al_bundy
Member
Hi,
Bluetoothspeaker Nummer 4 und wieder etwas gelernt. Zum Beispiel was taugen eigentlich günstige Chinatreiber. Wie hekel ich mir eine Akkuladestandsanzeige die auch funktioniert und wie löse ich das DIY Akkuproblem. Ein paar Updates in der Software gabs auch. Anbei das Gemini-RENDERING wie es später mal so ungefähr aussehen soll:
Erwartungen:
Nach nun mehr oder weniger 4 Monate Nonstop working ohne Weekend oder sonstige sinnvolle Pause, an meinen Liquid Extasy Wasserkühlern, musste ich mich mal 3 Tage rausnehmen und habe einen Bluetoothspeaker gebaut ohne große Planung und finanziellen Aufwand da das meiste Zeug seit Jahren im Keller liegt. 50hz müssens schon sein – bei akzeptablen Pegel. Nicht sehr ambitioniert. Aber es sind auch nur Chinatreiber… … und es sollte anders kommen als man denkt… … so wie immer eigentlich…
Hardware:
1Stk. Aiyima 4“ Sub
2Stk. Aiyima 2“ Breitbänder
2Stk. 4“ China Passivmembrane
1Stk. ZK-MT21 Class D 2.1 Verstärker
6Stk. Samsung INR 18650-35E
1Stk. China Akkuboard 3S2P
1Stk. Tinyshine TSA1701 DSP
1Stk. 3S Segmentanzeige 12.6V
1Stk. Buchse Hohlstecker 5.5mm
1Stk. Schalter
1Stk. Taster
Wie hab ich es gebaut…?
Geschätzt 3-3,5l geschlossenes Gehäuse aus PETG für den Sub. + 2Stk. je 0,35l „Rohre“ für die 2“ Breitbänder. Wandstärke 6mm mit 2mm Wand und 25% Infill. Genügend verstrebt, harte Kanten abgerundet und das Subwoofergehäuse leicht bedämpft. Gehäuse für die Breitbänder mittel bedämpft. Inkl. Akkutrennkammer besteht der Speaker aus 3Stk. 3d Druckteile aus ~1500g PETG. Resonanzen am Gehäuse sind kaum fühlbar. Höhe 206mm, Breite 400mm, Tiefe 199mm. Gesamtgewicht rund 5Kilo.
Der Deckel besteht aus 10mm PMMA GS. Der Henkel aus 2x10mm PMMA GS ( verklebt mit Acrfix 192) da es Mindermengen für 20mm PMMA nicht bezahlbar gibt und ich 10mm sowieso da hab für meine Liquid Extasy Wasserkühler. Front besteht aus 22mm Ebony Fineline welches sich hervorragend bearbeiten lässt und auch nicht sehr teuer ist. Aufgrund des ungewissen Sounds habe ich auf eine Schelllackpolitur verzichtet und habe nur eine Schicht Leinölfirnis aufgetragen. Hinzu kam Kunstleder welches mal wieder nicht wirklich gut klebt. Ist nun das zweite und das letzte mal dass ich Kunstleder verwende. Diese Nummer ist nun endgültig rum! Auch 24h pressen half nix.
Detailcheck:
Zu den Akkus, den Akkuboard und die Segmentanzeige muss ich nicht viel schreiben. Die Akkus sind hochwertig, haben im Vergleich viel Kapazität und schaffen einige Ladezyklen die man von einen Stangenbluetoothspeaker nicht erwarten kann.
Das Tinyshine TSA1701 ist für unter 20€/Stk. ein echtes Juwel. Wie gut es im Vergleich zu einer Passivweiche arbeitet, werde ich später mal prüfen. Für ein anderes Projekt liegen bereits billige Weichenbauteile bereit. Allerdings auch Alumen Z Caps mit Folienspulen sowie auch Amber Z Kondensatoren die für gewöhnlich in absoluten Highendprojekten eingesetzt werden. Die Auswahl an Filtern und weiteren Modulen ist ausreichend für ein solides kleines Bluetoothspeakerprojekt auch wenn der eine oder andere Filter noch hilfreich gewesen wäre. Deutscher Vertriebspartner ist HS-Sound.
