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Battlefield 4 Games Testbericht Testbericht Games

Große Erwartungen: Battlefield 3 im Test

Mehr als sechs Jahre sind seit dem Release von Battlefield 2 vergangen, bis heute ist es einer der beliebtesten Online-Shooter. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Spielercommunity an einen Nachfolger und da Battlefield Bad Company 1 und 2 von einigen Fans kritisch beäugt wurden und man ihnen die Rolle des Nachfolgers nie vollständig zugestehen wollte richteten also alle ihre Hoffnungen auf Battlefield 3. EA und DICE heizten die Erwartungshaltung weiter an, mit Trailern und vollmundigen Versprechungen wurde über Monate hinweg ein außerordentlich hochentwickeltes und umfangreiches Spiel angekündigt.

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Die Live-Demonstration des Spiels während der Electronic Entertainment Expo (E3) sorgte zum Anfang der „Messesaison“ (kurz nach der E3 fanden die Gamescom, die Pax Prime und die Tokyo Gameshow statt) für den vorläufigen Höhepunkt des Spannungsbogens der erst mit der offenen Betaphase im Oktober kurz vor dem Release getoppt wurde. Auch an uns ist diese Entwicklung nicht vorübergegangen, wir haben seit den ersten Ankündigungen regelmäßig über Neuigkeiten zu Battlefield 3 berichtet, da ist es nur logisch dass wir uns nun mit einem ausführlichen Review die PC Version einmal genauer ansehen.

Battlefield 3 Innenstadt

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Bei einem mit solcher Spannung erwarteten Spiel wie Battlefield 3 stellt sich wohl fast jeder Interessierte die Frage „Läuft Battlefield 3 auf meinem PC“. Während Konsolenspieler traditionell von dieser Frage verschont bleiben ist sie für viele Besitzer von PCs eine alte Bekannte. Wir haben Battlefield 3 daher auf verschiedenen Systemen unterschiedlicher Leistungsklassen mit unterschiedlichen Einstellungen ausprobiert um so ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Zum Test der Performance haben wir die Einzelspielermissionen „Donnerlauf“ und „Operation Guillotine“ auf den verschiedenen Systemen unter den angegebenen Einstellungen gespielt und die Performance in Bildern pro Sekunde (Frames per Second, FPS) ausgelesen und diese Resultate miteinander verrechnet. Hierzu sei gesagt, dass auch bei FPS-Raten knapp unter der oft zitierten 25er Marke ein relativ flüssiges Gameplay bestehen bleibt, so das sich z.B. Panzerfahrten auch mit 21-22 FPS noch annehmbar bestreiten lassen, in den Infanteriesequenzen reicht diese Performance jedoch leider nicht aus.

Unsere Testsysteme im Überblick:

System 1: Intel Core i5-2500K übertaktet auf 4,5 Ghz, Radeon HD 6970, 8 Gigabyte RAM, Windows 7 Professional.

System 2: Intel Core i7-2600K übertaktet auf 4,5 Ghz, Geforce GTX 460 um ca 15% übertaktet, 4 Gigabyte RAM, Windows 7 Professional.

System 3: Intel Pentium Dual-Core E2180 übertaktet auf 3 Ghz, Radeon HD 3870, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, Windows 7 Professional.

Diese Systeme haben die folgenden Resultate erzielt:

Battlefield 3 FPS

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Hat man einmal Grafikeinstellungen gefunden die auf dem eigenen System ausreichend gut laufen und ein flüssiges Spielerlebnis bieten dann erhält man in allen Bereichen eine schöne Optik. Die Unterschiede der drei unteren Stufen sind zwar erkennbar aber auch auf der niedrigsten Einstellung bietet Battlefield 3 optisch ansprechend. Die weitreichende aber natürlich nicht allumfassende Zerstörbarkeit von Map- und Dekogegenständen sorgt gemeinsam mit authentischem Brechverhalten der Lichter und der allgemeinen Optik des Spiels für ein bislang in Spielen nicht in diesem Umfang erreichtes Maß an Realismus.

