PC für meine Mudda

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Hallo zusammen,

Ich stelle gerade einen PC für meine Mutter zusammen und sie hat mir folgende Rahmenbedingungen vorgegeben:

- Gehäuse soll max. ca. 10cm hoch sein und der Bildschirm drauf stehen
- ihre Spiele sollen drauf laufen (die genauen Anforderungen kenne ich nicht, aber mit ihrer 10 Jahre alten onboard Grafik lief alles)
- wenns dadurch leiser wird, darfs ein paar Euro mehr kosten

Ich habe daraus folgende Zusammenstellung gemacht:


Meine Fragen:
1) Für das Mainboard (AsRock B450m Pro4) gibt es Listen für kompatible Prozessoren ( ). Da steht der von mir gewählte Ryzen 5 3400G drin. Für den Arbeitsspeicher gibt es gleich eine ganze Reihe von Kompatibilitätslisten ( ). Wenn ich es richtig verstehe, gibt es je nach Prozessortyp eine Liste für Renoir, Pinnacle Ridge, Raven Ridge und Summit Ridge. Der Ryzen 5 3400G ist aber vom Typ Picasso. Warum gibt es für Picasso keine Liste, wenn doch Picasso CPUs mit dem mainboard kompatibel sind? Ich habe jetzt RAM mit 2933MHz gewählt, weil das als maximaler Speichertakt in den Spezifikationen für den Prozessor steht ( ). Aber vermutlich geht auch was anderes, oder? Welchen RAM würdet ihr mir empfehlen?

2) Hat jemand Verbesserungsvorschläge?

Danke für eure Hilfe!
Andi
 
Die RAM Liste dient eher nur als Empfehlung, mehr nicht. Diese Liste wird auch nie aktualisiert, nach paar Jahren gibt es die meisten von den RAM Riegeln in der Liste nicht mehr, weil sich zb die Produkt Nummer geändert hat.
Du kannst auch direkt 3000mhz nehmen.
Im UEFI musst du dann eh XMP aktivieren und halt das 2933mhz oder 3000mhz Profil wählen, sonst läuft der nur mit 2133mhz.

Die CPU ist halt aktuell überteuert, die hat vor zwei Jahren mal 140€ gekostet.

Mit nem aktuellen i3 der 10. oder 11. Core i Generation könnte man da etwas günstiger kommen, allerdings ist da die Grafik Leistung etwas Schwäche.
 
Wenn das Gehäuse klein und das Gerät insgesamt leise sein soll, wäre vielleicht auch ein Mini wie Asus Vivo, Zotac ZBox, Intel NUC oder Vergleichbares interessant. Die Geräte gibt es auch mit aktuellen Ryzen- oder Intel-Prozessoren und benötigen meist nur noch die Ergänzung einer 2.5" HDD/SSD und ggfs. noch etwas RAM.
Durch die VESA-Aufnahme lassen sie sich zudem an der Rückseite eines Monitors befestigen und sind dann gar nicht mehr sichtbar.
Und solange die Spiele, die darauf ausgeführt werden sollen, schon auf alten Onboard-Lösungen funktionieren, werden sich die integrierten Grafikeinheiten aktueller Prozessoren damit wohl auch langweilen. (Hatte die Tage erst einen Asus Vivo mit Ryzen 5 und 128GB M.2 gesehen, der bei rund 400€ lag. RAM meine ich waren 8GB verbaut. Die M.2 sollte für das Betriebssystem völlig ausreichen - für zusätzliche Daten lässt sich eine weitere 2.5" SATA-SSD ergänzen. Und die vorhandenen 8 USB-Anschlüsse dürften da auch mehr als ausreichend sein - selbst wenn man ein externes DVD-Laufwerk verwendet.)

Die kleinen Büchsen sind zwar nicht in jedem Fall passend, aber wenn die Voraussetzungen es erlauben, und Komponenten eher nicht ausgetauscht werden, sind sie schon einen Blick wert. Und die Grösse täuscht doch schon über deren Leistungsfähigkeit hinweg.
 

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