ZK-MT21 Class D 2.1 Verstärker CS8673E (Chipstar) der auf dem Papier 2x50W Stereo liefert sowie einmal 100W fürn Sub @ 4 Ohm. Wenn der nur nen Drittel schafft reicht uns das aus… Das Modul hat auch schon bei meinen dritten Bluetoothspeaker gute Arbeit geleistet obwohl es da weniger arbeiten musste. Für die rund 18€ ein ausreichend gutes Modul und variable Einstellmöglichkeiten für getrennte Kanäle.
Die 2“ Breitbänder sehen niedlich aus und haben eine Chinatypische Verarbeitung. Kein billigster Schrott, aber natürlich für 20€/paar keine Highprecissionverarbeitung. … Erstaunlicherweise klingen die Breitbänder ohne Weiche und ohne DSP schon auffallend „neutral“. 3-4 Ausreißer mussten glatt gebügelt werden. Gummisicke und Kunststoffmembran. Xmax ca. 2mm.
Der Ayima Subwoofer macht einen weniger guten Eindruck. Dünnes Trompetenblech welches sich schnell verzieht was bei Billigtreibern üblich ist. Ansonsten ganz okey verarbeitet. Der Kollege ist recht hart aufgehängt und ein limitiertes Xmas von geschätzt 4-5mm lässt keine Partypegel vermuten. Eine Wurscht vom Teller wird der nicht ziehen…!!! Viel Korrektur im DSP bedarf es nicht. Membran ist aus Pappe. Sicke aus Gummi.
Die Passivmembrane, bestehend aus Glasfaser, sind wie der Sub auch nicht wirklich überragend. Xmax ähnlich. Bei ca. 4-5mm ist Schluss. Gewichte lassen sich nirgendwo anbringen und die Teile sind recht weich aufgehängt. Ich denke ich werde fortan bei kleineren Woofern weiterhin bei den Dayton Audio ND90PR / ND105PR bleiben. Da weis man was man hat. Die sind einfach günstig und gut.
Bluetoothspeaker Nummer 4 und wieder etwas gelernt. Zum Beispiel was taugen eigentlich günstige Chinatreiber. Wie hekel ich mir eine Akkuladestandsanzeige die auch funktioniert und wie löse ich das DIY Akkuproblem. Ein paar Updates in der Software gabs auch. Anbei das Gemini-RENDERING wie es später mal so ungefähr aussehen soll:
Erwartungen:
Nach nun mehr oder weniger 4 Monate Nonstop working ohne Weekend oder sonstige sinnvolle Pause, an meinen Liquid Extasy Wasserkühlern, musste ich mich mal 3 Tage rausnehmen und habe einen Bluetoothspeaker gebaut ohne große Planung und finanziellen Aufwand da das meiste Zeug seit Jahren im Keller liegt. 50hz müssens schon sein – bei akzeptablen Pegel. Nicht sehr ambitioniert. Aber es sind auch nur Chinatreiber… … und es sollte anders kommen als man denkt… … so wie immer eigentlich…
Hardware:
1Stk. Aiyima 4“ Sub
2Stk. Aiyima 2“ Breitbänder
2Stk. 4“ China Passivmembrane
1Stk. ZK-MT21 Class D 2.1 Verstärker
6Stk. Samsung INR 18650-35E
1Stk. China Akkuboard 3S2P
1Stk. Tinyshine TSA1701 DSP
1Stk. 3S Segmentanzeige 12.6V
1Stk. Buchse Hohlstecker 5.5mm
1Stk. Schalter
1Stk. Taster
Wie hab ich es gebaut…?
Geschätzt 3-3,5l geschlossenes Gehäuse aus PETG für den Sub. + 2Stk. je 0,35l „Rohre“ für die 2“ Breitbänder. Wandstärke 6mm mit 2mm Wand und 25% Infill. Genügend verstrebt, harte Kanten abgerundet und das Subwoofergehäuse leicht bedämpft. Gehäuse für die Breitbänder mittel bedämpft. Inkl. Akkutrennkammer besteht der Speaker aus 3Stk. 3d Druckteile aus ~1500g PETG. Resonanzen am Gehäuse sind kaum fühlbar. Höhe 206mm, Breite 400mm, Tiefe 199mm. Gesamtgewicht rund 5Kilo.
