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Ghost Recon Future Soldier im Test

Ghost Recon kehrt nach einigen Jahren Ruhestand wieder zurück in die Third-Person-Shooter Szene und will sich wieder etablieren und einen Namen verschaffen. Dies versuchte man bei Ubisoft schon zuvor mit dem Free-2-Play Titel Ghost Recon Online. Wer auf die Ghost Recon Serie zurückschaut, bemerkt schnell, dass das Spiel vor allem zu Anfang der Serie stark vorgelegt hatte. Allerdings ließ man bereits mit dem vor fünf Jahren veröffentlichtem Vorgänger Advanced Warfighter 2 etwas an Qualität auf der Strecke. Mit dem neusten Titel names Future Soldier, möchte man gerne wieder an die Höchstwertungen des vergangenen Jahrzehntes anknüpfen. Ob dies gelingt oder nicht wollen wir im Folgenden darstellen. Doch zuerst möchten wir uns bei Ubisoft für die großzügige Bereitstellungen eines Exemplars bedanken.

Einleitung:

Wer die Vorgänger kennt oder sich gar als Ghost Recon Veteran bezeichnet oder bezeichnen darf, weiß, dass das Entwicklerstudio der ersten Titeln versuchte das Spiel möglichst realitätsgenau zu programmieren. So konnte ein Treffer schon den Tod bedeuten. Zur Freude aller Battlefield und Call of Duty Spieler bedient sich der neuste Titel aus dem Hause Ubisoft einer ähnlichen Technik, bei der der Spieler einige Kugeln einstecken kann und der Gesundheitszustand über die Farbe des Bildschirmes dargestellt wird. Jedoch versucht man alle weiteren positiven Eigenschaften der ersten Teile zu übernehmen.

Grafik: Niemand versprach mit Ghost Recon Future Soldier einen neuen Grafikgiganten zu erschaffen und genau so präsentiert sich das Spiel auch. Mit ganz großer Sicherheit spielen auch die sogenannten "Next-Gen-Konsolen" oder "Spiele-Computer" mit eine große Rolle, warum der neue Titel aus dem Hause Ubisoft eher bescheiden als umwerfend aussieht. Zwar können sich Zwischenszenen, wie auch die meisten Effekte recht gut sehen lassen,

doch sind die Texturen in den oft recht schwach und vor allem matschig. Einzig die Personen und Waffen machen hier einen guten Eindruck, auch wenn trotz aktiviertem Anti-Alaising oft einige Kanten oder gar Flächen etwas flackern oder einzelne Pixel ein Flackern aufweisen. Ebenfalls haben die Bewegungen ab und zu nicht viel mit echten Menschen zu tun. Darüber hinaus wirkt das Spiel oft überbelichtet, vermutlich weil die Entwickler die fehlende Qualität der bereits etwas eingerosteten Engine ausbügeln wollten.

Nichts desto trotz begnügt sich das Spiel unter maximalen Einstellungen nicht mit einem Mittelklasse System, sondern will geballte Power. Wer weder auf Tessellation, noch auf Anti-Alaising verzichten will, sollte schon etwas tiefer in die Tasche greifen und sich einen recht potenten Pixelbeschleuniger zulegen. Sound: Auch hier macht das Spiel einen soliden Eindruck, der uns nicht vom Hocker haut, aber auch nicht zum grübeln anregt. Die Waffen klingen halbwegs realistisch, wie auch die Synchronasition und die Stimmen an sich, jedoch hätte beides noch den Feinschliff verdient gehabt. Alles in allem macht das Spiel bei der Grafik und dem Sound keine besonders gute Figur zumindest, im direkten Vergleich zu Spielen wie Crysis 2, Battlefield 3 oder auch Max Payne 3. Testsystem: Mit folgendem System erreichten wir im Durchschnitt 43 Frames pro Sekunde, bei maximalen Einstellungen unter einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln.

Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Ultimate (64 Bit, SP1) Prozessor: Intel Core i7-930 (3,0GHz) Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970 3GB Arbeitsspeicher: Corsair XMS3 Tri-Kit 12GB DDR3 1600MHz CL7 Mainboard: Gigabyte GA-X58A-OC Festplatte: Western Digital 7200 U/min 500GB S-ATA II Unserer Meinung nach würde einzig eine bessere Grafikkarte oder mehr CPU Takt bei gleichen Einstellungen mehr Frame erbringen, eine SSD bringt hier wohl nicht wirklich mehr Vorteile. Minimum Anforderungen: Betriebssystem: Microsoft Windows Vista (SP2) Prozessor: Intel Pentium D 3 GHz oder AMD Athlon 64 X2 4400+ 2,2 GHz Arbeitsspeicher: 2 GB Grafikkarte: 512 MB Pixel Shader 4.0, DirectX 10 - Nvidia Geforce 8600 GTS oder AMD Radeon HD 4000 Serie Doch ist unschwer zu vermuten, dass diese Anforderungen mit Leichtigkeit überschritten werden, wenn man die Grafik etwas bewundern möchte. Empfohlene Anforderungen: Betriebssystem: Microsoft Windows 7 (SP1) Prozessor: Intel Core 2 Quad Q9450 oder AMD Phenom II X4 940 Arbeitsspeicher: 3 GB Grafikkarte: 1024 MB Pixel Shader 4.0, DirectX 11 - Nvidia Geforce GTX 460 oder AMD Radeon HD 5850 Weiterhin gleichbleibend sind lediglich die Soundkarten sowie Festplattenanforderungen. Soundkarte: DirectX 11 kompatibel Festplattenspeicher: 25 GB Internetverbindung für Uplay Gameplay: Ghost Recon Future Soldier setzt wieder einmal auf ein taktisch und Action-orientiertes Gameplay. Dabei kann sich das Spiel aber nicht ganz entscheiden, ob es gern ein Strategie und Taktik-Shooter wie beispielsweise die Operation Flahspoint oder ARMA Serie wäre oder doch eher ein Third Person Action-Shooter wie Max Payne. Dies hängt vor allem vom Spieler ab, der am Drücker ist. Ebenso könnte man das Spiel aber auch mit Rainbow Six oder Splinter Cell vergleichen, auch wenn man einige Funktionen aus beiden Spielen vermisst. Taktisch agiert das Team auf Augenhöhe mit dem aus Rainbow Six bekannten Sonder-Einsatz-Kräften und glücklicherweise genauso selbstständig, sodass man nicht jeden Schritt des eigenen Teams vorgeben muss. Doch nicht zuletzt die Tarnfunktion oder das Markieren und das Ausschalten erinnert etwas an Splinter Cell, auch wenn man hier etwas mehr, als im neusten Splinter Cell Teil tun muss. Beim Simultanschuss, welcher das Markieren und Ausschalten beschreibt, muss man noch selbst anvisieren und abdrücken. Zum Glück kann man aber auch mit der Drohne Gegner markieren und Informationen über diese Sammeln.

Zusätzlich kann man nach einem erfolgreichen Schuss noch ein paar Sekunden in einer Slowmotion verbringen und andere Gegner, falls vorhanden, ausschalten. Ansonsten vermisst man keine Tasten, außer das Entfernen oder Wegschaffen von gegnerischen Leichen. Nahkampf, knien, liegen, in Deckung gehen, sprinten sowie springen beherrscht das Ghost Team mit Bravour. Ebenfalls gefällt die Funktion die Ansichtsschulter wechseln zu können, wie auch von einem leichtem Zoom, der ein Fadenkreuz erscheinen lässt, und der Anvisierung per Kimme und Korn, welcher unterschiedlich ausfällt je nach verbauten Visier im Gunsmith.

Das eben erwähnte Gunsmith erweist sich als recht nützlich und ist auch im Vergleich auf ältere oder andere Titel mal etwas neues. Selbst, wenn man stets recht gute Empfehlungen voreingestellt bekommt, kann man so die Waffe auf sich selbst noch mehr abstimmen. Des weiteren sieht das Ganze auch recht imposant aus, wenn man seine Waffen in ihre Einzelteile zerlegen kann. Dabei kam uns auch wieder das Spiel Pure in den Sinn, bei welchem man sein Quad in seine Einzelteile zerlegen kann.