Die verschiedenen Bereiche des Spiels sind dabei alle optisch gut umgesetzt, ganz gleich ob man es mit Fahrzeugen, Infanterieeinsätzen, Häuserkampf oder Gefechten auf offenem Gelände zu tun hat liefert einem die Frostbite 2.0 Engine immer eine hervorragende Grafik. Der Look einiger Gefechte bei Nacht fällt besonders positiv auf, hier kommen authentische Blendeffekte z.B. von Taschenlampen und realistisches Brechverhalten von Lichtkegeln deutlich zur Geltung.

Battlefield 3 Low Settings

(Niedrige Grafikeinstellungen)

Battlefield 3 Mid Settings

(Mittlere Grafikeinstellungen)

Leider offenbart die Grafik an einigen Stellen auch Schwächen, diese sind aber eher auf den verwendeten (oder eben eingesparten) Designaufwand bei der Entwicklung des Spiels als auf technische Aspekte zurückzuführen. So sind beispielsweise die Schuhsolen der Soldaten nicht so detailreich gestaltet wie Gesichter oder Waffen, hier merkt man nicht dass man die Grafik auf „Ultra“ geschaltet hat. Ähnliches gilt auch für einige Fahrzeuge bzw. Wracks die auf einzelnen Karten der Einzelspielerkampagne platziert wurden, sie sind relativ unförmig modelliert und lassen sich nur sehr eingeschränkt beschädigen. Bei diesen Exemplaren ist auch ein Kaputtschiessen der Scheinwerfer (warum sind eigentlich bei allen Fahrzeugen die Scheinwerfer aktiviert?) unmöglich. Diese kleinen Schwächen schmälern den Spielspaß und den sehr positiven Eindruck den die Optikdes Spiels hinterlässt jedoch nicht nennenswert.

Battlefield 3 High Settings

(Hohe Grafikeinstellungen)

Battlefield 3 Ultra Settings

(Höchste Grafikeinstellungen)

Der Sound ist relativ Basslastig, wirkt aber nicht zuletzt deswegen sehr authentisch. Die deutschen Synchronstimmen sind gut gewählt und passen prima in die Stimmung, dass die Cutscenes hier nicht Lippensynchron sind sieht man zwar deutlich, Spannung geht dadurch jedoch keine verloren. Explosionen und Waffenfeuer nimmt man deutlich wahr, auch die Klänge von Fahrzeugen und die Zurufe von Teamkollegen sind gut wahrnehmbar.

Insgesamt bilden Grafik und Sound in Battlefield 3 ein hervorragendes Gesamtpaket welches eine actionreiche und dichte Atmosphäre erzeugt und ein hohes Maß an Spielspaß ermöglicht. Hier geht der Daumen klar nach oben.

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In diesem Abschnitt sollen keine Details zur Handlung verraten werden, wir beschränken uns daher auf die Erzählweise und das Spielerlebnis. Die ersten Missionen der Kampagne fallen durch einen hohen Anteil vorgeskripteter Ereignisse zunächst etwas negativ auf. Schnell wird aber klar dass dies nur der Eingewöhnung in die Steuerung dient und mit fortschreitendem Verlauf der Handlung nehmen diese geskripteten Ereignisse ab. Mit einer Ausnahme: In verschiedenen Situationen ist es die Aufgabe des Spielers gegnerische Soldaten im Nahkampf mit den Fäusten oder dem Messer auszuschalten. Diese Nahkämpfe sind unangenehm stark geskriptet und gleichen eher einem interaktiven Film der zur rechten Zeit die zu drückende Taste einblendet als einem freien und flexiblen Spiel. Das man in vielen Missionen von Punkt zu Punkt rennt um dort auf weitere geskriptete Eregeignisse zu warten dient zwar dem Erzählfortschritt der Storyline, nimmt aber einen Großteil der Spielmotivation.

Battlefield 3 Panzerfahrt

Die Geschichte selbst allerdings ist stimmungsvoll inszeniert und mit einem Mix aus Cutscenes und den Missionen abwechslungsreich erzählt. Der Wechsel zwischen verschiedenen Akteuren, Handlungsorten, Handlungsfäden und Zeitpunkten bietet gute Abwechslung. Wer sich an den geskripteten Ereignisssen nicht stört dem wird eine Geschichte geboten die atmosphärisch dicht erzählt wird und an Action nicht spart, Lufteinsätze stehen ebenso auf dem Programm wie Panzerfahrten und Infanteriegefechte bei Tag und Nacht.

