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Cooling Testbericht Hardware

PHANTEKS PH-TC14PE CPU-Kühler

Jeder aufmerksame Interessent für aktive CPU-Kühler hat sich irgendwann schon einmal gefragt, welche Masse an Produkten der Markt noch hervorbringen soll, bis eine gewisse Sättigung eintritt. So werden Jahr für Jahr etliche neue Kühler vorgestellt und dem Kunden als die „Sensationen“ verkauft. Dabei hat sich seit der Einführung der Heatpipe kein technologischer Wechsel mehr vollzogen und man begnügt sich mit Detailarbeiten. Zweifelsohne ist die Leistung der Kühler in den vergangenen Jahren auch durch Optimierung der Heatpipes angewachsen. Vergleicht man heutige Heatpipe-Kühler aber mit damaligen Spitzenmodellen wird schnell deutlich, dass der Leistungszuwachs aus dem erhöhten Materialeinsatz rührt. Einen Leistungszuwachs generieren Hersteller somit gerne durch einen erhöhten Materialeinsatz. Daraus resultieren immer größere CPU-Kühler, in welche von Generation zu Generation mehr Material verbaut wird. So überrascht es nicht selten wie offensichtlich sich die Leistung der meisten CPU-Kühler anhand der technischen Daten (Heatpipes, Kühlkörperoberfläche, Lüfter, Material, Gewicht, usw.) abschätzen lässt. Für den Kunden, ist es somit in der Regel nicht mehr all zu schwer, einen guten CPU-Kühler zu finden, wenn das Gesetzt: „Von mehr kommt mehr“ zutrifft. Allerdings fallen die Leistungsunterschiede in der Realität zwischen vielen Kühlern marginal aus, sodass der schwerere und größere Kühler manchmal gar nicht besser abschneidet als der leichtere Kontrahent. Auch spezielle neue Technologien, welche den Produkten angeblich einen immensen Leistungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz bieten, entpuppen sich in der Regel als heiße Luft. So sollte sich jeder Interessent nach wie vor ausführlich informieren, wenn der Kauf eines neuen CPU-Kühlers ansteht.

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Zudem gibt es ebenfalls eine unübersichtliche Menge an Herstellern bzw. Anbietern, welche diese besagten Kühler unter ihrem Wappen vertreiben. So kam es in der Vergangenheit nicht selten vor, dass ein Kühler vom selben Typ in zwei, drei verschiedenen Versionen angeboten wurde. Jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben! Und scheinbar ist dieser Kuchen immer noch so groß, dass es jedes Jahr neue Marken gibt, welche den Sprung aufs Erfolgstreppchen mit immer ausgefalleneren CPU-Kühlern wagen.

 

So war es das junge Unternehmen Phanteks, welches in 2011 für Aufsehen mit einer farbenfrohen Reihe CPU-Kühler im „Turmdesign“ sorgte. Hieraus möchten wir heute den Phanteks PH-TC14PE in einem ausführlichen Testbericht vorstellen.

 

 

An dieser Stelle geht ein Dank an Caseking.de für die problemlose Bereitstellung des Testmusters.

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Auch wenn der Name „Phanteks“ am Markt noch taufrisch ist, verfügt das Unternehmen bereits über ein fundiertes Wissen. Dieses entspringt den zahlreichen Mitarbeitern, die auf langjährige Erfahrungen in der Kühlersparte zurückgreifen können. Somit ist es auch kein Wunder, dass das Konzept „verschiedene Kühlerfarben“ voll und ganz aufgegangen ist. Phanteks generiert damit aus einem Kühler-Modell eine ganze Reihe an optischen „Leckerbissen“. So gelingt es, dass nahezu jeder Kunde eine für sein System passende Farbauswahl treffen kann. Erhältlich ist der Phanteks PH-TC14PE in den Ausführungen: Silber, Schwarz, Blau, Organe und Rot. Dabei sind jeweils die Kühlkörperlamellen als auch die Rotoren der Lüfter eingefärbt. Für den heutigen Test liegt uns der Phanteks PH-TC14PE in der orangen Version vor.