Sehr angenehm sind auch die Ladepausen gelöst, wie auch anderen aktuellen Titeln wird hier auf Zwischensequenzen gesetzt, sodass die Ladephasen recht zügig überstanden sind. Einzig das Laden einer neuen Mission läuft noch über einen sogenannten Ladebildschirm ab. Ebenso gut sind die Sprintanimationen gelöst, bei denen die Verfolgerkamera anfängt zu wackeln, sehr deutlich beim Deckungswechsel, welcher mit blauen Kreisen angezeigt wird, oder beim Überspringen von Hindernissen zu sehen. Selbiges Wackeln wird man auch wiederfinden, wenn man von einer MG-Stellung, einem LMG oder einem Scharfschützen beschossen wird. Hier wird wieder einmal deutlich wie wichtig das eigene Team ist, welches dann entweder den Beschuss auf sich lenken oder den Schützen ausschalten muss. In solchen Situationen kann man auch selbst noch etwas nachhelfen, denn sobald man einen Gegner markiert, wenn eine Kampfszene eingeleitet wird, verlagern die Teammitglieder ihr Feuer auf diese Person. Natürlich stellt das Markieren unter starkem Beschuss eine etwas größere Herausforderung dar, doch kann man dazu auch die Drohne verwenden, sofern diese nicht beschädigt ist und sich noch reparieren muss. Die Drohne kann, obwohl sie kaum sichtbar ist, abgeschossen werden, worauf sie sich automatisch repariert. Jedoch gibt es auch einen wirklich fatalen Minuspunkt im Spiel. Dieser sollte auch bereits gut aus zahllosen Internetmeldungen bekannt sein. Hierbei handelt es sich um den Fehler, der Maussteuerung. Auch wir blieben davon nicht verschont und konnten nur per Gamepad spielen, was zu Anfang recht schwer war, sich im Laufe der Zeit aber egalisierte, zumindest auf dem Schwierigkeitsgrad Rekrut und mit aktiver Ziehlhilfe. Unerklärlich ist uns, wie dieser Fehler von Ubisoft unentdeckt bleiben konnte, dabei beschleicht uns der Verdacht, dass das Spiel lediglich auf den Konsolen vor der offiziellen Veröffentlichung getestet wurde. Dieser Verdacht scheint auch nicht von irgendwo zu kommen, wenn man bedenkt, dass sämtliche Menü-Buttons als XBox 360 Knöpfe angezeigt werden. Das ganze Spiel wirkt wie eine typische Konsolenportierung und nur leicht für den PC aufbereitet. Vor allem in Form von Anti-Aliasing, welches man auf der XBox schmerzlich vermisst, und DirectX 11 mit Tessellation. Update: Mit dem vor Kurzem erschienen Patch ist es uns mittlerweile, also ungefähr drei Wochen nach dem Veröffentlichungstermin, möglich das Spiel auch mit Tastatur und Maus zu spielen. Eine etwas zügigere Lösung wäre uns doch sehr entgegen gekommen. Story: Zu Begin des Spiels startet man, zusammen mit seinem Team, während einer Mission, die das Ziel hat einen Konvoi aufzuhalten. Das Ganze scheint auch reibungslos abzulaufen, bis plötzlich eine Bombe in einem der Fahrzeuge gezündet wird. Diese tötet sämtliche Teammitglieder, sodass man mit einem neuen und dem eigentlichem Ghost-Team bekannt gemacht wird.

Schnell wird auch klar, dass dahinter ein verzweigtes Netz zwischen Waffenschmugglern und einer Terrorgruppe besteht. Nacheinander nimmt man einen Waffenhändler nach dem Anderem aus dem Spiel, sodass man zu Anfang des Spiels etwas das Gefühl hat immer das Gleiche zu machen, dieses Gefühl legt sich jedoch schon nach wenigen Missionen und das Spiel zeigt seine Vielfalt. Ansonsten bleibt man aber immer seinem oder dem Ziel der US-Regierung treu die Terrorgruppe vom Netz zu nehmen. Dabei stößt man auch auf das eine oder andere Problem, sodass die Handlung etwas an Tiefgang gewinnt. Die eben erwähnte US-Regierung schickt das Ghost-Team, welches aus Peper, 30K, Ghost Leader und einem selbst besteht, aber auch um den halben Planeten.

Angefangen in Südamerika über Südafrika, Sibirien und London bis hin nach Russland. Alles nur damit die Jagd auf die Terrorgruppe Ravens Rock erfolgreich ist, die sich aber auch zu helfen weiß und im Laufe des Spiels Spezialeinheiten, die die selbst Tarntechnik wie unsere Ghosts nutzen, auf uns loslassen. Doch auch im Eifer der Rache für die zu Beginn des Spiels gefallenen Truppen müssen wir uns sorgfältig gegen diese Kontrahenten durchsetzen. Normalerweise befindet man sich dabei weit hinter den feindlichen Linien, um als sprichwörtlicher Geist zu agieren und zu beobachten.

