Schröder fordert Integrationswillen

Killerkeks

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Auch nach der Demo: Wille zur Integration gefordert
Schröder fordert Integrationswillen

Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte bereits am Sonntag erklärt, keine Kultur dürfe sich "aus dem gesellschaftlichen Gefüge herauslösen". Daher sei von den Zuwanderern der Wille zur Integration gefordert. Schröder mahnte besonders das Lernen der deutschen Sprache an. Schröder sagte zudem, die aktuelle Wertedebatte sei angesichts der Entwicklung in den Niederlanden notwendig.
Deutschkenntnisse nur ein erster Schritt
Der Unionspolitiker Wolfgang Bosbach nannte ausreichende Deutschkenntnisse nur einen ersten Schritt. Hinzu käme auch die "Gleichberechtigung von Mann und Frau" und die "Akzeptanz des staatlichen Gewaltmonopols und der Trennung von Kirche und Staat", sagte er im ZDF. CDU-Chefin Angela Merkel forderte im "Focus", in Deutschland lebende Ausländer müssten "ohne Wenn und Aber auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und unsere christlich-abendländischen Wurzeln tolerieren".
Schönbohm: Einwanderer sollen auch Umgangsformen lernen
Im gleichen Tenor äußerte sich Brandenburgs CDU-Vorsitzender Jörg Schönbohm. Er sagte dem "Spiegel", die Deutschen hätten nicht nur eine gemeinsame Sprache, sondern auch kulturelle Umgangsformen und Gesetze. "Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Basis der Gemeinsamkeit von Ausländern zerstört wird."
CSU-Parteitag reaktiviert Begriff der "Leitkultur"
Bereits am Samstag hatte die CSU auf dem Parteitag in München einstimmig gefordert, Ausländer müssten "unsere Leitkultur" vollständig akzeptieren. Wer den Willen zur Integration vermissen lasse, dem solle der Staat die Sozialleistungen kürzen. Der Beschluss hatte sofort Widerspruch hervorgerufen. Grünen-Chef Reinhard Bütikofer nannte die Debatte "brandgefährlich". Auch der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble sagte, er wolle "keine Debatte über den missverständlichen Begriff der Leitkultur führen".
25.000 demonstrierten für den Frieden
Am Sonntag hatten in Köln 25.000 Menschen für Frieden und gegen Terror demonstriert. Die Teilnehmer, unter ihnen überwiegend Muslime, waren mit Flaggen der Türkei, Deutschlands und der Europäischen Union durch die Kölner Innenstadt gezogen. Zu der Demonstration aufgerufen hatte die Türkisch-Islamische Union (Ditib) als größter islamischer Verband in Deutschland, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt im Namen des Islam zu setzen.
Quelle: Intranet DTAG


find ich absolut richtig und korrekt von Hrn. Schröder.
In letzter Zeit kommen ja immer mehr Diskussionen über Ausländer etc auf - und das ist für mich eine richtige und auch wichtige Sache.

Wer von uns profitieren will, der sollte sich uns auch anpassen und sich in unsere Gesellschaft integrieren.


kex