 

Eine dem europäischen Markt optisch gerechte Verpackung bietet dem CPU-Kühler einen hervorragender Schutz, sodass die kostbare Fracht jeden Kunden unbeschadet erreichen sollte. Beim Auspacken fällt neben dem CPU-Kühler der Lieferumfang ins Auge. Hier erwarten den Kunden etliche Kleinteile für die Befestigung des Phanteks PH-TC14PE. Ebenfalls liegen eine Tube Wärmeleitpaste, Gummiabsorber, ein Adapter zur Spannungsreduzierung, ein Y-Kabel sowie ein drittes paar Lüfter-Halteklammern dem Zubehör bei. Das Installationsmaterial ist in kleinen Kunststofftüten abgepackt und für eine schnelle Übersicht zusätzlich beschriftet. Auch wenn es sich bei diesem CPU-Kühler ganz zeitgemäß um eine „Multisocket-Ausführung“ handelt, muss der Käufer dank der guten Unterteilung des Zubehörs nur zwischen AMD und Intel unterscheiden. Interessant und durchaus erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Verpackung des Montagematerials als auch der Inhalt selber ziemlich dem Installationsmaterial des Noctua NH-D14 sowie des -C14 ähnelt. Dass es sich hierbei um einen Zufall handelt, ist aber unwahrscheinlich, da beide Kontrahenten die Aufschrift „Made in Taiwan“ tragen. Eine plausible Erklärung hierfür wäre, dass es keine Seltenheit in diesem Geschäft ist, wenn sich mehrere Markennamen eine Fertigungsstätte teilen. Dadurch ähneln Einzelteile oder sogar ganze Produkte der unterschiedlichen „Hersteller“ oftmals stark.

Technische Daten (Herstellerangaben)

Maße Lüfter (B x H x T)

140 x 140 x 25 mm

Lagerart

UFB Lager

Betriebsspannung

12 V DC

max. Leistungsaufnahme

1,8 W pro Lüfter

max. Umdrehungen pro min

1200 U/min

max. Luftdurchsatz

132,7 m³/h

max. Lautstärkeentwicklung

19 dB(A)

Maße Kühler (LxBxH)

159 x 140 x 171 mm

Kühlkörpermaterial

Cu/Cu/Al

Befestigung

Universal - Schrauben

Gesamtgewicht

970 g o.L.

Besonderheiten

Beschichtungen, 8mm Heatpipes

 

Eine ausführliche Einbauanleitung mit Schrift und Bild ist in Deutsch sowie in Englisch vorhanden. Die gesamte Installation ist wie bei jeder „Schraubmontage“ nicht schwer aber etwas zeitintensiver als bei CPU-Kühler, die auf konventionelle Halteklammern oder Push-Pins setzen. Kommen wir nun aber zum wirklich wichtigen Inhalt der Verpackung, dem Phanteks PH-TC14PE. Neben der besonderen Aufmachung im optischen Bereich bietet dieser Kühler auch aus technischer Hinsicht einige Raffinessen. Dabei muss allerdings klar unterschieden werden zwischen denen die offensichtlich ein Leistungsplus bringen und jene, die allein für ein gutes Marketing indiziert wurden. Das verwendete „Twin-Tower-Design“ ist eines der derzeit leistungsstärksten Aufbauten, wenn es wie im Falle des Phanteks PH-TC14PE mit zwei Lüftern eingesetzt wird. Phanteks verbaut in diesem CPU-Kühler fünf vernickelte Kupferheatpipes, welche die anfallende Wärmeenergie von der Bodenplatte hin zu den Kühllamellen transportieren. Dabei setzt man im Gegensatz zur Konkurrenz auf Pipes mit einem Durchmesser von 8 mm, welche eine höhere Wärmetransportleistung als die 6-mm-Variante bieten. Eine quantitative Aussage über den Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Pipes können wir allerdings nicht machen. Zumal unterliegen Heatpipes oftmals derartigen Fertigungstoleranzen, dass ein einzelner Vergleich nicht aussagekräftig wäre. Qualitativ sollten 5 Pipes vom 8-mm-Typ aber mindestens die Leistung von sechs 6-mm-Pipes erreichen. Der entscheidende Punkt ist hier aber eher der Kontakt zur Bodenplatte und dessen Verarbeitung. Zu mindestens äußerlich hat Phanteks in diesem Punkt gute Arbeit geleistet. Die vernickelte Kupferbodenplatte ist exakt plangefräst und verfügt über passgenaue Nuten, in welche die Heatpipes verlötet sind. Für einen guten Wärmeübergang sind damit alle Voraussetzungen erfüllt, sodass zu mindestens die drei mittig platzierten Pipes ihre volle Leistung ausspielen können.