Der Deckel besteht aus 10mm PMMA GS. Der Henkel aus 2x10mm PMMA GS ( verklebt mit Acrfix 192) da es Mindermengen für 20mm PMMA nicht bezahlbar gibt und ich 10mm sowieso da hab für meine Liquid Extasy Wasserkühler. Front besteht aus 22mm Ebony Fineline welches sich hervorragend bearbeiten lässt und auch nicht sehr teuer ist. Aufgrund des ungewissen Sounds habe ich auf eine Schelllackpolitur verzichtet und habe nur eine Schicht Leinölfirnis aufgetragen. Hinzu kam Kunstleder welches mal wieder nicht wirklich gut klebt. Ist nun das zweite und das letzte mal dass ich Kunstleder verwende. Diese Nummer ist nun endgültig rum! Auch 24h pressen half nix.
Detailcheck:
Zu den Akkus, den Akkuboard und die Segmentanzeige muss ich nicht viel schreiben. Die Akkus sind hochwertig, haben im Vergleich viel Kapazität und schaffen einige Ladezyklen die man von einen Stangenbluetoothspeaker nicht erwarten kann.
Das Tinyshine TSA1701 ist für unter 20€/Stk. ein echtes Juwel. Wie gut es im Vergleich zu einer Passivweiche arbeitet, werde ich später mal prüfen. Für ein anderes Projekt liegen bereits billige Weichenbauteile bereit. Allerdings auch Alumen Z Caps mit Folienspulen sowie auch Amber Z Kondensatoren die für gewöhnlich in absoluten Highendprojekten eingesetzt werden. Die Auswahl an Filtern und weiteren Modulen ist ausreichend für ein solides kleines Bluetoothspeakerprojekt auch wenn der eine oder andere Filter noch hilfreich gewesen wäre. Deutscher Vertriebspartner ist HS-Sound.
ZK-MT21 Class D 2.1 Verstärker CS8673E (Chipstar) der auf dem Papier 2x50W Stereo liefert sowie einmal 100W fürn Sub @ 4 Ohm. Wenn der nur nen Drittel schafft reicht uns das aus… Das Modul hat auch schon bei meinen dritten Bluetoothspeaker gute Arbeit geleistet obwohl es da weniger arbeiten musste. Für die rund 18€ ein ausreichend gutes Modul und variable Einstellmöglichkeiten für getrennte Kanäle.
Die 2“ Breitbänder sehen niedlich aus und haben eine Chinatypische Verarbeitung. Kein billigster Schrott, aber natürlich für 20€/paar keine Highprecissionverarbeitung. … Erstaunlicherweise klingen die Breitbänder ohne Weiche und ohne DSP schon auffallend „neutral“. 3-4 Ausreißer mussten glatt gebügelt werden. Gummisicke und Kunststoffmembran. Xmax ca. 2mm.
Der Ayima Subwoofer macht einen weniger guten Eindruck. Dünnes Trompetenblech welches sich schnell verzieht was bei Billigtreibern üblich ist. Ansonsten ganz okey verarbeitet. Der Kollege ist recht hart aufgehängt und ein limitiertes Xmas von geschätzt 4-5mm lässt keine Partypegel vermuten. Eine Wurscht vom Teller wird der nicht ziehen…!!! Viel Korrektur im DSP bedarf es nicht. Membran ist aus Pappe. Sicke aus Gummi.
Die Passivmembrane, bestehend aus Glasfaser, sind wie der Sub auch nicht wirklich überragend. Xmax ähnlich. Bei ca. 4-5mm ist Schluss. Gewichte lassen sich nirgendwo anbringen und die Teile sind recht weich aufgehängt. Ich denke ich werde fortan bei kleineren Woofern weiterhin bei den Dayton Audio ND90PR / ND105PR bleiben. Da weis man was man hat. Die sind einfach günstig und gut.