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Multimedia Hardware Testbericht

Creative ZiiSound D3x Bluetooth Modulsystem

Der Bluetooth Standard ist meistens in Mobiltelefonen zu finden, um zwischen mehreren Geräten oder mit einer Freisprecheinrichtung zu kommunizieren. Doch auch in weit mehr Bereichen der Unterhaltungselektronik hat Bluetooth Fuß gefasst, wie z.B. in Notebooks, Audio Transmittern oder anderen mobilen Geräten. Dieses Mal testen wir ein Gerät, welches für den stationären Gebrauch konzipiert wurde und trotzdem über Bluetooth verfügt: Das Creative ZiiSound D3x Lautsprechersystem.

<p style="text-align: center;" class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Bereits auf der IFA 2011 berichteten wir von einer kurzen Hörprobe des Sets und nun hat es den Weg in unsere Redaktion gefunden. Doch bevor wir uns in Details verlieren, zunächst ein paar Eckdaten zum Hersteller Creative:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Die 1981 gegründete Firma Creative Technology Limited mit Sitz in Singapur ist vorallem bekannt durch die Produktion von PC-Soundkarten, Lautsprechersystemen und mobilen Geräten wie MP3-Player, Kopfhörer und Tablets – kurz gesagt Consumer Lifestyle Produkte.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Bereits die ersten Produkte trugen den Namen „SoundBlaster“, der bis heute für Audiogeräte verwendet wird und sich immernoch hoher Beliebtheit erfreut. Weiterhin bekannt sind die Namen „Audigy“ (Sound Hardware), „X-Fi“ (Sound Hardware) und „EAX“ (Environmental Audio Extensions).</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">2002 kaufte Creative die Firma 3DLabs, welche bis Dato Grafikchips herstellte – die Produktion verlagerte sich später vollständig in den Handheld Bereich. 2009 fand eine Umbenennung in „ZiiLABS“ und eine „erneute Eingliederung in Creative Technology“ (Wikipedia) statt.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Heute findet sich der Name „ZiiSound“ auf einer Serie Lautsprecher wieder, welche alle über die gleiche Bluetooth Technologie verfügen. Die Besonderheit daran ist, dass der Benutzer selber entscheiden kann, ob er einen, zwei, oder drei Lautsprecher und/oder einen zusätzlichen Subwoofer aufstellen will – praktisch ein modulares Lautsprechersystem. Da jedes der Module über Bluetooth verfügt, fällt die Verkabelung dementsprechend einfach aus – es braucht lediglich ein Kabel für die Stromversorgung zu einer Steckdose für jeden Lautsprecher, alles Weitere funktioniert kabellos.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Als Audioquelle kann jedes Gerät dienen, welches ebenfalls über Bluetooth verfügt. Creative verwendet dabei sogar einen Codec, welcher besonders für Audiomaterial optimiert wurde (aptX). Es kann also vom Smartphone (egal ob Windows, Android oder iOS) bis hin zum Notebook so gut wie alles mit Bluetooth an Bord zum Abspielen benutzt werden.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Wir haben für diesen Test freundlicherweise ein ZiiSound 2.1 System zur Verfügung gestellt bekommen, bestehend aus 2 ZiiSound D3x Lautsprechern und einem ZiiSound DSx Subwoofer.</p> <p class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal">Erster Eindruck & Verarbeitung</p> <p class="MsoNormal">Da es sich beim Creative ZiiSound D3x um ein modulares Lautsprechersystem handelt, muss man auch jedes Modul einzeln erwerben und bekommt somit mehrere einzeln verpackte Lautsprecher. Der ZiiSound D3x Lautsprecher ist derzeit für ca. 130€ und der ZiiSound DSx Subwoofer für ca. 140€ erhältlich, was einen Gesamtpreis von ca. 400€ für ein 2.1 System ergibt.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"> </p> <table style="width: 100%;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="5"> <tbody> <tr> <td align="center"></td> <td align="center"></td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">