 

Weiterhin sorgen zwei Pakete aus Kühllamellen für eine rasche Wärmeabgabe an die Umgebungsluft. Als Besonderheit gilt laut Phanteks die Oberflächenbehandlung der Aluminiumlamellen. Hierbei kommen zwei unterschiedliche Verfahrungen zum Einsatz, jene in ihrer Namensgebung ebenso spektakulär klingen, wie die versprochenen Wirkungen, die durch ihre Anwendung entstehen. So spricht Phanteks von „der neuesten Luft- und Raumfahrttechnik“ und erwähnt die P.A.T.S-Technologie (Physical Antioxidant Thermal Shield) sowie die C.P.S.C-Technolgie (Plasma Spraying Coating Technology). Dabei soll das P.A.T.S-Verfahren für eine Beschichtung sorgen, welche auftretende Wärmestrahlung umliegender Komponenten reflektiert. Dies hört sich nach einer recht sinnvollen Variante an die CPU-Temperatur weiter zu senken, wenn gleich die imitierenden, umliegenden Bauteile dieser Wärmereflektion wieder ausgesetzt sind. Auch die C.P.S.C-Technolgie hört sich nach einer interessanten Maßnahme an, um die Hitze effektiver abzuführen. Hierbei wird eine Oberflächenvergrößerung der Kühllamellen im Nano-Bereich bewirkt und dadurch die Fläche für den Wärmeübergang an die Umgebungsluft vergrößert. Ob diese beiden Techniken entscheidend zu einem Gewinn an „Kühlleistung“ beitragen oder ob es sich dabei um ein strategisches Marketing handelt, bleibt abzuwarten.


Die Wärmeabfuhr geschieht selbstverständlich unter Beschleunigung zweier Lüfter. Beim Phanteks PH-TC14PE handelt es sich hierbei um Axiallüfter mit 140-mm-Rotordurchmesser. Die maximale Drehzahl der Lüfter beschränkt sich dabei auf 1.200 Umdrehungen pro Minute bei 12-V-DC-Betriebsspannung. Auch die Rotorblätter der Lüfter sollen laut Phanteks eine Neuentwicklung darstellen und dank einer neuen Flügel-Geometrie eine perfekte Aerodynamik bieten. Umso gespannter sind wir nun auf die Testergebnisse!

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Unser Anliegen ist es allen Lesern und Leserinnen stets unabhängige und qualitativ hochwertige Testberichte zu bieten. Um die Qualität zu wahren scheuen wir daher keine Mühen um die angewandten Testverfahren zeitgemäß zu halten und durch kontinuierliche Weiterentwicklung unsere Messungen zu verfeinern.

Besonders im Bereich der Komponentenkühlung erreicht man nur durch aufwendige Anwendung ausgewählter Messtechniken aussagekräftige Ergebnisse, die einen verlässlichen und fairen Vergleich zulassen. Im Folgenden finden Sie daher eine kurze Beschreibung unserer verschiedenen Messverfahren.

 

Thermischer Widerstand

Für die Messung des thermischen Widerstandes kommt bei sämtlichen CPU-Kühlern ein CPU-Dummy zum Einsatz, der die Abmessungen einer aktuellen AMD Phenom II CPU hat. Der CPU-Kern verfügt über eine variable Heizleistung bzw. Wärmeverlustleistung, wodurch in einem gewissen Rahmen auch ein sehr hoher thermischer Widerstand unterhalb von kritischen Temperaturen ermittelt werden kann. Dabei werden alle gemessenen Temperaturen über einen A/D-Wandler auf einen PC geschrieben, der uns als Datenlogger und zur weiteren Verarbeitung der Messergebenisse dient. Der große Vorteil bei diesem Messaufbau ist die Nachvollziehbarkeit und quantitative Kenntnis aller vorhandenen Wärmeströme, wodurch eine genaue Berechnung der Ergebnisse erst möglich wird. An dieser Stelle möchten wir uns bei EKL bedanken, die uns beim Bau des neuen Dummys unterstützten!