Während der Einzelspielerkampagne lassen sich weitere kleine Schwächen beobachten, für unseren Geschmack verschwinden die Leichen ausgeschalteter Gegner, die an einzelnen Punkten scheinbar unendlich nachspawnen, etwas zu schnell. Leider fällt die Kampagne mit 11 Missionen sehr dünn aus und ist für geübte Spieler nach zwei oder drei Abenden erledigt, dies fällt jedoch kaum ins Gewicht da der Fokus bei Battlefield-Spielen schon immer auf dem Multiplayermodus lag.

Battlefield 3 Lufteinsatz

Insgesamt gelingt es der Einzelspielerkampagne jedoch gut, den Spieler mit der Steuerung und den grafischen Feinheiten des Spiels vertraut zu machen. Die Geschichte die erzählt wird weicht auffallend vom üblichen Kanon fiktiver Kriege ab, auch wenn Egoshooter und realistisches Storytelling wohl nie wirklich gut zueinander passen werden. Die Einzelspielerkampagne macht trotz kleiner Schwächen einen guten Eindruck und ermöglicht, allen die sich nicht sofort der Hektik großer Mehrspielergefechte aussetzen wollen, einen sehr gelungenen Start ins Spiel.

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Battlefield 3 Nachteinsatz

In Battlefield 3 stehen neben reinen Einzelspielermissionen im Rahmen der Kampagne auch sechs verschiedene Koop-Karten, die das gemeinsame Bestreiten von Missionen mit Freunden ermöglichen sollen, zur Verfügung. Leider waren diese Missionen während unseres Testzeitraums nicht nutzbar, jeder Versuch eine Koop-Mission zu starten endet damit dass sich das Spiel selbsständig beendete und im Battlelog eine Meldung über einen Verbindungsabbruch zum Server erschien. Eine Schwäche von der wir zwar annehmen das Dice sie zeitnah beheben wird, die aber für ein so vollmundig angekündigtes Spiel schlicht peinlich ist, hier müssen wir leider ein paar Punkte bei der Bewertung abziehen.

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In Battlefield 3 stehen im Wesentlichen drei Multiplayermodi zur Verfügung: Conquest, Rush und Deathmatch. Da diese Spielmodi jedoch in verschiedenen Varianten angeboten werden erhöht siche die effektive Zahl der Spielmodi deutlich.

Conquest (mit mehr Spielern unter dem Titel „Conquest Large“) Dies ist der klassische Spielmodus der die Battlefield-Reihe auszeichnet. Zwei Teams treten auf verschiedenen Karten unterschiedlicher Größenordnungen gegeneinander an und versuchen die Kontrollpunkte zu erobern und dort ihre jeweilige Flagge zu hissen. Wird ein Spieler eliminiert und nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne von einem Teamkollegen reanimiert muss er neu Spawnen. Das Team, welches zuerst keine Spawntickets mehr hat (beide Teams starten die Runde mit dem gleichen Kontingent) hat die Runde verloren. Neben dem Eliminieren von Mitgleidern des gegnerischen Teams können die Tickets des gegnerischen Teams auch darüber reduziert werden, dass das eigene Team die Mehrheit der Kontrollpunkte auf der Karte kontrolliert.

Battlefield 3 Im Fahrzeug

Deathmatch (als „Squad Deathmatch“ mit vier statt zwei Teams) : Hier ist der Name Programm, zwei bzw. vier Teams treten gegeneinander an um in vorgegebener Zeit so viele Frags wie möglich zu erzielen, das Team welches am Ende der Runde die meisten Frags erzielt hat gewinnt die Runde.

Rush (als „Squad Rush“ mit kleineren Teams und weniger MCOM Stationen): Dieser Spielmodus war bereits in der offenen Betaphase enthalten. Hier treten zwei Teams gegeneinander an. Auf der Map sind mehrere MCOM-Stationen verteilt, das Verteidiger-Team hat (wenig überraschend) die Aufgabe diese Stationen zu verteidigen während das angreifende Team ein bestimmtes Kontingent an Respawntickets besitzt um diese Stationen (in einer vorgegebenen Reihenfolge) zu zerstören. Gelingt die Zerstörung einer Station, bzw. die Zerstörung aller Stationen die zum aktuellen Abschnitt der Map gehören, werden neue Respawntickets auf das Konto der Angreifer gutgeschrieben und ein neuer Mapabschnitt mit einer bzw. zwei neuen Stationen wird aktiviert, entsprechend werden auch die Spawnpunkte verschoben. Gelingt es den Angreifern die letzte Station auf der Map zu zerstören haben sie die Runde gewonnen, die Verteidiger gewinnen die Runde indem sie die Angreifer solange aufhalten bis all ihre Respawntickets aufgebraucht sind.

