehr, @Simlog, für die Info. Ich lese sie mir morgen in Ruhe durch.

Ich rendere hier an kurzen, nur Sekunden dauernden, Raytracing-Filmchen, mit 3 Rechnern im Team-Rendering, teilweise wochenlang. Nur, um dann häufig am Ende zu sehen, dass Maxon Cinema 4D irgendwo doch 'mal wieder einen Ausfall hatte und ich meine Kameraeinstellung ändern muss, damit ein Objekt richtig gerendert wird. Dann geht alles wieder von vorne los.

Als freiberuflicher Software-Entwickler für große Unternehmen arbeite ich mit virtuellen Maschinen. Deshalb alleine schon brauche ich grundsätzlich doppelte bzw. dreifache Rechen-Power. So eine virtuelle Entwicklungsmaschine nimmt schon 'mal gerne 200 GB an Festplattenplatz ein.

Wenn das alles nicht rund läuft, dann kostet mich das zuviel meiner wertvollen Lebenszeit. Deshalb ist mir kein Preis zu hoch. Allein mein DELL Notebook hat schon 10 T€ gekostet. Es kann ungefähr genauso viel wie meine "großen" (und wiegt, mit Netzteilblock, knapp 15 kg 😏 ).
 
Ok, das ist natürlich eine andere Geschichte, dass du das beruflich brauchst.

Zu den Grafikkarten sei angemerkt, dass die teilweise 2-3 x der UVP aktuell kosten (so eine RTX kostet UVP 1500 € [bekommst du natürlich fast nicht so, außer du erwischt einen Drop von Nvidia] und nicht 2,6 k€), da die sich auch zum kommerziellen Minen von Ethereum lohnen. Manche AMD Prozessoren, besonders die großen AM4 lohnen sich auch für manche Cryptowährungen. Daher sind die Preise aktuell enorm.

Noch mehr Rendering Power würde eine Quadro RTX A6000 liefern, aber die kostet imho knapp 7 k€ UVP und ist auch kaum zu bekommen, allerdings hier da es kaum einen Aftermarkt gibt. Die Karte gibts quasi nur in OEM Workstations, zumindest soweit ich das sehen.

Edit: Doch noch was gefunden, sogar für günstige 5 k€

Die etwas ältere RTX 8000 gibts sogar passiv...Keine Ahnung wie dort fast 300 W passiv weggekühlt werden sollen, aber gut. Ich würde für ausreichend Gehäuselüfter sorgen.

Edit2: Leider hat die passive aber keine Video Ausgabe und scheint sich somit nur für Netzwerk Server zu eignen. Außer du kaufst dir direkt noch eine zweite 8000er mit Video Ausgang und baust ein verrücktes SLI. :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ganz anders gefragt, mit welcher Software arbeitest du ?
Vielleicht können wir ansonsten einfach mal schauen wie die Skalierung ist.
Ray Tracing -> hängt davon ab wie "alt" diese verwendete Technik ist, AMD beherrscht in ihrer 6000er Serie ebenfalls Ray Tracing, allerdings ist die hauptsächlich aus dem Gaming-Bereich bekannte Technik Nvidia optimiert. Da müsste man schauen wie die AMD Variante skaliert, ich gehe zwar davon aus, dass Nvidia in Bezug auf Performance die Nase vorne hat, aber man kann das ja mal "vernünftig" ansehen.

Wenn du richtig Rechenpower brauchst, Geld quasi bei dir jeden Morgen auf dem Thron hinten raus kommt, oder anders gesagt, durch die berufliche Nutzung keine Rolle spielt. Weil jeder investierte Euro mehr Arbeitseffizienz bedeutet würde ich auch mich von dem X570 verabschieden und ein Threadripper System aufbauen.

Vorteile:
- erheblich mehr PCI e. Lanes ( - ) dazu kommen nochmal jeweils 24Lanes des
Chipsatzes.
- bis zu (TRX40), oder aber auch (WRX80)
- DDR4 Quad Channel
- Damit hast du definitiv den längsten und den breitesten.