 

Schalldruckpegel

Akustik, insbesondere die Ermittlung des Schalldruckpegels, ist eine Wissenschaft für sich. Dabei sollten sich alle Leser und Leserinnen davon frei machen, dass die Angabe des Schalldruckpegels in dB(A) eine unabhängige Aussage über die wahrgenommene Lautstärke eines Lüfters macht. So kann die Schalldruckpegelmessung an einem und demselben Lüfter völlig unterschiedliche Werte erzeugen, die in Abhängigkeit zum Messgerät, zum Messaufbau, zur Umgebung und zu Störquellen stehen. Zudem kommt die Tatsache, dass Schall von jedem Individuum anders wahrgenommen und bewertet wird. Eines dieser Probleme würde sich durch Anwendung der entsprechenden Norm lösen lassen. In der Praxis ist dies aber selbst für vielerlei Industrieunternehmen zu aufwendig und kostspielig. Daher lässt sich speziell in der IT-Branche kein Vergleich zwischen den Angaben verschiedenen Hersteller machen. Gerade weil bei jedem Lüfter bzw. CPU-Kühler ortsabhängig unterschiedliche Schallreflexionen entstehen treten bei verschiedenen Kunden auch andere Schalldruckpegel auf. Grunddessen wird hier in einer speziellen Box gemessen, die einerseits Störquellen von außerhalb abschottet und andererseits den Schalldruckpegel durch einen hohen Reflexionsgrad entsprechend anhebt. Dieses Verfahren stellt sicher, dass wir Messungen über eine große Bandbreite der Rotordrehzahl durchführen können. Dank der Messbox sowie einer gemittelten Langzeitaufnahme des Schalldruckpegels erreichen wir zudem eine hohe Wiederholbarkeit der Messergebnisse.

Wahrnehmung des Schalldruckpegels

Sektor

Schalldruckpegel Beschreibung der Akustik

I

<35 dB(A)
"lautlos"

II

35 dB(A) - 40 dB(A)
kaum wahrnehmbar

III

40 dB(A) - 45 dB(A) sehr leise (Geflüster)

IV

45 dB(A) - 50 dB(A) hörbar (aber nicht störend)

V

50 dB(A) - 55 dB(A) hörbar (u.U. störend)

VI

55 dB(A) - 60 dB(A) laut

VII

60 dB(A) - 65 dB(A) sehr laut

VIII

>65 dB(A)
extrem laut

Rotordrehzahl

Verfügt der Lüfter über ein Tachosignal, wird es über einen Frequenzmesser ausgelesen. Dieses Messverfahren wird in fast allen Fällen angewandt. Bei Lüftern ohne Tachosignal wird die Rotordrehzahl mit Hilfe eines Laser-Tachometers ermittelt. Bevor die Messwerte notiert werden hat der Lüfter ca. 5 min Zeit um seine Rotordrehzahl bei vorgegebener Betriebsspannung zu erreichen.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme spielt bei den gängigen Lüfter-Typen häufig nur eine Nebenrolle. Heute sind die Unterschiede zwischen einigen Produkten jedoch so minimal, dass eben auch solch ein Punkt die Kaufentscheidung beeinflussen kann. Vor der Aufnahme der Messwerte hat der Lüfter ca. 5 min Zeit um seinen Strom bei vorgegebener Betriebsspannung zu erreichen. Anschließend wird die Leistungsaufnahme ermittelt. Bei CPU-Kühlern ist der Lüfter während der Messung selbstverständlich am Kühlkörper montiert.

 

Anlaufspannung

Beim Ermitteln der Anlaufspannung wird der Lüfter an eine kleine Spannungsquelle angelegt, welche stufenweise in 100 mV großen Schritten erhöht wird. Sobald ein deutliches Drehen des Lüfters erkennbar ist wird die Betriebsspannung bzw. die Anlaufspannung notiert.