Nachdem wir anschließend alle Lautsprecher und den Subwoofer ausgepackt haben, nehmen wir die optischen Merkmale und die Verarbeitung unter die Lupe. Das Design der ZiiSound D3x Lautsprecher fällt relativ zurückhaltend aus. Die schwarzen, länglichen Quader sind fast überall mit schwarzem, undurchsichtigen Stoff überzogen, welcher relativ Straff am Gehäuse anliegt. An der zum Benutzer zugewandten Stirnkante ist eine Bedienleiste untergebracht, welche sich mit einer Absenkung in die Form einfügt. Dort sind die wichtigsten Bedienelemente untergebracht, ein „Connect” Button, ein „Link” Button, einige LEDs, zwei Buttons zur Lautstärkeregelung, sowie der „ZiiSound” Schriftzug. Die Abdeckkappen an den Flanken sind aus Kunststoff mit schwarz glänzendem Finish und auf der Rückseite befindet sich ein Power-Button, eine Buchse für das Stromkabel, sowie ein Aux-In Anschluss (3,5mm Klinke). Außerdem sitzt die Reflexöffnung auf der Rückseite, welche ebenfalls aus schwarzem Kunststoff besteht und bündig mit dem Gehäuse abschließt. Auf der Unterseite befinden sich lediglich 4 Gummipuffer als Standfüße und man erkennt das schwarze Kunststoffgehäuse, welches mit 12 Schrauben zusammengehalten wird.</p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <table style="width: 100%;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="5"> <tbody> <tr> <td align="center"></td> <td align="center">
</td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">
Insgesamt ist die Qualitätsanmutung des ZiiSound D3x Lautsprechers sehr hoch, das Design wirkt dezent und aufs Wesentliche reduziert. Die wenigen Bedienelemente wurden sinnvoll angebracht und lassen den Lautsprecher nicht überladen wirken. Der schwarze Stoff verweigert leider jeglichen Blick auf die Membranen des Lautsprechers, allerdings lässt sich feststellen, dass jeder Lautsprecher einen rechten und linken Kanal hat. Er fühlt sich zudem sehr schwer an, das Gewicht liegt nominell bei 1,79Kg für einen Lautsprecher - ein schwerer Lautsprecher ist immer ein gutes Zeichen für hochwertige Komponenten. Auf dem Papier klingt das nicht nach viel, allerdings ist das für diese Größe (9,5x41x9cm) schon ein guter Wert.</p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <table style="width: 100%;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="5"> <tbody> <tr> <td align="center"></td> <td align="center">
</td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Auch der Subwoofer kommt im stimmigen Design daher. Es handelt sich um einen relativ kompakten Quader mit abgerundeten Kanten, welcher zwar nicht exakt Würfelförmig ist, aber trotzdem gut dasteht. Die Besonderheit beim ZiiSound DSx Subwoofer ist, dass er mit 3 Treibern bestückt wurde und mit dem Druckkammer Prinzip arbeitet, d.h. dass er über keine Reflexöffnung verfügt und im Inneren durch die Lautsprecherchassis Druck aufgebaut wird. Das ist zwar kein neues Prinzip, allerdings findet man es im Home Audio Bereich eher selten. Auch die Membranabdeckungen des Subwoofers sind aus schwarzem Stoff und somit relativ undurchsichtig, jedoch kann man mit Hilfe einer Taschenlampe einen leichten Blick auf die Membranen erhaschen. Diese haben eine ungefähre Größe von jeweils 6 Zoll, was für einen Subwoofer relativ wenig ist, allerdings handelt es sich hier um 3 verbaute Chassis, welche in einem Gehäuse zusammenwirken. Im Klangtest wird sich zeigen, wie gut dieses Konzept funktioniert.</p> <p class="MsoNormal">
Die komplette Frontseite des Subwoofers ist stoffüberspannt und beinhaltet zudem eine versteckte, weiße LED in der oberen rechten Ecke, sowie das ZiiSound Logo auf der Unterseite, während die anderen Stoffabdeckungen kreisförmig und an der Seite angebracht sind. Auf der Rückseite befindet sich ein Anschlussterminal mit einem 2-Pin Anschluss für das Kaltgerätekabel, einem Potentiometer zur Lautstärkeregelung und einem „Link” Button. Die Aufschrift verrät uns, dass es sich um den ZiiSound DSx Subwoofer handelt und die Creative eigene „SLAM” Technologie beinhaltet (Symmetrically Loaded Acoustic Module). Zudem findet man unten noch einige Prüfzeichen, darunter eines vom TÜV-Rheinland, sowie ein CE Prüfzeichen.</p> <p class="MsoNormal">
Das Gewicht des Subwoofers liegt bei 4,63Kg bei einer Größe von 22x22x29cm. Insgesamt macht er einen sehr kompakten Eindruck.