Nachteile:
- "teuer" ?
- schwer zu bekommen (lange Wartezeiten, vor allem beim WRX80.

Also meine "Empfehlung" zum Geld ausgeben:
Mainboard mit bzw Chipsatz WRX80 (einfach weil die "PRO" Versionen des Threadrippers mehr Lanes bieten)
Das Board hat zwar nur zwei M.2 Slots, ABER schnuckelige 6 x PCI e. 4.0 x16 steckplätze
In diese schönen 6 Steckplätze könnte man eine 3090, oder auch zwei, da muss man halt schauen ob das einen Mehrwert hat.
Da gegen sind aktuelle M.2 SSD´s ziemlich langsam (5000mb/s vs 15000mb/s - Lesegeschwindigkeit)


So kommen wir zur CPU:
AMD Ryzen Threadripper PRO:
-3955WX (16 Kerne) ca 1100€
-3975WX (32 Kerne) ca 2700€
-3995WX (64 Kerne) ca 5250€

Da müsste man einfach mal schauen wie deine Software skaliert, ob dir mehr Kerne wirklich mehr bringen.

DDR4:
Keine Ahnung wieviel du tatsächlich nutzt/brauchst, jedoch aufgrund des restlichen Systems würde ich aber mindestens 64GB nehmen.
Dadurch, dass es Quad-Channel ist, ist eine maximale Geschwindigkeit von 3200Mhz laut Mainboard schon ziemlich schnell und bitte nicht mit 3200Mhz Dual-Channel vergleichen !


So das nun einmal zum groben Grundsystem.
Wenn Geld keine Rolle spielt kann ich tatsächlich nicht viel mehr bieten.


@Simlog
Irgendwelche Einwände/Verbesserungen ?
 
Kann man alles so machen, wenn Geld keine Rolle spielt.

Nochmal zusammenfassend:
Eine M.2. SSD benötigt 4 Lanes und eine PCIe Grafikkarte i.d.R. (mit wenigen Ausnahmen z.B. RX 5600XT) 16 Lanes. Sprich bei 64 bzw. effektiv 48 Lanes ("normale" Threadripper [TR]) kannst du theoretisch acht M.2. SSDs verbauen (über entsprechende PCIe Adapter, wie hier verlinkt, hier musst du aber einen Adapter verbauen, der auch die gewünschten RAIDs beherrscht). Die restlichen 14 Lanes sind teilweise direkt für M.2. SSDs geblockt. In dem oben gezeigten ASUS Boards gilt das für drei weitere, wenn ich das richtig verstanden habe (allerdings müsste geprüft werden in wie weit die NVMs RAIDs unterstützen). Effektiv könntest du hier also elf M.2. SSDs verbauen. Danach geht aber auch nix mehr rein in die Kiste, außer Lüfter und Co.
Wie @KoH schon angemerkt hat bringt der TR pro dir hier eben nochmal 64 (also doppelt so viele) Lanes und vier (auch doppelt so viele) Speicherkanäle extra. Effektiv bekommst du aber "nur" 28 mehr PCIe Lanes. Zusätzlich hast du mehr Flexibilität beim RAM und die TR takten nochmal höher.

Den Mehrwert musst du abwägen. Allerdings haben dir initial sogar fünf SSDs genügt und mittlerweile hast du dich ja sogar zu einem SATA Raid breitschlagen lassen. Daher sehe ich erstmal keine Dringlichkeit für die nochmal kostspieligeren TR pro, außer du möchtest das Plus an Taktrate mitnehmen und/oder 2 TB RAM als LRDIMM verbauen..
 
Ja, allerdings haben die direkten PCIe. SSD´s von Gigabyte zB 15gb/s lesegeschwindigkeit, die "normalen" M.2 SSD´s bringen es gerade mal auf 5gb/s... da fühle ich mich mit meiner 970EvoPlus mit 3500mb/s echt langsam...
 