 

Gewicht

In Anbetracht der riesigen Materialschlachten, welche sich viele Hersteller seit einiger Zeit bieten, ist speziell bei CPU-Kühlern das Gewicht ein entscheidendes Kriterium für die Bewertung des gemessenen thermischen Widerstandes. Zudem wird durch das Wiegen des jeweiligen Testmusters die Herstellerangabe überprüft. Gewogen werden zum einen der gesamte CPU-Kühler und zum anderen nur der Kühlkörper ohne Lüfter.

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Schalldruckpegel [Lp/dB(A)]

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

33,2

37,0

42,5

45,4

47,2

50,4

53,0

56,2

Noctua NH-D14

32,9

36,5

42,0

46,9

48,8

51,7

54,5

56,8

Prolimatech Megahalems

42,5

49,0

53,6

57,5

59,2

62,2

63,9

65,3

Scythe Yasya

43,6

49,6

53,9

57,7

61,7

62,2

63,1

64,9

Scythe Susanoo

35,8

42,1

46,8

51,0

54,5

57,5

60,6

62,7

Phanteks PH-TC14PE

38,4

43,1

47,9

49,1

51,6

53,6

55,1

56,8

 

Der Messbereich des verwendeten Schalldruckpegel-Messgerätes geht von 30 dB(A) bis 130 dB(A). Unterhalb von 30 dB(A) ist es somit nicht möglich den Kurvenverlauf korrekt darzustellen. Für eine genaue Betrachtung sind deshalb die Angaben aus den entsprechenden Wertetabellen zu beachten.

Die angegebenen Temperaturen setzen sich aus Umgebungstemperatur und Übertemperatur zusammen. Für einen bestmöglichen Vergleich wurden dabei die Umgebungstemperaturen der einzelnen Testdurchläufe rechnerisch korrigiert und auf denselben Wert gebracht. Der eingesetzte CPU-Dummy, welcher die Maße eines AMD Phenom II hat, ist hierbei mit 80 W bzw. 130 W Wärmeverlustleistung behaftet. (Tamb = 30°C [bei 80W], Tamb = 35°C [bei 130W])

Temperatur [tK/°C] bei 80W

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

100,4

75,1

62,0

57,6

53,9

51,5

50,1

49,0

Noctua NH-D14

45,2

43,4

42,1

41,4

41,0

40,6

40,4

40,1

Prolimatech Megahalems

42,3

41,1

40,6

40,1

39,8

39,8

39,6

39,5

Scythe Yasya

42,4

41,6

41,0

40,6

40,3

40,2

40,0

39,9

Scythe Susanoo

42,6

41,8

41,4

41,1

41,0

40,7

40,6

40,6

Phanteks PH-TC14PE

42,3

41,4

40,8

40,3

40,0

39,8

39,6

39,4

 

 

Temperatur [tK/°C] bei 130W

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

149,4

108,3

87,0

79,9

73,9

70,0

67,6

65,9

Noctua NH-D14

59,7

56,7

54,6

53,5

52,8

52,3

51,9

51,4

Prolimatech Megahalems

55,0

53,1

52,2

51,4

51,0

50,9

50,6

50,5

Scythe Yasya

55,2

53,9

52,8

52,2

51,8

51,5

51,3

51,1

Scythe Susanoo

55,4

54,2

53,6

53,1

52,8

52,4

52,3

52,2

Phanteks PH-TC14PE

55,0

53,5

52,6

51,8

51,3

50,9

50,6

50,3

 

 

Thermischer Widerstand [Rth/(K/W)]

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

0,880

0,564

0,400

0,345

0,299

0,269

0,251

0,238

Noctua NH-D14

0,190

0,167

0,151

0,142

0,137

0,133

0,130

0,126

Prolimatech Megahalems

0,154

0,139

0,132

0,126

0,123

0,122

0,120

0,119

Scythe Yasya

0,155

0,145

0,137

0,132

0,129

0,127

0,125

0,124

Scythe Susanoo

0,157

0,148

0,143

0,139

0,137

0,134

0,133

0,132

Phanteks PH-TC14PE

0,154

0,142

0,135

0,129

0,125

0,122

0,120

0,118

Seite 5

 

Lüfterdrehzahl [n/rpm]

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

933

1332

1704

2028

2379

2709

3030

3330

Prolimatech Megahalems

1080

1281

1470

1650

1800

1920

2070

2160

Scythe Susanoo

1050

1230

1410

1560

1710

1830

1950

2049

Scythe Yasya

1032

1209

1407

1548

1668

1797

1911

2025

Noctua NH-D14 (140mm)