Am Ende dieses Kapitels gibt es noch eine kurze Zusammenfassung der technischen Daten:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <table class="contenttable" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"> <tbody> <tr> </tr> <tr> <td class="head" style="text-align: center;" colspan="4">Technische Daten</td> </tr> <tr> <td width="50%">Abmessungen:</td> <td width="50%">9,5x41x9cm (D3x), 22x22x29cm (DSx)</td> </tr> <tr> <td>Gewicht:</td> <td>1,79Kg (D3x), 4,63Kg (DSx)
</td> </tr> <tr> <td>Bluetooth Version:
</td> <td>Bluetooth 2.1 + EDR (Enhanced Data Rate)
</td> </tr> <tr> <td>Bluetooth Profile:
</td> <td>A2DP (Stereo Signal), AVRCP (Fernsteuerung)
</td> </tr> <tr> <td>Codecs:</td> <td>SBC, aptX
</td> </tr> <tr> <td>Reichweite Bluetooth-Geräte:
</td> <td>bis 10m
</td> </tr> <tr> <td>Reichweite Lautsprecher:
</td> <td>bis 30m
</td> </tr> <tr> <td>Aux-Eingang:</td> <td>3,5mm Stereo Klinke
</td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal">Aufstellung & Setup</p> <p class="MsoNormal">Die Aufstellung gestaltet sich bei einem kabellosen 2.1 System relativ leicht, immerhin gibt es kaum Kabel, die verlegt werden müssen. Wir positionieren einen Lautsprecher links, einen rechts und den Subwoofer dazwischen auf dem Boden. Nachdem für jeden Lautsprecher auch eine Steckdose gefunden wurde, können sie auch in Betrieb genommen werden.</p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <table style="width: 100%;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="5"> <tbody> <tr> <td align="center"></td> <td align="center">
</td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">
Zunächst müssen wir ein Setup vornehmen und spezifizieren, wieviele Lautsprecher wir benutzen und welche Position jeder Einzelne einnehmen soll. Dazu soll laut Anleitung ein „Master-Lautsprecher” definiert werden, welcher später alle anderen Satelliten steuert.</p> <p class="MsoNormal">
Diesen schalten wir mittels der Power-Taste als erstes ein, halten die Link-Taste 5 Sekunden lang gedrückt und können nun die anderen Lautsprecher verbinden. Dazu schalten wir den zweiten Satelliten ein und drücken ebenfalls 5 Sekunden lang die Link-Taste, anschließend erkennt der Lautsprecher automatisch dessen Position und ist von nun an im System integriert. Als letztes drücken wir die Link-Taste an der Rückseite des Subwoofers und warten, bis die LED dauerhaft leuchtet, dann ist auch dieser verbunden. Um das Setup abzuschließen, müssen wir nun noch kurz die Link-Taste am Master-Lautsprecher drücken und die Einstellungen werden gespeichert.</p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <table style="width: 100%;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="5"> <tbody> <tr> <td align="center">
</td> <td align="center"></td> </tr> </tbody> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">
Alternativ kann man auch einen sogenannten „Party-Modus” einrichten, in dem es keinen expliziten linken und rechten Kanal gibt, sondern jeder Lautsprecher beide Kanäle übernimmt (jeder Lautsprecher besitzt eine Stereo-Bestückung, ausgenommen der Subwoofer). So kann man z.B. die Module weitläufiger im Raum verteilen, und hört trotzdem beide Stereokanäle bei der Musikwiedergabe.</p> <p class="MsoNormal">
Um nun Musik abspielen zu können, benötigen wir nur noch ein Bluetooth-Audiogerät. Wir entscheiden uns für einen iPod Touch 4G, welcher über die nötige Ausstattung verfügt. Weiterhin wollen wir ein Apple MacBook Pro und ein Nokia X3 zum Test verwenden.</p> <p class="MsoNormal">
Nachdem man ein 2.1 System zuvor eingerichtet hat, findet man bei der Suche nach Bluetooth Geräten einen Eintrag namens „ZiiSound D3x System”. Zuvor muss man allerdings erst am Master-Lautsprecher 5 Sekunden lang die Connect-Taste drücken. Wenn ein Bluetooth Gerät einmal gekoppelt wurde, kann man es in Zukunft einfach automatisch verbinden lassen, und das ZiiSound System wacht selbstständig aus dem Stand-By Modus auf. Somit funktioniert das Bluetooth Audiogerät also somit praktischerweise als Fernbedienung für das Lautsprechersystem und man erspart sich den Gang zum Master-Lautsprecher, um das System einzuschalten. Auch bei unseren anderen Testgeräten, wie einem Mobiltelefon und einem Notebook klappte der Bluetooth Verbindungsaufbau problemlos.</p> <p class="MsoNormal">
