Kühlpaste lieber wenig oder lieber viel?

Jerome

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Ich habe mir mal einen neuen CPU lüfter gekauft. Asus Silent Knight
Nun stell ich mir die frage, wie viel kühlpaste ich nehmen soll...
Jeder sagt nicht zu viel... ...nicht zu wenig.

Wann merkt man das man zu viel genommen hat?
Und wann wen man zu wenig genommen hat?

Ich habe da einfach mal was draufgeschmiert, und schwups war die ganze tube leer :fresse:.

Als ich den CPU lüfter drauf montierte, flosss bei den seiten nichts raus..

Ich denke es ist gut so aber habe da keine ahnung von.
 

KeKs

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eigentlich kann man nichts falschmachen. Klar sollte man es dünn auftragen, aber durch den Anpressdruck des Kühlers verschwindet überflüssige Paste eh, und durch das Verteilen wird es eh meistens dünn genug.
 

Kalli

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Nimm so wenig, daß Du meinst es ist etwas zu wenig, dann ists genug.
Überleg mal was ´ne WLP machen soll......
Sie soll winzigste Unebenheiten des Kühlers (und des Heatspreaders, wenn vorhanden) ausgleichen - das bedeutet auffüllen.
So - nun schaue Dir die Oberflächen mal an und überlege selbst wieviel, oder besser wie wenig da in die Oberflächen was auffüllen könnte.
 

KeKs

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Das kannst du schonmal garnicht so hinbekommen, man muss es ja verteilen können... Das ist auch vollkommen in ordnung wenn das deckend ist.
 

CompiWare13

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Gibt Leute die sagen Stecknadelkopf, andere hingegen sagen Erbsengröße.
Also in etwa die Mitte macht wohl am meisten Sinn.
Liegt aber auch an der Konsistenz der Paste, mit besonders flüssiger kommst du mit weniger hin, hast du welche die wie alter Fensterkit ist halt etwas mehr.
Habe ich zähe Paste kommt der Klecks in die Mitte und der Kühler drauf, bei Paste die sich gut verteilen lässt verteile ich diese wie Keks schon postet deckend.
Ich teste gerade für meinen Hardwarehändler eine von den zähen Pasten, siehe:
http://www.arctic-cooling.com/downloads/installation/install_mx1_retail.pdf

Da siehst du auch mal eine gängige Menge.
Paste soll ja nicht nur ausgleichen sondern auch bestmöglich die Wärme leiten...
 

Kalli

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Keks, ich weiß gar nicht was Du für ein Verstreichproblem hast.
Ich nehme für alle "Nicht-Flüssigmetall"-WLP´s eine Rasierklinge zum verteilen und das klappt prima.
Selbst geringste Mengen verteile ich so auf eine relativ große Fläche.

Ich habe die besten Resultate mit allen WLP´s erziehlt, wenn ich beide Flächen (CPU und Kühler) hauchdünn mit WLP bestückt habe. So dünn, daß ich z.B. die Beschriftung der CPU durchscheinen habe sehen können.

Jede WLP ist eine Notlösung, da die beste Wärmeleitung nunmal CPU zu kühler ist. Da (wie schon geschrieben) die Oberflächen im Mikroskopischen Bereich alles andere als Plan und ohne Riefen sind, muss die WLP die Wäreübertragung dieser Stellen gewährleisten. Jedes bisschen, das eine Berührung von Metall auf Metall verhindert verschlechtert das ganze.
 

Semmel

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Bei schön flüssiger Silikonpaste darf es gerne etwas mehr sein, da der Überschuss rausgedrückt wird. ;)

Bei zäher WLP muss man da aber sehr, sehr vorsichtig sein.
Wenn man da zuviel nimmt, dann wirkt sich die WLP mehr negativ als positiv auf die Wärmeübertragung aus.
Diese sollte man meiner Ansicht nach auch gut und hauchdünn verteilen.
Die Klacks-in-der Mitte-Methode kann da ziemlich in die Hose gehn, weil die sich bei zäher Paste nicht optimal verteilt.

Außerdem kann eine zähe Paste auch elektrisch leitfähige Metalle enthalten, die alles kaputt machen kann, wenn man zuviel davon drauf tut und der Rest aufs Mainboard kleckert und dort Kurzschlüsse verursacht. ;)

Eine zähe WLP hat dafür, vorausgesetzt sie ist perfekt verteilt, eine bessere Wärmeleitfähigkeit.

Für Anfänger ist aber eine Silikonpaste zu empfehlen, da kann man kaum was falsch machen. :D



Edit: Das wäre z.B. zuviel WLP:


Aber da es sich nur um Silikonpaste handelt, funktioniert das Teil so sogar noch. :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Kalli

New member
@Semmel,

Deiner Ausführung kann ich so nur zustimmen (auch wenn ich noch nie eine dünnflüsige Silikonpaste verarbeitet hab. Früher gabs nur dicke Silikonpampe und schon sehr früh bin ich zu Metalloxidhaltigen WLP´s gewechselt.
Alle musste man damals wie heute gut und dünn verteilen.)
 
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