Battlefield 3 Operation Metro

Die breite Auswahl an Spielmodi stellt erfreulich viel Abwechslung bereit, mit Conquest wird klassische Battlefield-Kost in modernem Gewand geboten die (wenn man von teilweise unbalancierten Maps einmal absieht) auf ganzer Linie überzeugt. Die Deathmatch-Varianten sind für ein Battlefield-Spiel bisher neue Features, sie erweitern Battlefield 3 neben dem stark von Taktik geprägten Conquest-Modus um eine Spielvariante die sehr viel stärker auf Action und schnelle Frags ausgelegt ist. Die Rush-Spielmodi sind ebenfalls neu und bieten einen Mix aus dem taktischen Anspruch von Conquest und der schnellen Action vom Deathmatch, die vorgegebene Reihenfolge zur Zerstörung der Stationen erinnert an die „Flag by Flag“ Spielweise aus Battlefield 2 bei der die Reihenfolge in der die Kontrollpunkte erobert werden dürfen festgelegt war. Insgesamt versprechen die abwechslungsreichen Mehrspielermodi langanhaltenden Spielspaß, eine Vielzahl von freischaltbaren Features oder Waffen sollte dabei ausreichend Anreiz bieten sich mit den verschiedenen Soldatenklassen zu beschäftigen.

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Individualisierung: Heute gehört ein gewisser Grad an individuell anpassbaren Bereichen des Gameplays zum guten Ton, auch bei Battlefield 3 finden wir entsprechende Features. Praktisch jedes Gewehr kann mit einer Reihe von Optionen an den eigenen Spielstil oder den Bedarf auf der jeweiligen Map angepasst werden.

Der erste von insgesamt drei Erweiterungsslots steht für optische Zielhilfen zur Verfügung, hier gibt es vom einfachen Visier, über unterschiedlich stark vergrößernde Zielfernrohre bis zum Infrarotdisplay eine breite Auswahl an Zielhilfen. Im Zweiten Slot werden verschiedene Bedienhilfen ausgewählt, beispielsweise stehen hier ein längs gerichteter Griff am Lauf des Gewehrs, ein zweiter senkrechter Griff oder ein Fuß zur stabilen Auflage des Gewehrs auf einer Mauer oder dem Boden zur Verfügung. Den dritten und letzten Slot haben die Entwickler für verschiedene Fähigkeiten oder Ausrüstungsmodifikationen vorgesehen, hier können Aufsätze für die Gewehrmündung oder beleuchtete Aufsätze, wie z.B. ein Laser zur Zielhilfe oder eine Taschenlampe für dunkle Schlachtfelder, gewählt werden.

Battlefield 3 Convoy

Battlelog & Origin:
Zu der für Battlefield 3 zwingend erforderlichen Software „Origin“ wurde bereits hinreichend berichtet und diskutiert. Aus unserer Sicht ist das was Publisher Electronic Arts mit den weitreichenden Rechten, zum Erheben, Speichern und Nutzen von Daten die die Spieler dem Unternehmen durch die Lizenzvereinbarung zugestehen müssen, anstellt äußerst bedenklich. Andere Magazine hatten bereits über mögliche Rechtsbrüche in der entsprechenden Lizenzvereinbarung berichtet. Uns liegt derzeit kein juristisches Gutachten vor daher beschränken wir uns an dieser Stelle auf die Betonung für wie fragwürdig wir diese Praxis halten und müssen Battlefield 3 leider einige Punkte in der Bewertung abziehen.Wäre Battlefield 3 ohne Origin vollständig spielbar würden wir diese Software nicht in die Bewertung mit einbeziehen, der Zwang zur Installation und Nutzung dieser Software lässt uns jedoch keine andere Wahl. Hier zeigt der Daumen abwärts, auch wenn dies Battlefield 3 nur bedingt angelastet werden kann.