Ja, allerdings haben die direkten PCIe. SSD´s von Gigabyte zB 15gb/s lesegeschwindigkeit, die "normalen" M.2 SSD´s bringen es gerade mal auf 5gb/s... da fühle ich mich mit meiner 970EvoPlus mit 3500mb/s echt langsam...
Ja, das liegt daran, dass PCIe 3.0 x4 nicht mehr als 4 GB/s macht. Theoretisch geht mit PCIe 4.0 x4 8 GB/s, scheinbar sind solche Controller aber noch etwas rar (klar PCIe 4.0 ist auch erst seit kurzem state of the art, eventuell gibt es hier aber auch schon Neuerungen [so dringlich verfolge ich das Thema nicht...ich "eier" hier immernoch mit 2,5" SATA SSDs und HDDs rum :D ]). Die Performance ergibt sich hier auch nur, da vier M.2 SSDs mit je 1,82 TB in einem RAID 0 laufen oder sehe ich das falsch?
1618332927239.png1618333161314.png


Sowas gabs auch mal von Intel, aber die haben das vor Kurzem eingestampft. Eventuell kann das hier natürlich auch passieren langfristig. Cool wären eher NVM SSDs, die die vier Lanes von PCIe 4.0 komplett ausnutzen können. Theoretisch gibt dir so ein x16 Anschluss der mit der obrigen Karte "geblockt wird" schließlich 32 GB/s.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: KoH
Ja hast du vollkommen richtig gesehen. Da könnte man dann die einzelnen Teile natürlich auch separat zusammen kaufen, und dann deinen Vorschlag umsetzen, wobei mich die damit wohl offensichtlich nicht vorhandenen finanziellen Mittel durchaus triggern, in anderen Worten die Armut kotzt mich durchaus an ! :ROFLMAO: // achtung ironie

Nein aber mal im Ernst, man müsste schauen, ob ein selbstgemachter RAID 0 dann zum gleichen Ergebnis kommt, oder ob man die fertig Ware nimmt.
Das wäre grob der Vergleich der verbauten Komponenten (Ohne PCIe. Adapter)
 
Wäre komisch, wenn das selfmade Raid weniger schafft. NVM Raid muss halt unterstützt werden.
 
  • Like
Reaktionen: KoH
Nur als Gedanken mal in den Raum geworfen: Wenn M.2 gegenüber SATA lediglich wegen der Geschwindigkeit in Betracht kommt, aber finanziell (und ggfs. anschlusstechnisch) zur Herausforderung wird -> Warum nicht mal einen Blick auf SAS werfen. Das liegt von Performance und Preis irgendwo zwischen den beiden erstgenannten Optionen und lässt sich technisch mit wenig Aufwand umsetzen. Und bislang waren SAS-Platten überwiegend in Performance-Servern oder Workstations eingesetzt, bei denen SATA zu langsam waren.
Ist vielleicht nicht das ultimativ Schnellste (in Zeiten von NVMe), aber bei Kosten-Nutzen-Betrachtung immer noch konkurrenzfähig.
 
Nur als Gedanken mal in den Raum geworfen: Wenn M.2 gegenüber SATA lediglich wegen der Geschwindigkeit in Betracht kommt, aber finanziell (und ggfs. anschlusstechnisch) zur Herausforderung wird -> Warum nicht mal einen Blick auf SAS werfen. Das liegt von Performance und Preis irgendwo zwischen den beiden erstgenannten Optionen und lässt sich technisch mit wenig Aufwand umsetzen. Und bislang waren SAS-Platten überwiegend in Performance-Servern oder Workstations eingesetzt, bei denen SATA zu langsam waren.
Ist vielleicht nicht das ultimativ Schnellste (in Zeiten von NVMe), aber bei Kosten-Nutzen-Betrachtung immer noch konkurrenzfähig.

Hast du vollkommen recht, aber hier wird explizit nach dem Lamborghini gefragt :D
Allerdings erreicht SAS3 ca 1500mb/s im Raid ein bisschen mehr, um das ganze mal "einfach" zu vergleichen stehen auf nvme Seite hingegen 5000mb/s entgegen. Was dann im RAID zu 4500MB/s gegen 15000MB/s wären.