Vor Kurzem hatten wir ein Paar AirPlay Lautsprecher im Test, welche ebenfalls kabellos mit dem Audiogerät kommunizieren. Vorteil dieser Methode war, dass es auf allen Geräten eine einheitliche Lautstärke gab, man konnte auf dem iPod die Lautstärkesteuerung vornehmen, welche automatisch mit den Lautsprechern synchronisiert wurde. Beim Creative ZiiSound D3x System gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten die Lautstärke zu steuern: Zum Einen gibt es einen Lautstärkeregler in Form von einem Plus und einem Minus Knopf am Lautsprecher, zum Anderen kann man im Audiogerät die Lautstärke steuern, sodass sich immer zwei verschiedene Grundlautstärken ergeben, welche nicht synchronisiert sind. Es kann also sein, dass man die Lautstärke im Quellgerät auf 100% einstellt und die Gesamtlautstärke trotzdem relativ leise ist, weil im Lautsprecher eine andere Einstellung vorliegt. Es ist also fraglich, ob ein Lautstärkeregler am Lautsprecher wirklich notwendig gewesen wäre, da es hier die Einstellung nur unnötig verkompliziert. Stattdessen könnte man in jedem Quellgerät auch die Lautstärke selbst einstellen.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p style="text-align: center;" class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal">
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man sicherlich nicht um die Verwendung des Handbuchs drumherumkommt, allerdings das Setup sehr zuverlässig von der Hand geht. Eine einmal aufgebaute Verbindung ist sicher und bleibt auch stabil. Wenn man die Schritte des Setups einmal erledigt hat, geht es beim nächsten Mal gleich einfacher von der Hand und man braucht das Handbuch nur noch in seltenen Fällen. Insgesamt ist das Konzept stimmig und die Einrichtung funktioniert gut.</p> <p class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal">Bedienung & Klang</p> <p class="MsoNormal">Nun, da wir erfolgreich das Lautsprecher-Setup vorgenommen haben, können wir direkt loslegen und uns etwas Klangmaterial zu Ohre führen. Wir verbinden uns mit einem iPod Touch 4G mit dem ZiiSound D3x System und finden in der Musik-App automatisch das Symbol zur Lautsprecherauswahl, was wir auch von der AirPlay Wiedergabe kennen. Von nun an spielt der iPod alle Audiosignale über die ZiiSound Lautsprecher ab.</p> <p class="MsoNormal">
Wir suchen uns einige persönliche Lieblingssongs heraus und spitzen die Lauscher. Der erste Eindruck ist zunächst recht neutral: Die Lautsprecher klingen unaufgeregt, zunächst etwas durchschnittlich im Klangbild, jedoch nicht schlecht. Nachdem der Basspegel auf ein angenehmeres Level abgesenkt wurde (etwas unter der Hälfte der Skala), klingt das System auch etwas ausbalancierter.</p> <p class="MsoNormal">
Die Detailzeichnung der Hauptlautsprecher ist okay, hier gibt es bessere, aber auch durchaus schlechtere Ergebnisse in dieser Preisklasse. Mitunter wünscht man sich noch etwas mehr Würze im Hochtonbereich, manchmal kommen einem die Höhen eher wie ein F-laut als ein S-laut vor. Da wir die Chassisbestückung der Lautsprecher allerdings nicht kennen, lässt sich nichts weiter über etwaiges Potential der Lautsprecher aussagen. Insgesamt klingen die Höhen nüchtern, eventuell etwas zurückhaltend, aber dennoch ausreichend präsent.</p> <p class="MsoNormal">
Der Mittenbereich findet auch durchschnittlich ausgeprägt statt, mitunter hat man allerdings das Gefühl, dass einige Bereiche aufgrund mangelnden Klangvolumens untergehen. Dies fällt allerdings nur im Direktvergleich zu ausgewachsenen Standlautsprechern auf, insgesamt klingen die kleinen Satelliten relativ ausgewachsen. Wer gerne weiträumig instrumentalisierte Musik, wie z.B. Orchestermusik oder Live-Konzerte hört, vermisst eventuell etwas mehr Bühnenpräsenz und Klangraum. In einer kleineren Hörumgebung bilden die Lautsprecher allerdings ausreichend gut ab und für diesen Preisbereich ist der Klang als absolut zufriedenstellend einzuordnen.</p> <p class="MsoNormal">