--

600

720

840

930

1032

1122

1212

Phanteks PH-TC14PE

630

750

816

885

990

1095

1143

1200

Noctua NH-D14 (120mm)
561 696 819 930 1050 1137 1224 1320

 

 

Leistungsaufnahme [P/W]

Betriebsspannung

5V

6V

7V

8V

9V

10V

11V

12V

AMD Boxed Kühler

0,22

0,31

0,42

0,54

0,68

0,90

1,02

1,22

Prolimatech Megahalems

0,75

1,13

1,62

2,21

2,86

3,64

4,44

5,88

Scythe Yasya

0,84

1,29

1,84

2,49

3,59

4,53

5,53

6,62

Noctua NH-D14 (140mm)

--

0,28

0,39

0,52

0,68

0,86

1,06

1,3

Scythe Susanoo

1,34

1,97

2,66

3,62

4,50

5,60

6,73

8,16

Phanteks PH-TC14PE

0,70

1,03

1,41

1,89

2,43

3,00

3,67

4,32

Noctua NH-D14 (120mm)
0,17 0,23 0,31 0,40 0,51 0,63 0,78 0,94

 

 

 

 

Seite 6

Was verbirgt sich nun hinter dem neuen Phanteks PH-TC14PE? Unsere Ergebnisse belegen eindeutig, dass wir es hier mit einem wirklich leistungsstarken CPU-Kühler zu tun haben, der in unserer Testgeschichte bis heute die besten Leistungswerte erzielt. Für eine hohe „Kühlleistung“ benötigt dieser CPU-Kühler im Gegensatz zur Konkurrenz deutlich weniger Rotordrehzahl der verbauten Lüfter und ist somit erheblich leiser. Lediglich bei sehr geringem Luftdurchsatz steigen der thermische Widerstand des Kühlers und die damit verbundene CPU-Temperatur stärker an. Bis auf den Scythe Susanoo kann aber auch in diesem Bereich mit sehr geringer Geräuschemission kein weiterer Kontrahent dem Phanteks PH-TC14PE das Wasser reichen.

 

 

Ob dieser Leistungsvorsprung durch die Vielzahl an wundersamen Technologien zustande kommt, konnten wir im Detail allerdings nicht ausmachen. Die Vermutung, dass Phanteks hier aber etwas dick aufträgt liegt durchaus nahe. Ausschließen können wir die Funktion der Beschichtungen hingegen auch nicht, sodass wie immer nur das Zusammenwirken aller Techniken bewertet werden kann. Und hier schlägt sich der Phanteks PH-TC14PE wirklich sehr gut.

 

Die Verarbeitungsqualität des gesamten CPU-Kühlers ist sehr gut und auch der Lieferumfang weiß zu gefallen. Zudem ist die Optik vielfältig und sollte eine Vielzahl der Kunden zufriedenstellen. Das einzige Manko bleibt der hohe Preis von über 80 Euro, der viele Interessenten abschrecken wird. Alles zusammen bringt dem Phanteks PH-TC14PE unsere Empfehlung ein. Herzlichen Glückwunsch!

Sockelkompatibilitätsliste (Herstellerangaben)

Sockel

775

939

940

AM2(+)

AM3(+)

FM1

1155/56

1366

2011

AMD Boxed Kühler

nein

ja

ja

ja

ja

ja

nein

nein

nein

Noctua NH-D14

ja

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Prolimatech Megahalems

ja

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

nein

Scythe Susanoo

ja

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

nein

Scythe Yasya

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

Phanteks PH-TC14PE

ja

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

* kompatibel mit separatem Aufrüst-Kit

Preisvergleich (Stand 28.05.2012)

Sockel

Preis

Bezugsquelle

AMD Boxed Kühler

--

--

Noctua NH-D14

64,83 EUR

Geizhals.at

Prolimatech Megahalems

48,61 EUR

Geizhals.at

Phanteks PH-TC14PE

83,24 EUR

Geizhals.at

Scythe Yasya

33,74 EUR

Geizhals.at

Scythe Susanoo

68,75 EUR

Geizhals.at

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