Das Onlineportal Battlelog, welches zunächst den Eindruck erweckt ein hochspezialisiertes „Facebook für Battlefield 3“ zu sein, zeugt zwar von großen Ambitionen seitens EA bzw. Dice jedoch krankt das Portal an einigen Schwächen. Battlefield 3 Blackburn Während unserer Testphase stimmte die angezeigte Anzahl der freien Slots auf einem Server in keinem einzigen Fall und die Latenzzeit zwischen unserem Testsystem und dem Server (allgemein als „Ping“ bezeichnet) war zwar als Spalte im Serverfilter vorgesehen, wurde jedoch nie angezeigt. Als Alternative zur manuellen Auswahl eines Servers steht die Option „Quickmatch“ bereit. Diese soll anhand der eingestellten Eigenschaften einen geeigneten Server finden, leider dauert diese Suche teilweise mehrere Minuten was uns für ein modernes Spiel eindeutig zu lang ist. Versucht man mit Freunden gemeinsam zu spielen verstärkt sich dieses Phänomen, manuell ist ein Server mit der nötigen Anzahl freier Slots kaum zu finden, und die Serversuche mittels „Quickmatch“ zieht sich noch weiter in die Länge. Wir gehen jedoch hier davon aus, dass diese Schwächen ähnlich wie bei den Koop-Missionen zeitnah behoben werden und belassen es mit Blick auf die Wertung bei einem kleinen Minus. Flexible Platoons und scheinbar quantitativ unbeschränkte Freundeslisten ermöglichen die Pflege einer großen Menge von Ingame-Kontakten und wenn die Suche nach einem Server einmal abgeschlossen ist macht das gemeinsame Spiel mit mehreren Freunden doch sehr viel Spaß.

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Zum Schluss des Reviews sei vor dem Fazit eine kleine politische Randnotiz gestattet: Angesichts der alljährlich wiederkehrenden unsäglichen Debatte über sogenannte Killerspiele möchten wir klarstellen, das Battlefield 3 zwar stark gewalttätige Inhalte hat, jedoch übersteigen diese zu keiner Zeit das Maß an Gewalt oder Brutalität welches seit Jahren in der Kiegsberichterstattung aus Afghanistan, dem Irak oder diversen Actionfilmen zu sehen ist. Aus diesem Grund sprechen wir uns ausdrücklich gegen eine pauschale und verallgemeinerte Kritik gegenüber Actionspielen aus und verweisen für die Debatte über vermeintlich zu gewalthaltige Medien auf die Berichterstattung aus realen Kriegsgebieten.

Battlefield 3 Licht bricht durch Bäume

Nun kommen wir zum eigentlichen Schluss des Reviews und ziehen das Fazit. Battlefield 3, soviel steht fest, kann fast auf ganzer Linie überzeugen und wird definitiv zu einem heißen Anwärter auf den Titel als Spiel des Jahres. Battlefield 3 Wertung (Top Game) Grafik und Ton haben nur minimale Schwächen und erzeugen gemeinsam eine dichte Atmosphäre und ein intensives Spielerlebnis. Abwechslungsreiche Mehrspielermodi fallen positiv auf, werden jedoch durch die Schwächen von Battlelog etwas in ihrer Wirkung beeinträchtigt. Battlefield 3 ist ein Pflichttitel für jeden Fan von Actionspielen und sollte von jedem Spielefan einmal ausprobiert werden. Taktikfans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde schnelllebiger Action und Grafikenthusiasten. Etwas schade ist es jedoch das Battleifeld 3 nicht oder nur schlecht auf älteren Rechnern läuft, wären betagte Dualcore-Systeme in der Lage das Spiel vernünftig auszuführen könnten sicher noch viel mehr Gamer in den Genuss dieses aussergewöhnlichen Spiels kommen. Die kleinen Schwächen verzeiht man angesichts des gebotenen Spielspaßes gerne. Somit erhält Battlefield 3 von uns den Award als TOP-Game und mit 96% die vermutlich beste Wertung aller Spiele die wir bislang im Test hatten.

Quelle: PCMasters
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