Der Subwoofer soll im Folgenden eine kurze Widmung im Einzelnen bekommen, da er im System eine Sonderstellung einnimmt. Tatsächlich waren die Erwartungen an diesen eher kleinwüchsigen Basskubus nicht besonders hoch - und doch überraschte er mit außerordentlicher Spielfreude. Das Bassbild ist geprägt durch erstaunlich tief reichenden Bass und doch recht subjektiv wahrgenommener Linearität bis in die unteren Mittenbereiche hinein. Man hat das Gefühl, einen sehr gut ausbalancierten Subwoofer vor sich zu haben, denn die Gleichmäßigkeit, mit der der Subwoofer spielt, kann durchaus überzeugen. Er verleiht der Musik die nötige Homogenität und den nötigen Klangumfang, ohne aufdringlich zu klingen oder zu Dröhnen. Auch in tiefen Frequenzen klingt er trocken, knackig und auf den Punkt genau. Dank seiner kompakten Größe kann man ihn auch problemlos in kleineren Räumen verstauen. Hier zeigt die SLAM Technologie von Creative, was sie kann. Der Subwoofer überzeuge uns im Test auf ganzer Linie - zwar ist er nicht so tief reichend wie ein ausgewachsener 15 Zoll Heimkinosubwoofer, welcher zum Vergleich bereit stand, dennoch holt er aus seinem spärlichen Gehäusevolumen einiges an Klang heraus.</p> <p class="MsoNormal">
Insgesamt fällt der Klang des Creative ZiiSound D3x Systems sehr homogen, unaufgeregt und angenehm auf. Es bietet soliden Hörkomfort und klingt auch nach längeren Etappen nicht anstrengend oder ermüdend. Zwar ist der Klang auch etwas durch das geringe Gehäusevolumen eingeschränkt, dennoch bietet er genug Qualität, um Hörer jedes Musikgenres zufrieden zu stellen. Hörer mit höheren Ambitionen greifen dagegen eher zu größeren Lautsprechersystemen, müssen dafür aber auch wesentlich mehr Geld ausgeben.</p> <p class="MsoNormal"></p> <p class="MsoNormal">Fazit</p> <p class="MsoNormal">Für einen Systempreis von ca. 400€ (02/2012) bietet Creative ein Lautsprecherset, welches über kabellose Bluetooth Technologie verfügt, einen höheren Anspruch an Design hat und auch klanglich überzeugen soll. Tatsächlich bekommt man mit diesem Paket eine ganze Menge geboten fürs Geld.</p> <p class="MsoNormal">
Man hat als Benutzer die freie Wahl, ob man sich ein 1.0, 1.1, 2.0, 2.1, 3.0, oder 3.1 System zusammenstellen will, wobei man die Lautsprechermodule exakt auf seine Räumlichkeiten abstimmen kann. Dementsprechend kommt man um die Konfiguration des Systems nicht herum, wozu man auch schon mal die Bedienungsanleitung zu Rate ziehen muss. Allerdings funktioniert das Setup zuverlässig und reibungslos und nachdem wir alle Schritte der Anleitung befolgt hatten, konnten wir auch gleich mit dem Musikhören loslegen. Das System speichert unsere Konfiguration und ist in Zukunft immer sofort bereit, sobald wir eine Bluetooth Verbindung hergestellt haben.</p> <p class="MsoNormal">
Erfreulicherweise ist die Kompatibilität dieser Streaming-Variante sehr hoch und so können Mobiltelefone / Smartphones, MP3-Player, Notebooks und andere Geräte, welche über den Bluetooth Standard verfügen, mit dem ZiiSound D3x System gekoppelt werden.</p> <p class="MsoNormal">
Dank verschiedener Audiocodecs, welche Creative über via Bluetooth unterstützt, ist auch eine hohe Wiedergabequalität gewährleistet - der Klangaspekt stellt die meisten User zufrieden. Insgesamt ist die Audioqualität sehr gut, die Wiedergabe klingt ausbalanciert, neutral und unaufgeregt. Benutzer mit hohen klanglichen Ansprüchen greifen dagegen zu teureren und besser klingenden Systemen. Der ZiiSound DSx Subwoofer leistet hervorragende Arbeit und hat trotzdem kompakte Ausmaße, was auch die Positionierung in kleinen Räumen einfach gestaltet.</p> <p class="MsoNormal">
Aufgrund des modularen Aufbaus, der gut funktionierenden Bluetooth Audioübertragung und des einfachen Bedienkonzepts bekommt das Creative ZiiSound D3x Lautsprechersystem von uns den PCMasters.de Innovations-Award.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p style="text-align: center;"></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Zum Schluss möchten wir uns bei Creative für die problemlose und freundliche Bereitstellung der Testgeräte bedanken.</p>

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