Multiplayer (Guerrilla): Dieser erfrischende und nach Straßenkämpfen, vor allem in Südamerika und Afrika, benannte Modus verlangt dem Spieler und seinen Mitspielern vor allem taktisches Geschick ab. Wer hier zu schnell auf den wortwörtlichen Putz haut sieht sich schnell einer Horde Gegner gegenüber und muss von allen Seiten Feuer einstecken. Doch zuerst sei gesagt, dass man bloß Mitspieler hat, falls man Freunde in seiner Freundesliste hat, welche auch noch am Spiel teilnehmen. Ansonsten steht man als Einzelkämpfer sogenannten Gegnerwellen gegenüber. Insgesamt gilt es 50 Wellen pro Karte zu überstehen. Jede Welle ist der vorhergehenden natürlich überlegen und das nicht nur in Hinsicht auf die Anzahl der Gegner.

Wer mehrere Gegner hintereinander tötet, darf auch noch mit einem Punkte-Kombo-Bonus rechnen. Wer dann auch noch Kopfschüsse verteilt oder seinen Gegner gar ihm Nahkampf niederstreckt, bekommt bis maximal der vierfachen Menge an Punkten im Gegensatz zu einem normalen Abschuss oder Granatentreffer. Glücklicherweise bekommt man nach jeder Welle neue Waffen, Granaten, Claymores und Bewegungssensoren zur Auswahl. Zusätzlich stehen einem auch noch die Drohne und ein taktischer Bonus zur Verfügung, den man nach einer bestimmten Menge an überstandenen Gegnern bekommt und sich anschließend weiter auflädt. Also sollte man nach Möglichkeit sein Hauptquartier, welches man in der ersten Welle aus der Obhut der Gegner entreißen muss, aufmerksam verteidigen. Das gefällt besonders gut, auch dass sich die K.I. alles andere als dumm anstellt, selbst wenn sie, wenn man sich im Tarnmodus befindet, gerne Mal an einem vorbei sprintet. Dennoch muss sich der Modus auch negative Kritik gefallen lassen, da nur Personen, die sich in der Freundesliste befinden, wie auch schon im Koop-Modus, als menschlichen Mitspieler agieren können. Im Koop- bzw. Kampagne-Modus hat man zumindest noch die K.I. als Mitspieler, anders wie im Guerrilla-Modus. Hier hätte man auch eine Suchfunktion für andere Spieler einbauen dürfen oder sogar sollen. Multiplayer (Rivalität): Der Rivalitäts-Modus, der sich auch Mehrspieler-Modus nennt, verläuft mehr oder weniger, wie schon aus anderen Shootern bekannt. In der Konflikt-Spielweise gilt es einen Versorgungsposten für Munition, Spawnpoint oder auch Mal eine mobile Funkstation, um Daten zu sichern, eine gewisse Zeit zu halten. Eventuell muss auch ein V.I.P. ausgeschaltet werden, der automatisch festgelegt wird. Glücklicherweise benötigt man hierzu keine Freunde, die am Spiel teilnehmen, da eine automatische Suche vorhanden ist. Gewinner ist das Team mit den meisten Punkten. Für das Erfüllen der zufälligen Aufgaben gibt es Teampunkte oder sogar eine Belohnung. Bei Unentschieden gewinnt das Team mit den meisten Teamwork-Punkten. Solche Punkte kommen zustande, wenn z.B. ein Teammitglied gerettet wird, wenn es unter feindlichem Beschuss steht oder einen Sanitäter benötigt. Natürlich gibt es auch ein Level-System. Hier kann man zwischen drei Klassen wählen. Da wären der Späher, der Techniker und der Schütze. Für jede Klasse gibt es verständlicherweise andere Waffen, die im Gunsmith optimiert werden können. Dabei kostet jede Optimierung einen Zubehör-Credit, welche man nach einem Stufenaufstieg bekommt. Um neue Waffen oder bestimmte Zubehörteile freizuschalten, muss man ein gewisses Level erreicht haben. Ab Level 20 wird es hier interessant.

Selbstverständlich lässt sich auch die restliche Ausrüstung und das Aussehen bzw. die Erscheinung des Kämpfers für Zubehör-Credits anpassen.