Am Ende muss der T.E entscheiden was er wirklich möchte bzw inwiefern ihm das mehr bringt.
Als "normal"-User denke ich sind wir uns alle einig, dass das ganze ausschließlich im beruflichen Sinne interessant wäre.
 
Allerdings erreicht SAS3 ca 1500mb/s im Raid ein bisschen mehr,
Wieso im Raid nur ein bisschen mehr?
um das ganze mal "einfach" zu vergleichen stehen auf nvme Seite hingegen 5000mb/s entgegen. Was dann im RAID zu 4500MB/s gegen 15000MB/s wären.
In 99 % der Fälle sind es max. 4 GB/s, da sonst NVM PCIe 4.0 benötigt wird und das ist wenn überhaupt auf den neusten MB überhaupt erstmal verfügbar, dann brauchst du auch noch entsprechende SSDs.
Nur als Gedanken mal in den Raum geworfen: Wenn M.2 gegenüber SATA lediglich wegen der Geschwindigkeit in Betracht kommt, aber finanziell (und ggfs. anschlusstechnisch) zur Herausforderung wird -> Warum nicht mal einen Blick auf SAS werfen. Das liegt von Performance und Preis irgendwo zwischen den beiden erstgenannten Optionen und lässt sich technisch mit wenig Aufwand umsetzen. Und bislang waren SAS-Platten überwiegend in Performance-Servern oder Workstations eingesetzt, bei denen SATA zu langsam waren.
Ist vielleicht nicht das ultimativ Schnellste (in Zeiten von NVMe), aber bei Kosten-Nutzen-Betrachtung immer noch konkurrenzfähig.
Vermutlich ist das bei dem Board sogar möglich, aber nicht jedes Mainboard kann SAS. Wie du schon sagst ist das eher konzipiert für Workstations, kann auch noch ein paar coole andere Dinge in Hinsicht auf Datenintegrität usw., da wird das auch am ehesten interessant.
Nur aus Performance Sicht macht SAS keinen Sinn, da die Speichermedien total teuer sind. Kosten-Nutzen geht nur dann auf, wenn du auch alle Features von SAS nutzen kannst.
Ich würde da vorher ehrlich gesagt am wahrscheinlichsten ein großes SATA RAID bauen...SATA3 kann prinzipiell 0,75 GB/s. Im 4er RAID 0 sind das 3 GB/s. So schnell musst du erstmal irgendwas irgendwohin oder -her kopieren. Das Board, welches ich Eingangs verlinkt habe bietet acht SATA 3 Steckplätze und kann auch nur als Beispiel dienen, es gibt evtl. noch Bretter die mehr anbieten. Damit erreichst du 6 GB/s Durchsatz max.
Das klingt nach lächerlich wenig, da eine "alte" NVM schon 4 GB/s liefert, aber dennoch gilt wieder, kopiere erstmal so schnell. Die meisten Netzwerke machen schon bei Gigabit schlapp, das sind gerademal 125 MB/s.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso im Raid nur ein bisschen mehr?
Naja 4500mb/s im Vergleich zu 15000mb/s ist dann für mich bloß ein bisschen mehr, weil es trotzdem nichtmal ein drittel der NVME Leistung ist.
Natürlich im RAID zum Vergleich zu vorher dann trotzdem die dreifache Leistung... Du hinterfragst du zu viel :D Nein Spaß beiseite, es ist wichtig, dass ich mal wieder anfange mich deutlich auszudrücken ! In dem Sinne, Danke!
Die meisten Netzwerke machen schon bei Gigabit schlapp, das sind gerademal 125 MB/s.
Da müsste der T.E nochmal was zu sagen, weil das stimmt natürlich !
Und nur Interne Sicherungen bzw Daten mit High-Speed hin und her schieben ist nur bedingt "produktiver" als "vorher".
 

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
1
Zurzeit aktive Gäste
60
Besucher gesamt
61

Neueste Themen

Beliebte Forum-Themen

X
Keine passende Antwort gefunden?