Des weiteren gibt es auch noch drei weitere Spielweise für den Multiplayer, darunter bspw. Belagerung. Dieser Modus besteht aus einem Angreifer- und Verteidigerteam. Dabei hat jeder Spieler nur ein Leben, falls es das angreifende Team nicht schafft das zu zerstörende Objekt zu vernichten gewinnt das Verteidigerteam eine Runde, falls doch verliert das Verteidigerteam eine Runde. Selbiges passiert, wenn ein Team ausgelöscht wird. Falls die Zeit abläuft und das Objekt noch in Takt ist, gewinnt das Verteidigerteam die Runde. Sieger sind die besten aus drei Runden, somit gewinnt der, der zwei Runden für sich entscheiden kann. Die dritte Spielweise wurde mit der Saboteur-Spielweise realisiert. In diesem Modus hat jedes Team etwas zu verteidigen und somit auch anzugreifen, jedoch ist nur eine Bombe vorhanden. Diese befindet sich an einem zentralen Punkt der Karte. Falls keine Bombe gezündet wird und die Zeit abläuft, gewinnt das Team mit den meisten Teamwork-Punkten. Last but not least gibt es noch die Köder-Spielweise. Hier gibt es einen Schlüssel, der zum Hauptziel weiterleitet, doch leider auch zwei "Nieten". Falls das Angreiferteam es schafft das Hauptziel zu erreichen gewinnt dieses, ansonsten die Verteidiger. Auch hier sind wieder die besten aus drei Runden die Sieger. Multiplayer (Koop): Der Koop-Modus spielt sich im Prinzip wie die normale Kampagne. Das Interessante dabei ist aber, dass man die Kampagne noch einmal mit drei menschlichen Mitspielern erleben kann. Dabei kommt natürlich viel Freude auf, da man sich hier nicht mit der K.I. herumschlagen muss und die Simultanschüsse einen ganz neuen Stellenwert gewinnen. Ansonsten bleibt alles recht gleich.

Gunsmith: Der Gunsmith ist unter anderem DIE Neuheit in Ghost Recon Future Soldier. Mit vorher noch nicht dagewesenen Methoden kann man seine Waffe zerlegen, auf dem Schießstand ausprobieren und weiter tüfteln, bis man schließendlich das für einen perfekte Setup gefunden hat. In der Kampagne kann man nur vor einer Mission auf die Gunsmith Funktion zugreifen. Im Rivalitäts-Modus verhält es sich ähnlich. Hier müssen vor jedem Spiel die Credits im Gunsmith eingelöst werden, denn während des Spiels können nur die Teile getauscht werden, die der Spieler bereits besitzt. Diese Funktion zeigt sich als sehr gelungen und eindrucksvoll.

Fazit: Das Spiel präsentiert sich außerordentlich gut, allerdings ziehen ein paar Kritikpunkte den Gesamteindruck wieder nach unten. So ist die (nicht vorhandene) Steuerung per Maus und Tastatur sehr ärgerlich und darf nicht vorkommen. Der Support stellt hierbei auch keine große Hilfe dar und so muss oft auf ein Gamepad (vorzugsweise Microsofts Xbox 360 Controller) gewechselt werden. Die alte Engine steuert zum anfänglich schlechten Gesamtbild ihren Teil bei. Selbst einem starken System verlangt sie einiges ab, präsentiert sich dabei zwar nicht außerordentlich schlecht, aber zeigen Spiele wie Battlefield 3, Crysis 2 oder Max Payne 3, was man mit einem ähnlichen Leistungshunger alles darstellen kann. Ganz im Gegenteil dazu zeigt sich der Rest des Spiels. Die Kampagne ist fordernd und macht besonders in taktisch anspruchsvolleren Phasen einen riesigen Spaß. Das Gunsmith-System sieht klasse aus und wurde auch genauso gut ins Spiel integriert. Die Gadgets, wie z.B. die Drohne haben einen ganz klaren Nutzen und sind teils fast unverzichtbar. Der Rivalitäts-Modus stellt mit seinen eher geringfügig variierenden Spielweisen (Die Saboteur- oder Köder-Spielweise werden quasi überhaupt nicht gespielt und somit findet man auch (fast) keinen Server) eine kleine Stolperfalle im alles in allem starken neuen Ghost Recon dar. Auch wenn die Modi an sich viel Spaß machen, hätten wir uns doch etwas mehr erhofft. Doch hat man zum Ausweichen noch den Guerrilla-Modus oder die Kampagne, als Koop-Modus. Diese Modi gefallen ansonsten aber sehr, da ein zusammenarbeitendes Team hier unabdingbar sind. Auch wenn man im Koop-, wie auch Guerrilla-Modus ausschließlich mit Freunden spielen kann und das noch nicht einmal im Lan-Modus, sondern nur Online. Wertung: Mit Freuden übergeben wir dem Spiel die Wertung von:

 

Quellen: Eigen, Ubisoft Press-Kit

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